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Manuel Kodrun

Warum gibt es keine detaillierten Einzelverbindungsnachweise (Anrufprotokoll)?

Meine Einstellungen zum EVN sind auf "vollständig". Mir wurde in einem Telefonat mitgeteilt dass nur kostenpflichtige Telefonnummern angezeigt werden. Weiß jemand warum? Die Polizei soll angeblich jeden Anruf zurückverfolgen können. Warum kann ich meinen Anruf nicht zurückverfolgen? Ich denke die Polizei kann auch nur den Telefonanbieter (Unitymedia) befragen. Angeblich aber liegen Unitymedia diese Daten nicht vor.
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Richtige Antwort
2018-04-06T15:30:53Z
  • Freitag, 06.04.2018 um 17:30 Uhr
Ganz einfacher Hintergrund: Der EVN dient dem Zweck, damit du als Endverbraucher/Kunde prüfen kannst, ob, wann und wie lange ein dir in Rechnung gestelltes Telefonat von deinem Anschluss aus geführt wurde.

Welchen Zweck hätte es, hier nun alle Anrufe zu "tracken" und aufzulisten, wenn diese keine Kosten machen (Flatrate)?

Zumal es gewisse datenschutzrechtliche Regelungen gibt, die genau definieren, ob und wann ein EVN seitens des Anbieters erstellt werden darf.

UM stellt - wie die meisten anderen Provider auch - nur Anrufe im EVN dar, die effektiv in der Rechnung von Bedeutung sind - bei aktuellen Festnetz-Anschlüssen von UM sind das somit eigentlich nur noch kostenpflichtige Hotlines und Dienstleistungen und Anrufe auf Mobilnetze, da Festnetz über eine Flatrate verrechnet wird.


Und auch die Polizei kann diese Daten nicht ohne weiteres anfordern - nur dann, wenn ein Staatsanwalt dies anordnet/genehmigt und das erfolgt höchstens bei irgendwelchen strafrechtlichen Prozessen (z.B. wenn du in Verdacht kämst, jemanden telefonisch zu belästigen). Ansonsten haben auch die Behörden sich an den Datenschutz zu halten - denn auch die von dir angerufenen Personen haben ein Recht auf den Schutz ihrer Daten - dazu zählt auch deren Rufnummer.

1 weiterer Kommentar
2018-04-05T15:41:37Z
  • Donnerstag, 05.04.2018 um 17:41 Uhr
Um es einfach zu sagen:
Weil sich UM immer absolut gesetzeskonform verhält, und im Gesetz nicht mehr verankert ist.

Das ist zumindest bei UM schon immer so gewesen und viele andere Anbieter liefern auch nicht mehr.

Wenn du mehr willst, kaufe/miete dir eine Kabelfritzbox. Da werden die Anrufe protokolliert und man kann insbesondere im Telefoniebereich noch einiges mehr machen, z.B. unerwünschte Anrufe sperren.


p.s. In vielen Telefonen sind auch die letzten paar Rufnummern sichtbar.

Richtige Antwort
2018-04-06T15:30:53Z
  • Freitag, 06.04.2018 um 17:30 Uhr
Ganz einfacher Hintergrund: Der EVN dient dem Zweck, damit du als Endverbraucher/Kunde prüfen kannst, ob, wann und wie lange ein dir in Rechnung gestelltes Telefonat von deinem Anschluss aus geführt wurde.

Welchen Zweck hätte es, hier nun alle Anrufe zu "tracken" und aufzulisten, wenn diese keine Kosten machen (Flatrate)?

Zumal es gewisse datenschutzrechtliche Regelungen gibt, die genau definieren, ob und wann ein EVN seitens des Anbieters erstellt werden darf.

UM stellt - wie die meisten anderen Provider auch - nur Anrufe im EVN dar, die effektiv in der Rechnung von Bedeutung sind - bei aktuellen Festnetz-Anschlüssen von UM sind das somit eigentlich nur noch kostenpflichtige Hotlines und Dienstleistungen und Anrufe auf Mobilnetze, da Festnetz über eine Flatrate verrechnet wird.


Und auch die Polizei kann diese Daten nicht ohne weiteres anfordern - nur dann, wenn ein Staatsanwalt dies anordnet/genehmigt und das erfolgt höchstens bei irgendwelchen strafrechtlichen Prozessen (z.B. wenn du in Verdacht kämst, jemanden telefonisch zu belästigen). Ansonsten haben auch die Behörden sich an den Datenschutz zu halten - denn auch die von dir angerufenen Personen haben ein Recht auf den Schutz ihrer Daten - dazu zählt auch deren Rufnummer.

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