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Zettt

Mit SSH auf Rechner zuhause zugreifen? IPV6 und Tunnelbroker?

Hallo,
Wie funktioniert denn IPv6 mit einem Tunnelbroker? Seit der Umstellung auf meinen neuen Anschluss kann ich nicht mehr auf meinen Rechner zuhause zugreifen. Auf Anruf beim Kundencenter scheint es wohl daran zu liegen, dass wir nun mit einem IPv6 und IPv4 Problem zu arbeiten haben. Es wurde mir ein Tunnelbroker empfohlen. Leider bin ich mit Netzwerktechnik nicht 100% rein, weswegen ich nun hier fragen möchte.
Grundsätzlich mal ist mir klar, welche Aufgabe ein Tunnelbroker übernimmt. Also die Umsetzung von einer IPv4 Anfrage in eine IPv6 Zustellung. Die von mir getesteten Broker waren aber sehr umständlich zu bedienen und benutzen in den Einstellungen Fachbegriffe die ihre Dokumentation nicht erklärt. Eine IPv6 Adresse in einer SSH Verbindung anzugeben ist ja kein Problem. Von zuhause aus, komme ich auch auf den anderen Rechner, keine Kunst. Aber wie funktioniert das von ausserhalb? Die Anleitungen die man findet sind für einen Raspberry Pi (Linux) Rechner, aber nichts wie OS X oder Windows.
Vielen Dank für eure Hilfe!
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10 Kommentare
2016-06-08T10:15:52Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Mittwoch, 08.06.2016 um 12:15 Uhr
Der Dienst Feste-IP.Net  hat eigentlich recht gute Anleitungen.
Die bieten auch einen schon fertig konfigurierten Raspberry Pi an.
In Verbindung mit einer Kabel-Fritzbox ist der aber nicht notwendig.
Sonst muss man wirklich warten, bis sich auf dem Markt endlich was tut.
Die Telekom einschl. Subprovider bieten schon IPv6 an. Vodafone macht anscheinend auch Tests. Nur ausgerechnet beim Mobilfunk von Unitymedia höhrt man noch nichts.
Wenn es um externe DSL-Verbindungen geht, sollte man dort einfach mal fragen. Viele bieten auch für Bestandskunden Dualstack an.

2016-06-08T10:38:29Z
  • Mittwoch, 08.06.2016 um 12:38 Uhr
Ich stand vor 2 Jahren vor dem selben Problem. Das Problem ist eben dieser DSLite Anschluss, der über IPv6 läuft. Hab angerufen, ob man das wieder umstellen könnte, mit der Begründung, dass ich Zuhause Server betreiben möchte, die ich jetzt nicht mehr von außerhalb erreichen kann. Der Anschluss wurde dann zurück auf IPv4 gestellt und ich habe ein einfaches, vernünftiges Modem gekriegt, und konnte den sch... Router zum Glück wieder abgeben.
Grüße!
2016-06-08T11:24:30Z
  • Mittwoch, 08.06.2016 um 13:24 Uhr
Wie Rob schon bemerkt, ist das Problem DSLite (Dualstack Lite). Auf meine Anfrage wurde mir leider keine Alternativen angeboten. Wahrscheinlich bin ich da schon zu spät dran. 

