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r4ns0m

Paketverlust

Hallo zusammen,
schon seit einiger Zeit kaempfe ich mit sporadisch wiederkehrendem Paketverlust. Einige Wochen schien das Problem davon gezogen zu sein aber seit zwei Wochen nehme ich wieder vermehrt Paketverlust wahr. Oftmals fuehrt es in diverseren Applikationen zu Verbindungsabbruechen - wenn nicht dann sind die dienste in der Regel nicht mehr nutzbar (z.B. Spiele, Teamspeak 3, Webseiten). Es handelt sich offensichtlich um UDP und TCP Paketverlust und kann somit nicht eingrenzt werden. Desweiteren scheint auch mein Festnetztelefon betroffen zu sein - zu Zeiten des Paketsverlust laesst die Gespraechsqualitaet enorm nach.

Laut UM gibt es keine sichtbaren Probleme und alle Messungen sind immer Ordnung.
Ich habe meine Setup bereits auf ein Minimum reduziert - der weilen ist mein PC direkt mit meinem CISCO EPC3212 direkt (kein Router oder aehnliches) verbunden und ich habe jegliche Software die evtl. Probleme verursachen koennte deaktiviert.
Das Problem besteht jedoch weiterhin (nach wie vor nur sporadisch) und ich kann mir nicht erklaeren woran es liegt, noch wie ich UM nachweisen koennte das ein Problem vorzuliegen scheint.
Meine Vermutung geht mittlerweile in Richtung Modem, da das CISCO Model auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat - auf der anderen Seite habe ich gelesen das ein SNR > 50 optimal waere und es ab 35 Probleme geben kann - anbei ein Auszug meines Modems:
+------------+--------------+------------------------+
| | Power Level: | Signal to Noise Ratio: |
+------------+--------------+------------------------+
| Channel 1: | 0.3 dBmV | 37.1 dB |
| Channel 2: | 0.4 dBmV | 37.6 dB |
| Channel 3: | 0.8 dBmV | 37.5 dB |
| Channel 4: | -0.1 dBmV | 37.2 dB |
| Channel 5: | 0.8 dBmV | 38.0 dB |
| Channel 6: | 1.0 dBmV | 38.4 dB |
| Channel 7: | 1.3 dBmV | 38.3 dB |
| Channel 8: | 1.8 dBmV | 38.2 dB |
+------------+--------------+------------------------+
Koennte das Ganze wohlmoeglich durch ein Upgrade zu der Fritzbox besser werden? Ich vermute ich bin nicht der einzige der sich mit diesem elendigen Thema plagt und hoffe das jemand eine Idee hat und mir weiterhelfen kann. Gerne stelle ich mehr Informationen bereit.
Viele Gruesse ~
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5 Kommentare
2016-10-17T16:34:21Z
  • Montag, 17.10.2016 um 18:34 Uhr
Geht die Verbindung über Lan oder Wlan?
2016-10-17T16:36:56Z
  • Montag, 17.10.2016 um 18:36 Uhr
Horst:
Geht die Verbindung über Lan oder Wlan?

Es handelt sich um eine LAN Verbindung.
2016-10-18T20:05:35Z
  • Dienstag, 18.10.2016 um 22:05 Uhr
Ist irgendwann mal entgültig von IPv4 auf IPv6 umgestellt worden? Das Thema Paketverwaltung ist ein komplexes Thema. In diesem Fall kann ich nur eine Vermutung aussprechen. Ich kenne nur Lösung aus dem DSL-Zeitalter mit IPV4,wo man eine festen MTU-Wert von seitens des Betriebssystems(Softwareseitig, Oder Routerkonfiguration) einstellen konnte.Das hat was mit dem Fragemntieren der Pakete zu zu tun. Mit ping-Werten kann man den Verlust ermitteln und optimal einstellen. Die eigentliche Größe ermittelt auf der Hardwareseite der "Switch" und die Netzwerkkarte. Solche Kabelmodem haben ja eine Router-Modem-Switchfunktion. Die Switchfunktion ist eine Hardwareinheit vor der RJ45er Steckbuchse. Hier werden Datenpakete verteilt und von einem "Port" zum anderen "geswicht" Um diesen Rechenvorgang zu minimieren hat man meist vom Betriebssystem die optimale Paketgröße zugesendet. Ab Windows-Vista wird kein fester Wert mehr eingestellt. bzw. für Breitbandübertagungen gelten andere Werte als bei DSL(dieser berühmte MTU von 1500 ist irrelevant)

