Aktivitäten
Iyanga
Zum Thema VPN-Verbindung in die Firma schau einmal hier:

http://www.unitymediaforum.de/viewtopic.php?f=53&t=32748#p344648

Über die Anpassung der MTU konnte ich meinen VPN Zugang trotz DS-Lite ebenfalls zum Laufen bekommen.
Iyanga
Tocan:
Eine Lösung kann auch sein sich parallel nen günstigen DSL Account zulegen also 2 Provider gleichzeitig.

Da fehlt irgendwo der Sarkasmus-Hinweis, richtig?

Ein zweiter DSL-Anschluß als Backup für einen Ausfall ist wohl wenig wirtschaftlich. Da nimmt man einen Prepaid-Surfstick.

Iyanga
Mittwoch, 10.08.2016 um 19:31 Uhr
Iyanga
Torsten:
Und in Bezug auf den Mitarbeiter im Homeoffice, der seinen Job behalten will und auf UM verzichtet: glaubst du wirklich, daß dieser dann bei einem DSL-Anbieter mit evtl. 1-2 MBit/s besser aufgehoben ist?


1-2 MBit/s (also 1024er/2048er DSL) gab es vor 10 Jahren vielleicht noch, aber heutzutage reden wir ja von 16 - 50 MBit/s über Telefon. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Unitymedia-Zielgruppe das Dorf ist, wo nur DSL 6000 geht. In solchen Ecken liegt auch kein Kabelfernsehen und es wird ja auch aktiv mit "Schneller als mit (V)DSL-Surfen" geworben.

Am Ende des Tages sind vieles hypothetische Dinge. Ich habe jetzt Montag meinen neuen Anschluss bekommen, komme von VDSL 25 und bin heute dann "auf die Schnauze geflogen" mit einem Problem, von dem ich als DSLer noch nie was gehört hatte. Erste Lösung war, den alten Anschluß wieder anzustecken und wenn ich bis Ende der Woche keine bessere Lösung habe (und dazu gehört ganz sicher nicht, mir einen Raspberry Portmapper zuzulegen), dann gibt es halt den harten Abbruch der Geschäftsbeziehungen.

Sehen wir es doch mal so:
Für die IPv4 Adresse will Unitymedia von mir ~492 EUR im Jahr zusätzlich (60 EUR für den 2 PLAY MAX 400 vs. 101 EUR für den Office 400. Aufpassen: Die Office-Preise auf der Webseite sind Netto-Preise ohne MwSt.). Das ist schon krass (vor allen Dingen, da ich es ja im Gegensatz zum echten Selbstständigen nicht als Betriebskosten absetzen kann). Nach 24 Monaten kostet mich der Spaß dann 125 EUR im Monat.

30 EUR DSL vs. 60 EUR 400 MBit, das kann ich noch verargumentieren. 30 EUR vs. 125 EUR sieht da schon ganz anders aus.
Iyanga
Torsten:

Wenn es der Firma wichtig ist, weiterhin ihre Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten zu lassen, wird sie auf Dauer nicht dran vorbeikommen.
Das es für einen Mitarbeiter unwahrscheinlich ist, ist mir schon klar. Allerdings werden genau diese Firmen dumm aus der Wäsche gucken, wenn dann irgendwann kein Privatkundenanschluss mehr IPv4 haben wird und leider auf Angebote der Mitbewerber ausgewichen werden muss, da dann ja auch zB die Firmenwebsite nicht mehr erreichbar ist.

a) Wenn dem Mitarbeiter sein Arbeitsplatz wichtig ist, wird er halt auf Unitymedia verzichten. Als Neukunde komme ich ja glücklicherweise noch die ersten 2 Monate wieder hinaus.

b) Firmenwebseite:
Das Argument ist besonders paradox, da ja selbst www.unitymedia.de nicht über IPv6-only funktioniert. IPv6 mögen doch bitte schön immer nur die anderen Server können sollen.


Das große Problem mit dem Business-Anschluß ist, dass dieser sich nunmal an Geschäftskunden/Selbstständige richtet, siehe Webseite. Welche rechtlichen Fallstricke entstehen, wenn ich als Privatverbraucher nun behaupte, keiner zu sein, nur um dann eine IPv4-Adresse zu bekommen, da hat doch keiner einen Überblick!
Iyanga
Mittwoch, 10.08.2016 um 13:35 Uhr