Wie HausHelene leider nicht richtig gelesen hat, habe ich gar keinen Pi. Ich kann mit der Anleitung also nicht so viel anfangen, da mir die Kommandozeilen Utilities nicht zur Verfügung stehen und OS X.
2016-06-08T13:32:12Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Mittwoch, 08.06.2016 um 15:32 Uhr
Ich habe das durchaus richtig gelesen. Deshalb habe ich auf die Möglichkeit eines fertig konfigurierten PI hingewiesen. Der ist übrigens nicht viel teuerer, als wenn man sich das Gerät selbst zusammenkauft. Ich erwähnte auch die Kabel-Fritzbox als Alternative zum PI. Das Problem ist halt, dass man für jede Version inzwischen Geld bezahlen muss.
Es ist leider so, dass sich die kostenlosen Tunnelprovider für Neukunden praktisch komplett zurückgezogen haben und es noch offen ist, bis wann vor allem die Mobilprovider durchgehend IPv6 anbieten.
Die einzige sonstige Alternative ist der Wechsel zu einem Business-Vertrag.
Wenn du den ohne feste IP nimmst, bekommst du eine Fritzbox mit IPv4. Das entspricht praktisch den alten DSL-Angeboten.
Die Wandlung von Neuverträgen in IPv4 konnte man nur in BaWü relativ lange durchsetzen. Da geht aber auch schon eine Weile nichts mehr.
2016-06-08T13:42:49Z
  • Mittwoch, 08.06.2016 um 15:42 Uhr
Stimmt, jetzt wo du (HausHelene) es sagst, war das noch zu Kabel BW Zeiten, als mein Anschluss wieder auf IPv4 gestellt wurde.
Trotzdem interessant zu lesen, was es sonst noch für Möglichkeiten gibt.
2016-06-08T14:31:28Z
  • Mittwoch, 08.06.2016 um 16:31 Uhr
Vielen Dank für's klarstellen, HausHelene. Da habe ich dich wohl falsch verstanden. Puh. Das sind ja alles nicht so gute Optionen. Jetzt extra nochmal eine Hardware kaufen möchte ich ehrlich gesagt nicht. Ich habe gestern geschaut ob man einen bestehenden Server (mit IPv4 und IPv6 Anbindung) irgendwie nutzen kann. Server bezahle ich ja eh schon für meine Domains und Email. Wenn ich den jetzt noch zum weiter tunneln nutzen könnte wäre das super. Allerdings brauche ich ihn ja wirklich nur für den Handshake. Der Rest des Traffics könnte dann direkt erfolgen. Das geht sicherlich irgendwie, oder? Nach was sucht man denn da?
2016-06-08T14:40:00Z
  • Mittwoch, 08.06.2016 um 16:40 Uhr
Hast du mal hier geguckt? http://www.myonlineportal.de/
Da gibt es kostenlose IPv4 und IPv6 Dynamic DNS und einen freien Port-Mapping Service. Der DynDNS Service ist mit der Fritzbox kompatibel, so dass diese deine IPv6 Adresse automatisch updaten kann. Wenn ichs könnte würde ich es selbst ausprobieren...
2016-06-08T14:44:57Z
  • Mittwoch, 08.06.2016 um 16:44 Uhr
Ich habe halt keine Fritzbox, sondern nur diese jämmerliche Connect Box. Ich habe noch die alte Fritzbox, von vorher. Die könnte ich noch dazwischen schalten…
2016-06-08T14:51:33Z
  • Mittwoch, 08.06.2016 um 16:51 Uhr
Das ist der Name von der Modem/Router/WLAN-Kombination, die dir so gut wie keine Einstellmöglichkeiten bietet, richtig? Das Teil konnte ich zum Glück gegen ein einfaches Modem tauschen. Ich würde sagen mit dem Ding hast du keine Chance, denn du musst mindestens die Firewall konfigurieren können, wenn du überhaupt von außen zugreifen willst. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es dafür keine Lösungen seitens UM mehr gibt, denn so ist das kein vollwertiger Internetanschluss. Frag doch mal nach ob du ein Modem haben kannst, egal ob in Kombination mit DSLite oder nicht. Mit DSLite kann man wahrscheinlich klarkommen. Mit der ConnectBox nicht... Und falls deine alte Fritzbox nicht ausreicht (was ich nicht glaube) gibts ne gebrauchte anständige bei Kleinanzeigen für wenig Geld.
2016-06-09T08:24:41Z
  • Donnerstag, 09.06.2016 um 10:24 Uhr
Hallo Zettt,

ich würde an Deiner Stelle folgendermaßen vorgehen:

Trennung des Problems in zwei Probleme.

Problem 1: Herstellung der Erreichbarkeit des ssh-Servers via IPv6
Problem 1a: Lässt sich die Firewall am Router dazu öffnen? Oder ist sie schon offen?
Problem 1b: Kennst Du einen dyn-dns-Dienst, der IPv6-unterstützt und gleichzeitig mit seiner Software (wegen der Updates) in Dein System integrierbar ist?

Problem 2: Haben die potentiellen ssh-Clients (native) IPv6-Adressen?

Erst wenn sich die Probleme nicht lösen lassen, würde ich mit vpn-Diensten und Tunnnelbrokern anfangen oder nach IPv4-Adressen(für Problem 1) fragen.

Thomas Schäfer

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