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MS77

Brief wegen zurücksenden Unitymedia Hardware bei Einsatz "eigener" Fritzbox 6490

Hallo zusammen,

ich bin seit kurzem 2 Play Kunde und habe heute überraschend einen Brief bekommen das ich meine Unitymedia Connect Box innerhalb 10 Tagen zurücksenden soll. Dies liegt vermutlich daran, dass ich seit kurzem meine "eigene" FritzBox 6490 in Betrieb habe, welche mittlerweile auch endlich 100%ig läuft.

Was mich daran jetzt nur sehr verwundert ist folgendes:
1. Bei Gesprächen mit der Hotline wegen der Anmeldung der Fritz Box und nachfolgenden Problemen wurde mir gesagt das ich die "alte" Unitymedia Hardware behalten soll. Unter anderem für den Fall das eine Störung im Netz ist und man mit eigener Technik den Fehler besser finden könnte und als Back-Up Gerät.
2. Selbst auf Unitymedia eigenen Internetseiten und Informationen zur Routerfreiheit steht das der Router erst bei Vertragsende zurückgeschickt werden muss, da er kostenlos zur Verfügung gestellt wird und Vertragsbestandteil ist.
Beispiel https://blog.unitymedia.de/2016/07/11/freie-routerwahl-bei-unitymedia-kunden-fragen-unitymedia-antwortet/

Was ist denn jetzt richtig und warum? Und was wäre dann im Störungsfall wenn ich die UM Kiste nicht mehr hier habe?

Vielen Dank schon einmal im voraus zur Klärung der doch etwas widersprüchlichen Angaben von Brief, Webseite und Hotline.
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Richtige Antwort
2017-02-20T15:03:52Z
  • Montag, 20.02.2017 um 16:03 Uhr

In unseren besonderen Geschäftsbedingungen für Internet und Telefonie wird unter dem Abschnitt A: Allgemeines (gilt für Internet- und Telefoniedienste) - 4.1 Hardware, Zugangsdaten dieser Punkt eindeutig definiert.  

„Ein ihm ggf. bereits zur Verfügung gestelltes Zugangsendgerät hat der Kunde nebst Zubehör bei Wechsel auf ein eigenes Zugangsendgerät umgehend an den Kabelnetzbetreiber zurückzusenden.“

Quelle: https://www.unitymedia.de/content/dam/dcomm-unitymedia-de/Privatkunden/global/docs/agb/BesGB-Internet-Telefonie.pdf

9 weitere Kommentare
2017-02-18T07:40:12Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Samstag, 18.02.2017 um 08:40 Uhr
In einem späteren Blog-Beitrag wollen sie das Gerät haben.
Im Störungsfall könntest du das UM-Gerät auch nicht mehr einsetzen, weil es nicht provisioniert ist und es sich anscheinend auch nicht mehr provisionieren läßt.
Wenn du kein eigenes Gerät mehr einsetzen willst, bekommst du wieder ein Gerät zugeschickt.

Im Störungsfall bist du genau so nass, wie vorher auch. Vielleicht noch etwas nasser, weil ja DEIN Gerät defekt ist. Das musst du dann schön brav über z.B. AVM austauschen lassen und dann geht die Ochsentour mit der Provisijonierung wieder los.

Im UM-Deutsch nennt sich das "eigenes Gerät - eigene Verantwortung"
2017-02-18T14:19:49Z
  • Samstag, 18.02.2017 um 15:19 Uhr
Danke für die Info.
Das mit der Provisionierung war ja schon klar. Allerdings ist es bei anderen Anbietern (sowohl Kabel als auch DSL) durchaus üblich um Störungen besser identifizieren zu können, das man die Hardware behält. Aber auch egal. Zu Problemen mit AVM und Austausch mache ich mir die wenigsten Sorgen. Ich benutze schon seit ISDN Zeiten AVM Hardware, Support und Austausch war bisher immer 1a - mit 5 Jahren Garantie. Sogar letztes Mal bei einer Blitz Überspannung, obwohl eigentlich keine Garantie.

Die Sorgen mache ich mir bei Unitymedia, da so weit ich das bisher aus eigener Erfahrung weiß und aus dem studieren diverser Postings in der Regel meistens versucht wird die "Schuld" auf den Kunden zu schieben. Ihre Hardware = Ihr Problem. Das sieht schon wirklich nach absichtlicher Schikane aus.

