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Tarif-Upgrade / IPv4 / Modem im Bridge-Mode

Hallo zusammen,
ich habe derzeit noch einen alten KabelBW Tarif mit IPv4 und einem Arris-Modem (kein Router) welches im Bridge-Mode läuft.
Wenn ich nun ein ein Tarif-Upgrade auf "2play COMFORT 120" durchführe, wurde mir an der Hotline gesagt, dass ich auf IPv6 (DS-Lite) umgestellt würde und die Connect-Box bekommen würde. (Das Arris kann laut Hersteller max. 55 Mbit/s)
Sprich mir werden zwei Features genommen, welche für mich ursprünglich entscheidend für den Vertragsabschluss waren.
Hier im Forum wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man als Bestandskunde weiter IPv4 bekommt. Wenn dem so ist, wäre dieser Punkt geklärt. Daher die Frage: Ist dies noch immer so?
(Echtes Dual-Stack ist für UM wohl auch keine Option?!)
Der zweite Punkt (Bridge-Mode) lässt sich jedoch aus meiner Sicht aktuell nicht lösen?!
Für mich kommt es eigentlich nicht in Frage einen SoHo-Router (Connect-Box) einzusetzen, auf dessen Firmware ich nicht einmal Einfluss nehmen kann. Ich möchte meinen Router hinter einem Modem betreiben, so wie ich das bisher auch konnte.
Wie lösen das andere Kunden?
Warum sperrt sich UM dagegen? Business-Kunden bekommen es doch auch?
(und KabelDeutschland bietet es bspw. allen Kunden an...)
Vielen Dank im voraus!
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8 Kommentare
2017-01-02T14:40:47Z
  • Montag, 02.01.2017 um 15:40 Uhr
Das mit der Umstellung auf IPv6/DS-Lite stimmt so nicht.
Es wird zwar regelmäßig probiert, man wird aber immer auf IPv4 umgestellt, wenn man zeitnah reklamiert. Also gleich nach dem Wechsel einen IPv6-Test machen und ggf. reklamieren.

Das mit dem Modem stimmt leider. Es sind dummerweise auch im freien Handel in Deutschland keine vorhanden.

Manche Kunden haben schon geeignete Modems im Ausland gekauft.
Die einzige halbwegsalternative ist der Kauf einer Fritzbox 6490. Damit hast du wenigstens Einflüß auf die Firmware. Als Bridge geht die aber auch nicht.

Dual-Stack gibt es (historisch bedingt) nur in BaWü und dort nur bei Privatkunden. Ob es sich daran noch was ändert, weiss ich nicht. Es wird ja sowieso nur Altkunden betreffen und denen wird, wie bei dir, alternativ DS-Lite angeboten.

Bei UM ist der "Modembetrieb", der eigentlich in dieser Form kein echter ist, den Geschäftskunden vorbehalten. Dafür gibt es da den Schwachsinn, dass sich die gelieferte Fritzbox nicht mit fester IP betreiben läßt. Wenn feste IP, dann bitteschön eigener Router. DS gibt es bei Business gar nicht.

Kabeldeutschland betreibt meines Wissens diesen Modus nur im IPv4-Betrieb, das kann UM wegen Adressmangels nicht leisten. Zudem ist KabelDeutschland kein Mitbewerber, da man räumlich getrennt agiert.

p.s. Das sind natürlich alles Infos vom letzten Jahr
2017-01-03T13:06:09Z
  • Dienstag, 03.01.2017 um 14:06 Uhr
hajodele, vielen Dank für deine Ausführungen.


Ich bin jetzt kurz davor bei UM zu kündigen, da ich den "Zwang" zu ConnectBox bzw. FritzBox für eine absolute Zumutung halte.