Ab Windows Vista wird diese Paketverwaltung über eine Empfangsfenstergröße
ermittelt(RWIN nach RFC1323) und somit auch ein optimaler MTU eingestellt. 
Schön nach zu lesen hier ->http://forum.wieistmeineip.de/anleitungen-und-erklaerende-texte/welchen-rwin-wert-sollte-ich-einstellen_809.html

Testen: Auf der Seite http://www.speedguide.net/ kann man seine Werte
über ein TCP/IP-Analyzer auswerten. Unter anderem gibt es auch ein
paar Tweak-Funktionen. Da kann man auch über den Befehl:
netsh int tcp set global autotuninglevel=disabled abschalten.
2016-10-18T20:06:11Z
  • Dienstag, 18.10.2016 um 22:06 Uhr
Meine Erfahrung mit zwei Betriebsystemen, wie Linux und Windows7: *Generell sollte man das so lassen wie es ist!!!* und NUR auf Automatisch lassen. Moderne Betriebsysteme optimieren die Paketgröße. Wenn man die deaktivert oder verstellt, dann kann es sich *suboptimal* auswirken. Stellt man den fest ein ,so geht es kurz und dann kommt es erheblich zu Paketverlusten.Dieses Phänomen tritt nur bei Kablenetzen auf. Warum das so ist, kann ich mir nicht erklären. Ob das mit DS.Lite zu tun hat?, bzw. mit der IPv4 zu IPv6-Tunnelling?? und zwar von seitens des Routers?? Bei DSL wirken sich die Einstellung positiv aus. Bei Kabelnetz negativ.Auch hier kann ich pingen und es kommt immer zum Paketverlust. Auf meiner Seite vermute ich ein Auflöungs oder Darstellungsproblem über dieses IPv6-Tunneling. Ich habe aber hier keine Einschränkung und sonst keine Probleme.
2016-10-18T20:07:09Z
  • Dienstag, 18.10.2016 um 22:07 Uhr
Auf der anderen Seite gibt es die Hardware, dieses berühmte "Switching". Also die Netzwerkkarte und und der Switchport des Kabelmodems. Diese kleine Recheneinheiten vor dem Anschlußport übernehmen auch die "weitergabe* der Pakete. Onboard-Netzwerkarten haben eine sogenannte Latency-Time. Umlaufzeit der Pakete (RTT etc, ) Gibt es hier schon Probleme, so kann es auch zu einem Paketverlust kommen. Unteranderem auch ein defektes Netzwerkabel. Erfahrung als Onside-Techniker waren auch defekte Anschluß-ports, verursacht durch ein Blitzschlag. Meist zeigt sich das auch schon durch Fehlfunktionen des Autoneogating, dh Spiel von 100Mbit auf 10 Mbit Swicht oder Netzwerkarte bleibt hängen etc. Paketverluste.
Was kann man machen (fasse zusammen).
->Linux-Live-CD nehmen (Knoppix) und direkt ein neues LanKabel anschließen. ->Netzwerkarte im PC, Hardwarereset und Load-Optimized Default durchführen. ->Beim Cisco -Modem nur ein PC(mit neuen Lan-Kabel) anschließen, Wlan deaktvieren ->Speedtest durchführen,Steckplätze tauschen etc.
Im Netzwerkmanager von Knoppix NUR IPv4 verwenden,dann nur IPV6 und beides prüfen.
Schlußsatz: Es könne viele Faktoren sein. Ansätze und Hintergründe liefere ich schon genug. Die Zusammenhänge und Wechselwirkungen können für solche Fehler ausschlagenebd sein. Virenscanner,verstelltes Betriebsystem, Blitzschlag,  defekte Hardware, Kabelbruch, IPV6??.  Ich meine so ein Cisco-Modem unterliegt ja auch thermisch einem Verschleiß. Ein Linksys-Router wurde bei mir immer langsammer. Bei einem Swicht hat mal ein Blitzschag den Anschlußport beschädigt, oder Chipsatz arbeitete nicht mehr. Es kann auch ein defektes Netzteil sein Vielleicht funktioniert auch der DS-Lite nicht richtig, evtl. braucht das Cisco-Modem ein Update?

Dateianhänge
    😄
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