1. Hotlinekontakt = 1 Stunde dann läuft die Fritte
2. Hotlinekontakt nach 24 Stunden = Das muss an Ihrer Box liegen, bei uns ist alles im Lot. Aber wir versuchen´s nochmal.
3. Hotline nach weiteren 24 Stunden = Hmm, Ihr Auftrag wurde storniert wegen ihrer eigenen Hardware, waren Sie das nicht selber mit dem Storno??  Müsste gleich funktionieren ...
4. CHAT - Oh, da gab´s einen Systemfehler, da hat jemand was falsch eingetragen. Läuft in ein paar Stunden. Und Juhu - nach 10 Minuten  wurde es Licht.

Aber ohne Telefon. Und wie man auch hier in der Community lesen konnte war ich da wohl nicht alleine, aber bei Nachfragen lag dann auch so gut wie immer an der eigenen Hardware.

Und dann wie von Geisterhand gings nach gut 2 Wochen von selber ohne irgendeine Änderung ...... Merkwürdig..

Mal abwarten wie das weiter läuft .....
2017-02-18T14:52:24Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Samstag, 18.02.2017 um 15:52 Uhr
Man bekommt nach ca. 3 Wochen die Aufforderung, die geliehene Connectbox wieder zurückzuschicken. Mir wäre auch lieber gewesen, sie wäre zur Fehlerbehebung provisioniert geblieben. Bei mir hat es übrigens 4 bis 5 Tage gedauert, bis die FB6490 freigeschaltet wurde. Telefonie hab ich vorsichtshalber (und auch aus Kostengründen) nach voip2gsm portieren lassen. Hab jetzt 1play mit HD-Modul / TV-Start.
Richtige Antwort
2017-02-20T15:03:52Z
  • Montag, 20.02.2017 um 16:03 Uhr

In unseren besonderen Geschäftsbedingungen für Internet und Telefonie wird unter dem Abschnitt A: Allgemeines (gilt für Internet- und Telefoniedienste) - 4.1 Hardware, Zugangsdaten dieser Punkt eindeutig definiert.  

„Ein ihm ggf. bereits zur Verfügung gestelltes Zugangsendgerät hat der Kunde nebst Zubehör bei Wechsel auf ein eigenes Zugangsendgerät umgehend an den Kabelnetzbetreiber zurückzusenden.“

Quelle: https://www.unitymedia.de/content/dam/dcomm-unitymedia-de/Privatkunden/global/docs/agb/BesGB-Internet-Telefonie.pdf

2017-02-22T07:58:05Z
  • Mittwoch, 22.02.2017 um 08:58 Uhr
Auch wenn das in den AGB's aufgeführt ist, finde ich diese Vorgehensweise eher befremdlich und untypisch. Und vorallem auch nicht Service-Orientiert !
Wie schon erwähnt, macht es durchaus Sinn, zu Diagnose Zwecke, den Router beim Kunden zu belassen !
Provisionierung hin oder her, bei Störung wird dann halt der UM Router provisioniert und gut ist.

Was mich an dieser Vorgehensweise ebenfalls stört ist, dass der UM Router bestandteil des gewählten Tarifes, und somit auch die Router Miete mit in die Grundgebühr einkalkuliert ist !
Soll heißen, ich bezahle für das Gerät und soll es zurückschicken.
Hier wäre mal interessant, ob der Passus in den AGB's überhaupt rechtens ist !?!?
Normalerweise sollte sich die Grundgebühr um einen gewissen monatlichen Betrag verringern, so der gesunde Menschenverstand !

2017-02-22T08:14:05Z
  • Mittwoch, 22.02.2017 um 09:14 Uhr
Ob der Passus rechtens ist erfährst Du nur wenn Du gegen Unitymedia vor Gericht ziehst. In den AGBs kann natürlich jeder Humbug stehen.

Ich finde es allerdings auch eher befremdlich, die Hardware zurückzusenden, gerade aus den genannten Gründen.

Stellt sich die Frage ob Unitymedia Dir bei Defekt deiner eigenen Hardware dann einen Router zusendet oder sich dann quer stellt oder extra Gebühren verlangt.

