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ironmanu

Kein Kabelanschluss trotz Kabelanschluss?

Hallo liebe Community,
ich habe eine Frage an die Techniker unter euch, ich hoffe ich bin hier an der richtigen Adresse 😄
Der Gedanke mit dem Wechsel zu Kabel war schon vor ein paar Jahren Thema, meine Mutter wollte dies jedoch nicht (damals bei Kabel Deutschland angefragt), da es laut dem Techniker angeblich Bohrungen im Haus geben müsste, um Kabel an den Wänden vom Keller ins Wohnzimmer zu verlegen. Das wäre natürlich Chaos und ist unerwünscht. Dabei kommen mir ein paar grundlegende Fragen auf:
1. Wir haben zwei funktionstüchtige Kabelanschlüsse (im Wohnzimmer und dritten Stock), da wir Fernsehen über das Kabelfernsehen empfangen haben und konnten: Woher kämen also die notwendigen Bauarbeiten? Ich stelle es mir unwahrscheinlich vor, dass unsere Kabelleitungen zu alt oder ungenügend wären, da das Haus ja relativ neu ist. Ich will nicht das technische Know-How des Technikers anzweifeln, würde aber gerne verstehen, warum es hieran scheitert (da es meiner Mutter natürlich egal ist, wie schnell das Internet hier ist und ich mich dafür mit DSL3000 herumschlagen muss... :lovingeyes: ) und das das KO-Kriterium (leider) für Kabelinternet ist.
Ich bin selbst nicht auf den Kopf gefallen und technisch relativ jung und fit und verstehe daher nicht, warum man das Kabel austauschen müsste oder etwas neu verlegen müsste. Die Dose hat nur zwei Anschlüsse (Radio, TV) und eine Art geschlossene Ausstanzung für Data. Kann man hier nicht einfach die Dose wechseln? Ich vermute, dahinter müsste ja ein COAXIAL-Kabel liegen, dass alles notwendige an die Dose überträgt? Oder hat es etwas mit der Umstellung von Analog zu Digital zu tun (wir haben stets auf einem älteren Fernseher fern gesehen, nicht HDTV oder so etwas, wir nutzen vermutlich Analog)? Es wäre okay, wenn man die Buchse austauschen müsste und da an der Leitung etwas ändern würde, aber meine Mutter will natürlich nicht, dass die Wände im halben Haus unten aufgerissen werden.
2. Wie teuer wären solche Bauarbeiten bei Unitymedia wenn wir - wie gesagt im Keller - einen Anschluss bereits auf dem Grundstück liegen haben und man diese "Verlegung" bis zur Dose im Wohnzimmer vornehmen müsste? Würde dies Unitymedia übernehmen, da es innerhalb des Hauses ist?
3. Zudem hatte meine Mutter die Befürchtung, dass die Techniker die Bohrungen vornehmen und das Kabel verlegen, die aufgerissene Wand aber einfach offen lassen. Wird das ganze wieder sauber verschlossen, wenn es z. B. Bohrungen im Beton oder an der Tapete gibt?
Ich freue mich gern über Auskunft, da ich eine mögliche Rettung zu schnellerem Internet anstoßen und meiner Mutter die Angst vor Kabelinternet wegnehmen will.
Vielen Dank und beste Grüße,
Manuel
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20 Kommentare
2016-08-04T06:00:44Z
  • Donnerstag, 04.08.2016 um 08:00 Uhr
Es ist schwer zu beurteilen, warum der Techniker bohren wollte. Wenn möglich, wird eine vorhandene Dose umgerüstet.
2016-08-04T06:41:49Z
  • Donnerstag, 04.08.2016 um 08:41 Uhr
In der Regel muß nicht gebohrt werden, wenn bereits die Verkabelung liegt. Lediglich der Hausverteiler könnte ausgetauscht werden müssen, damit ein rückkanalfähiger Verteiler eingebaut wird. Dann werden die vorhandenen MMDs ausgetauscht auf 3- oder 4-Loch-Dosen und das Modem angeschlossen. Mehr "Aufwand" muss nicht betrieben werden.
2016-08-04T08:21:28Z
  • Donnerstag, 04.08.2016 um 10:21 Uhr
Wenn es ein Eigenheim ist, folgende Möglichkeit :
Falls die Hausverkabelung wirklich nicht geeignet ist, dann vom Keller ein Loch durch die Decke in die EG Wohnung. (Wohnzimmer) Dort kann man auch eine Aufputzdose setzen. Also keine Wände aufschlagen, etc. Hier dann die Multimediadose setzen. Von dort entweder per WLAN oder DLAN (Netzwerk über Stromkabel) im Haus verteilen.