Was ist denn der beste Weg einen einigermaßen technisch versierten Ansprechpartner bei UM zu bekommen? Die offizielle Facebook-Seite oder Twitter-DM über @UnitymediaHilfe?
2017-01-04T14:31:27Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Mittwoch, 04.01.2017 um 15:31 Uhr
Die ConnectBox ist arg beschnitten (kastrierte Firmware, überhaupt keine Telefonieeinstellungen,...). Für den Bridge-Modus ist sie nicht geeignet. Wobei ich persönlich keinen Sinn in diesem Modus (Kabelrouter als Modem + zweiter WLAN-Router dahinter) erkenne, lasse mich aber gerne belehren. Würde auch eine eigene FB6490 empfehlen, wobei UM allerdings - teils aus Unfähigkeit, teils mit Absicht - die Aktivierung eines eigenen Router meist mehrere Tage verzögert. PS: Man kann diese Box auch bei routermiete.de leihen.
2017-01-04T15:40:55Z
  • Mittwoch, 04.01.2017 um 16:40 Uhr
@Dreamer10
Zum Modem-Modus:
Es gibt wesentlich professionellere Firewallsysteme als eine Fritzbox. Gleiches gilt für die integrierte Telefonanlage. Beides ist für den Privatbereich meist ausreichend.
Wenn man etwas mehr möchte, z.B. auch zum testen von Firmen-Firewalls/Telefonanlagen, ist die Fritzbox nicht geeignet.
2017-01-04T16:19:18Z
  • Mittwoch, 04.01.2017 um 17:19 Uhr
@Dreamer10
Warum ist die ConnectBox nicht für den Bridge-Modus geeignet? Sie bringt ihn doch schon mit, nur UM deaktivert diesen Modus.

Ich verstehe einfach nicht, warum UM sich "Sorgen" um Geräte oberhalb von Schicht 2 macht. Völlig klar, dass man die angeschlossenen Modems im Griff haben möchte, aber was danach kommt ist doch nicht mehr Sache des Netzanbieters?!

Ich möchte bspw. einen Router von Ubiquiti einsetzen. Das geht nur mit einem Modem davor.

Die Routerfreiheit bei UM beschränkt sich momentan quasi auf Modem/Router Geräte wie die Connect-/FritzBox oder darauf, dass man sich Modems aus dem Ausland besorgt und hofft, dass das Ganze am Ende funktioniert.

Ich glaube nicht, dass das im Sinne des Erfinders (Gesetzgeber) war, wobei die ConnectBox den Bridge-Mode ja schon mitbringt...


2017-01-04T16:35:35Z
  • Mittwoch, 04.01.2017 um 17:35 Uhr
UM läßt es nicht zu, dass ihre Geräte in den Bridge-Mode gesetzt werden. Daran kann man auch nach dem Gesetz nicht rütteln. In anden LGI-Firmen sieht man das nicht so eng.
Vom TC7200 habe ich schon gehört, dass es nur in Verbindung mit IPv4 funktioniert. Ob das auch bei der Connectbox ein Hindernis ist, weiss ich nicht.
Wie ich gehört habe, werden bei KabelDeutschland auch nur IPv4-Geräte als Bridge freigeschaltet. Nur hilft uns das nicht weiter.

Man kann es aber UM nicht anlasten, dass kein anderer Anbieter als AVM bereit ist, Geräte anzubieten.
2017-01-04T17:14:08Z
  • Mittwoch, 04.01.2017 um 18:14 Uhr
@hajodele
Doch, mir würde das weiter helfen.

Ich möchte auch zukünftig, wie ich es bisher bereits habe, ein Modem und IPv4.
Dass sich dies mit der ConnectBox abbilden lassen würde, steht ja außer Frage...

Und das ist auch das einzige, was ich UM "anlasten" würde, dass Sie den vorhanden Bridge-Mode der ConnectBox bei IPv4 Kunden nicht zulassen.
2017-01-05T00:28:30Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Donnerstag, 05.01.2017 um 01:28 Uhr
hajodele:
@Dreamer10
Zum Modem-Modus:
Es gibt wesentlich professionellere Firewallsysteme als eine Fritzbox. Gleiches gilt für die integrierte Telefonanlage. Beides ist für den Privatbereich meist ausreichend.
Wenn man etwas mehr möchte, z.B. auch zum testen von Firmen-Firewalls/Telefonanlagen, ist die Fritzbox nicht geeignet.

Privatkunden möchten sich nicht in alles "professionell" hineindenken. Die Fritzbox ist mehr als ausreichend. Da kann man z. B. lästige Telefonnummern einfach sperren (aktuell rufen sehr viele CallCenter an, um angeblich billigere Stromtarife anzubieten).

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