Nach den bisherigen Erfahrungen mit dem Kundenservice sehe ich da eher schwarz.
2017-02-22T22:29:09Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Mittwoch, 22.02.2017 um 23:29 Uhr
Da muss das Gesetz zur Routerfreiheit halt noch nachgebessert werden, weil nur noch ein Oligopol an Kabelanbietern in Deutschland existiert. Ich bestehe jedenfalls auf 1play und verzichte gerne auf alle kastrierten Zwangsboxen, die mir UM zuschicken möchte (bis auf die ConnectBox, falls die Fritzbox die Grätsche macht).

Wenn ich eine Lektion im Leben gelernt habe, dann die, dass man eine gute Rechtsschutzversicherung haben sollte.
2017-02-23T03:10:22Z
  • Donnerstag, 23.02.2017 um 04:10 Uhr
Naja, vielleicht will ja Unitymedia nicht,dass der "Ersatzrouter" in der Bucht landet und es Konflikte gibt, z.B mit vorhandenen Daten im Gerät (VoC,Sip-Daten etc. Datenschutz.)Sie verwahren es ordnungsgemäß für dich .Generell schön vorher ein Hardreset machen,bevor man es wegschickt.

Vor allen Dingen ,wenn ein Störung im Kabel vorliegt,dann wirst du dein Ersatzrouter auch nicht mehr provisionieren können.Dann kommt natürlich ein Techniker vorbei,um die Störung zu beheben. Genau das ist der Punkt.Vorort vergewissert sich der Techniker dann auch ,ob es an der Fremdhardware liegt oder am Kabel.Er muss ja gewährleisten, dass es läuft. Liegt aber ein z.B. Blitzschaden der Fritzbox vor,wird natürlich der Technikereinsatz in Rechnung gestellt.Rein von meinem Rechtbewußtsein her, finde ich das einfach nur fair.Da sollte die Kulanz/Kosten auch nicht auf die anderen Kunden abgewälzt werden.
Genauso die Reproduzierung des Fehlers.Die Frage ist da, ob denn der Unitymitarbeiter wegen Datenschutzgründen auf den privaten Router zugreifen darf,um z.B Pegelwerte abrufen zu können?.Ich denke mal bis zur Dose ist Schluss.(wenn du ein Ersatzrouter brauchst, dann kannst du dir ja eine zweite Fritzbox zulegen..Muahh)

Genauso die Definition, Mietrouter Ja oder Nein->so ganz klar ist ja das nicht. Es gibt ja auch keine Tranparenz wie bei Unitymedia ein Internet-Paket in der Kalkulation aufgeführt wird,ob man über die monatlichen Gebühren ohne Router dann 5 Euro sparen kann? Riesiger Aufwand, das auseinander gehalten werden muss. Da werden die Pakete wieder komplexer und unübersichtlicher.Ich glaube den restlichen 7 Mio-Kunden ist das persönlich uninteressant..

Dann geht es ab wie bei Starbucks: Caffe Latte grande, Caffe Latte venti, Caffee Latte tall, Caffe Latte grande tall, Caffe Latte grande double shot,Caffe Latte venti mocha solo flavor.."Nein ich hätte gerne eine Tasse Bohnenkaffee mit Büchsenmilch"
2017-02-24T14:42:40Z
  • Freitag, 24.02.2017 um 15:42 Uhr
Hallo MS77,
sofern die Unitymedia Connect Box Vertragsbestandteil kannst Du sie auf jeden Fall bis Vertragsende behalten. Wenn Du sie zurück schickst, auf jeden Fall als Paketschicken und den Einlieferungsbeleg gut aufheben. Sonst kommst Du später in Beweisnot, wenn Unitymedia ein Jahr später auf Dich zukommt und dessen Rückgabe fordert; das kostet dann nicht wenig "Strafe".
2017-02-24T15:12:48Z
  • Freitag, 24.02.2017 um 16:12 Uhr
Die UM-Hardware ist bis zur Aktivierung der eigenen Hardware Vertragsbestandteil, danach nicht mehr. Diese Bedingung akzeptiert man mit Aktivierung der eigenen Hardware, da ab diesem Zeitpunkt die geänderten AGB gelten. Die Rücksendung ist kostenlos als DHL-Paket möglich, das Versandlabel kann über die Homepage kostenlos ausgedruckt werden.
Wenn du wieder auf UM-Hardware wechseln willst, bekommst du die vom Kundenservice zugeschickt.

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