2016-08-09T20:17:12Z
  • Dienstag, 09.08.2016 um 22:17 Uhr
Guten Abend,
vielen Dank für die bisherigen Antworten.
Unser Haus wurde 1999 gebaut, sollte also nicht besonders rückständig sein. Unsere Doppelhaushälfte hat zwei sichere Fernsehdosen, eine im EG und eine im zweiten Obergeschoss, beide sind problemlos funktional (Fernsehempfang ab beiden Fernsehdosen).
Zudem eine weitere im EG hinter der Couch, welche wie die anderen aussieht aber unbenutzt ist. Meine Mutter meint, sie hätte keinen Bauplan, sodass ich es leider nicht sicher sagen kann, ob es sonst noch Enden gibt. In dem zweiten Stock gibt es in unsrem Arbeits- und Kinderzimmer nochmals in jedem Zimmer jeweils eine "leere" Dose mit einer einfachen weißen Abdeckung, zu diesen man vermutlich auch einen Fernseh- oder LAN-Anschluss führen könnte (?). Im zweiten OG gibt es nochmals solch eine an der äußeren Hauswandseite. Zu einem Übergabepunkt oder Verstärker oder sonst was kann ich hier leider nicht sagen, im Keller an der Außenwand hängen verschiedene Kästen. Der Router soll im EG (Wohnzimmer) stehen.
Problem ist, dass ich nicht verstehe, warum der Techniker damals meinte, man müsste im Wohnzimmer Rillen aufbohren und das Kabel rundrum an der äußeren Wand entlang führen, wenn die Kabel doch schon in ihren Leitungen liegen und wir Fernsehen (über Kabel, haben kein Satellit o. Ä.) empfangen können? Ich frage mich, welche Möglichkeiten ich nun habe, um zu schnellerem Internet zu kommen. Und solange ich hier nicht meine Mutter beruhigen kann, werde ich mich wohl weiterhin mit der lahmen Telekom herumschlagen müssen, obwohl Kabel wesentlich effizienter vom Speed und den Kosten wäre. Wir hätten schon damals längst gewechelst, hätten wir die Sicherheit, dass hier keine großen Verputz- und Kabellegeaktionen erfolgen. Der Techniker wollte damals mit besagter Aktion schon loslegen (Vertrag mit Kabel Deutschland und Telekom-Kündigung war alles da), bis er meiner Mutter aufgrund besagter Umbauarbeiten davon abgeraten hat und meine Mutter vom Vertrag zurück getreten ist.
Zudem ist meine Mutter hier sehr pingelig, da wir sowieso (um LAN zu nutzen) ein Kabel ins erste EG über die Treppe hängt (welches man vermutlich auch über die Rohre führen könnte?). Weitere Kabel an den Wänden über dem Putz würden sie vermutlich in den Wahnsinn treiben. Die Verzweiflung ist groß. :'( Werde ich jetzt für immer auf überteuerte und langsame DSL-Angebote zurückgreifen müssen?
Hilfesuchend und danke,
Manuel
2016-08-09T20:55:10Z
  • Dienstag, 09.08.2016 um 22:55 Uhr
Hallo Manuel,
wenn die Kabel bereits liegen, ist ein Austausch idR unnötig. Es wird dann lediglich die entsprechende MMD getauscht.
Mach du doch einen 1play oder 2play-Vertrag, und stell den Router dort hin, wo jetzt das LAN-Kabel hinführt. Dafür ist auch kein eigener TV-Anschluss Voraussetzung.
Torsten
2016-08-09T21:56:40Z
  • Dienstag, 09.08.2016 um 23:56 Uhr
Nochmal ganz klar: Wenn es bereits einen Vertrag mit Kabel Deutschland gab, liegt das Haus nicht in einem von Unitymedia versorgtem Gebiet und der Fragesteller ist hier falsch. Hinsichtlich der Installationsrichtlinen gibt es zwischen Kabel Deutschland und Unitymedia einige Unterschiede.

MfG
2016-08-09T22:12:44Z
  • Mittwoch, 10.08.2016 um 00:12 Uhr

Guten Abend Hemapri,

Entschuldige, das war ein Irrtum meinerseits:

Wir haben bei KabelBW angefragt, Kabel Deutschland war natürlich quatsch. KabelBW gehört nun ja zu Unitymedia, habe mich hier geirrt. Es handelte sich damals um KabelBW und heute um Unitymedia.

Liebe Grüße,

Manuel

2016-08-09T23:54:04Z
  • Mittwoch, 10.08.2016 um 01:54 Uhr
Hallo Manuel.. Liebe Grüße an Deine Mutter... ☺
2016-08-10T00:09:27Z
  • Mittwoch, 10.08.2016 um 02:09 Uhr
Hallo Torsten,
soweit ich das richtig verstehe, benötigt man für 1play und 2play doch einen Kabelanschluss, aber keinen Kabelanschlussvertrag. Wir möchten ja eben 2play und genau dort liegt das Problem, dass wir einen funktionierenden Kabelanschluss haben, der Techniker damals aber im Wohnzimmer bohren und Kabel verlegen wollte, anstatt den bisherigen Kabelanschluss bzw. bestehende Kabelführungen zu verwenden. Das ist das, was mich so verwundert und eben das Problem daran ist. Wir würden jederzeit bei der Telekom kündigen und zu Unitymedia wechseln, wenn es mit wenig Aufwand verbunden wäre. Aber der Techniker damals hat das so vermittelt, als wäre es sehr viel Aufwand, man müsste durch Wände bohren und Kabel lang führen und "er würde es nicht empfehlen wenn es sein Haus wäre".

Hallo Marcus,
richte ich ihr aus...

Liebe Grüße,
Manuel
2016-08-10T06:03:16Z
  • Mittwoch, 10.08.2016 um 08:03 Uhr
Hallo Manuel,
du benötigst einen aktiven Kabelanschluss, aber halt eben keinen aktiven Kabelanschlussvertrag. Da muß nichts gebohrt werden, wenn bereits MMDs (wenn auch nur 2-Loch-Dosen) vorhanden sind.
Da hat der Techniker euch leider völligen Mist erzählt! Ruf doch mal die Neukundenhotline an und lass dich beraten.
Torsten

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