Diese Website verwendet Cookies, um Dein Surferlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmst Du der Verwendung von Cookies zu.   Erfahre mehr.
Zustimmen
jojanssen

Zu geringe Downloadrate / Beitragskürzung?

Liebe Community, ich stehe vor der Entscheidung, die nächste Lastschrift zurückgehen zu lassen - auch wenn ich an anderer Stelle gelesen habe, dass man das nicht machen sollte. Anlass ist das tolle Angebot, dass ich im Oktober bekam: von 120 Mbit auf 400 MBit für nur 5 Euro mehr. Gesagt, getan - allerdings änderte sich die Downloadgeschwindigkeit nur sporadisch: während des Tages gibt es kaum mehr als 100 Mbit. Eine Nachbesserung, die sich lediglich im Austausch der ConnectBox äußerte, egab keine Verbesserung. Nach der schriftlichen Kündigung (selbstverständlich war die obligatorische Widerrufsfrist längst abgelaufen) erhielten wir eine E-Mail, nach der UM angeblich bei uns angerufen, aber niemanden erreicht habe - natürlich automatisch generiert. Wir sollten die Box neu starten und die übliche Nummer anrufen (jeder weiß, dass das im Normalfall keinen Erfolg hat) - eine echte Frechheit. Was können wir jetzt tun? Natürlich gab es keine Kündigungsbestätigung, einen weiteren Anruf der Hotline lehne ich ab. Also den nächsten Beitrag zurück buchen? Für Eure Meinung dazu wäre ich dankbar! Gruß, Jochen

Speichern Abbrechen
Konnte dir geholfen werden?
  • Ja
Richtige Antwort
2017-11-26T21:22:20Z
  • Sonntag, 26.11.2017 um 22:22 Uhr
Eine Kürzung der Beträge bzw. eine Kündigung wird nur aufgrund folgendes Szenarios berechtigt:

- Du hast eine Störung gemeldet, der Fehler ist eindeutig dem Provider zuzuordnen und UM behebt die Störung auch nach schriftlicher - und angemessener - Fristsetzung deinerseits nicht. 

Hier ergeben sich folgende Fragen:

1. Wie wurde gemessen - LAN oder WLAN? Zu geringe WLAN-Geschwindigkeit ist nie eine Störung, die UM zu verantworten hat, da UM keine Zusage für WLAN-Bandbreite gibt (Und auch sonst kein Anbieter).

2. Wurde der UM-Test (www.speedtest.unitymedia.de) verwendet? - denn dieser führt erst eine Messung bis zum Endgerät - Laptop, Handy, Tablet, etc. - durch. Wenn die Messung zu gering ausfällt, folgt ein zweiter Test bis zum Modem. Nur wenn der Wert bis zum Modem zu gering ist, ist der Fehler bei UM - Sprich: Wenn am PC 60, am Modem aber 400 ankommen - Fehler nicht bei UM. Sind es 50 am PC, 60 am Modem (Alles Beispielwerte), nur DANN ist UM in der Pflicht zu handeln. Denn wenn deine Endgeräte z.B. aufgrund von Hard- oder Software-Mängeln die Leistung nicht erreichen, so ist der Anbieter nicht dafür haftbar. 

Sofern die Werte am Modem längerfristig - sprich mehr als 1 Tag - zu gering sind, kannst du die Störung melden und UM geht in die Behebung. Wichtig: Werte sind nachweisbar zu protokollieren - z.B. über unbearbeitete Screenshots.

Erfolgt dann keine Behebung, kannst du schrifltich eine Frist setzen. Diese muss "angemessen" sein - hier gilt der Richtwert 14 Tage. Wenn UM DARAUF keine Lösung bietet, kannst du schriftlich die fristlose Kündigung wegen Nichterbringung einleiten.
4 weitere Kommentare
2017-11-26T20:55:55Z
  • Sonntag, 26.11.2017 um 21:55 Uhr
Eine Störung an sich berechtigt nicht zur Kündigung. Hättest du nach dem Austausch noch mal die Störung gemeldet? Du solltest schriftlich die Störungsbehebung anmahnen mit Frist verstreicht die das selbe nich einmal machen. Sollte die Störungsbehebung mehrmals fehlschlagen dann kannst du eine Sonderkündigung versuchen. Weise am besten in den Schreiben jedes Mal drauf hin.

Zurückbuchen würde ich auf keinen Fall du wirst Mahngebühren und auch die Rücklastschrift Gebühr zahlen müssen. Das ist auch korrekt so. Du wirst dir nur Kosten verursachen.
2017-11-26T20:57:48Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Sonntag, 26.11.2017 um 21:57 Uhr
Ich würde mich zunächstmal mit der Bundesnetzagentur kurzschalten
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Verbraucher/Verbraucherschlichtung/Verbraucherschlichtung-node.html
oder mich bei einer Verbaucherzentrale/Rechtsanwalt rückversichern.

Übrigens kann ein Geräteneustart oder gar ein Werksreset durchaus was bringen.
Ich hoffe für dich, dass du wirklich eine ordentliche Messung mit den offiziellen Messprogrammen und Messmethoden gemacht hast.
Richtige Antwort
2017-11-26T21:22:20Z
  • Sonntag, 26.11.2017 um 22:22 Uhr
Eine Kürzung der Beträge bzw. eine Kündigung wird nur aufgrund folgendes Szenarios berechtigt:

- Du hast eine Störung gemeldet, der Fehler ist eindeutig dem Provider zuzuordnen und UM behebt die Störung auch nach schriftlicher - und angemessener - Fristsetzung deinerseits nicht. 

Hier ergeben sich folgende Fragen:

1. Wie wurde gemessen - LAN oder WLAN? Zu geringe WLAN-Geschwindigkeit ist nie eine Störung, die UM zu verantworten hat, da UM keine Zusage für WLAN-Bandbreite gibt (Und auch sonst kein Anbieter).

2. Wurde der UM-Test (www.speedtest.unitymedia.de) verwendet? - denn dieser führt erst eine Messung bis zum Endgerät - Laptop, Handy, Tablet, etc. - durch. Wenn die Messung zu gering ausfällt, folgt ein zweiter Test bis zum Modem. Nur wenn der Wert bis zum Modem zu gering ist, ist der Fehler bei UM - Sprich: Wenn am PC 60, am Modem aber 400 ankommen - Fehler nicht bei UM. Sind es 50 am PC, 60 am Modem (Alles Beispielwerte), nur DANN ist UM in der Pflicht zu handeln. Denn wenn deine Endgeräte z.B. aufgrund von Hard- oder Software-Mängeln die Leistung nicht erreichen, so ist der Anbieter nicht dafür haftbar. 

Sofern die Werte am Modem längerfristig - sprich mehr als 1 Tag - zu gering sind, kannst du die Störung melden und UM geht in die Behebung. Wichtig: Werte sind nachweisbar zu protokollieren - z.B. über unbearbeitete Screenshots.

Erfolgt dann keine Behebung, kannst du schrifltich eine Frist setzen. Diese muss "angemessen" sein - hier gilt der Richtwert 14 Tage. Wenn UM DARAUF keine Lösung bietet, kannst du schriftlich die fristlose Kündigung wegen Nichterbringung einleiten.
2017-11-26T22:01:10Z
  • Sonntag, 26.11.2017 um 23:01 Uhr
Wow, und vielen Dank für die Antworten!
Eine Stornierung scheint wohl keine Option zu sein....
Natürlich habe ich die Messungen über den UM-Speedtest gemacht, der dann auch die eigentliche Geschwindigkeit zur CB ermittelt hat - auch diese Werte lagen unter 100 Mbit. M. E. ist es UM in unserer Straße nicht möglich, den Durchsatz ohne Hardware-Änderungen zu liefern.
Das Problem ist die Kontaktaufnahme: unter der angegebenen Nummer sind Wartezeiten von mindestens einer halben Stunde normal. Wann soll man das machen? Und wie oft?
Okay, ich werde es noch einmal versuchen...

Vielen Dank,
Jochen
2017-11-26T22:10:14Z
  • Sonntag, 26.11.2017 um 23:10 Uhr
Ich würde das schriftlich machen also als Einschreiben da du es ja Telefonisch schon gemacht hast.

Dateianhänge
    😄