pararar
Frage in Kundenservice, Produkte Dienstag, 18.10.2016 um 17:36 Uhr · zuletzt editiert von JuliaUM

Angebot per Anruf bzgl. Umstellung auf Glasfasernetz

Hallo, mich hat eben ein Unitymedia-Mitarbeiter angerufen (+49xxxxxxxx4) und erzählt, dass im Januar 2017 alle Anschlüsse auf Glasfaser umgestellt werden müssen. Weil ich so ein toller Kunde bin (...) wurde mir zum einen ein maxdome-Paket wie auch ein Upgrade meines TV-Pakets für knapp 10€ monatlich angeboten. Das habe ich dankend abgelehnt. Außerdem wurde mir angeboten, schon frühzeitig die Glasfaserumstellung mitzumachen. Mit der Umstellung würde mir wohl 85% der 200Mbit "garantiert" werden. Das klingt tatsächlich schlechter als bisher, da ich erfahrungsgemäß schon jetzt von den vollen 200Mbit profitiere. Internetausfälle habe ich zwar manchmal, aber eben so selten, dass ich Angst habe, dass es mit Annehmen des Angebots sogar schlechter werden würde. Ganz nach dem Motto "never touch a running system" habe ich das ebenfalls abgelehnt, woraufhin der Mitarbeiter sagte, dass die Umstellung auf jeden Fall kommen wird und ich dann voraussichtlich etwa 4€ zahlen müsste (einmalig oder monatlich?). Warum sollte ich Geld für etwas bezahlen, das ich nicht selber in Auftrag gegeben habe? Auf Nachfrage (!) wurde mir übrigens gesagt, dass ich eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten bekomme, wenn ich das Angebot annehmen würde. Im Endeffekt habe ich beide Angebote abgelehnt und der Mitarbeiter sagte mir, er würde dann den "Brief" fertig machen und ich bekäme demnächst Post. Ich hätte dann wohl 2 Wochen Zeit dem ganzen zu widersprechen. Welchen Brief bitte? An meinem Vertrag soll ja nichts geändert werden. Der Mitarbeiter schien meinen Fragen auszuweichen und hat offensichtlich nur Texte von einem Bildschirm abgelesen. Ich hatte während des gesamten Gesprächs das Gefühl, dass mir etwas untergejubelt werden soll. Kann mir irgendjemand sagen, was das sollte? Habe ich die richtige Entscheidung getroffen? Kommen da wirklich noch Kosten ohne tatsächlichen Gegenwert auf mich zu?

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9 Antworten
Torsten 2016-10-18T16:04:30Z
Dienstag, 18.10.2016 um 18:04 Uhr
Das war eine Kalt-Aquise. Die wollten dir nur etwas verkaufen, das kam nicht von UM direkt.
Horst 2016-10-19T02:25:16Z
Mittwoch, 19.10.2016 um 04:25 Uhr
Gestern habe ich so ein Fall gehabt, innerhalb eines Callcenterdienstleisters. Bei einem dieser Sales-Projekt, also Kundenrückgewinnung:

*Die aktive Kontaktaufnahme eines Unternehmens zu privaten Haushalten, also das klassische B2C-Geschäft, ist seitdem komplett verboten. Alleine wenn der Kunde ausdrücklich in diese Form der Kontaktaufnahme eingewilligt hat, darf der Kontakt zum Zwecke des Vertriebs gesucht werden. Diese Regelung greift in der Praxis auch ausnahmslos für Bestandskunden sofern ein Verkaufsinteresse verfolgt wird*

Hier ist die Frage, ob irgendwann eine Zustimmung erfolgt ist?

Die zweite Disskusion die ich geführt habe ist, der Callcnterleiter meinte, dass die Gespräche aufgezeichnet werden. Diese Gespäche wären bindend und ein Interesse würde einem Vertagsabschluss gleich kommen. Ich fragte noch mal nach, weil ich meine die wären nur schriflich bindend.Also Unterlagen zusenden, unterschreiben und dann kommt es zum Vertragsabschluß. Er meinte ,dass wäre nicht so...Das konnte ich nicht glauben bzw. fand es unseriös. Hier sollte man sich noch mal genau erkundigen, im Bezug auf "Bestandskunden sofern ein Verkaufsinteresse besteht" .Interesse heißt ja nicht Vertragsabschluß,auch wenn da was "aufgezeichnet" wird.
Horst 2016-10-19T02:25:16Z
Mittwoch, 19.10.2016 um 04:25 Uhr
Gestern habe ich so ein Fall gehabt, innerhalb eines Callcenterdienstleisters. Bei einem dieser Sales-Projekt, also Kundenrückgewinnung:

*Die aktive Kontaktaufnahme eines Unternehmens zu privaten Haushalten, also das klassische B2C-Geschäft, ist seitdem komplett verboten. Alleine wenn der Kunde ausdrücklich in diese Form der Kontaktaufnahme eingewilligt hat, darf der Kontakt zum Zwecke des Vertriebs gesucht werden. Diese Regelung greift in der Praxis auch ausnahmslos für Bestandskunden sofern ein Verkaufsinteresse verfolgt wird*

Hier ist die Frage, ob irgendwann eine Zustimmung erfolgt ist?

Die zweite Disskusion die ich geführt habe ist, der Callcnterleiter meinte, dass die Gespräche aufgezeichnet werden. Diese Gespäche wären bindend und ein Interesse würde einem Vertagsabschluss gleich kommen. Ich fragte noch mal nach, weil ich meine die wären nur schriflich bindend.Also Unterlagen zusenden, unterschreiben und dann kommt es zum Vertragsabschluß. Er meinte ,dass wäre nicht so...Das konnte ich nicht glauben bzw. fand es unseriös. Hier sollte man sich noch mal genau erkundigen, im Bezug auf "Bestandskunden sofern ein Verkaufsinteresse besteht" .Interesse heißt ja nicht Vertragsabschluß,auch wenn da was "aufgezeichnet" wird.
Horst 2016-10-19T02:32:10Z
Mittwoch, 19.10.2016 um 04:32 Uhr
Könnte noch prekäre werden...http://stopting.de/de/number/020194625114/1

Nicht das die noch durch zusammengesetzte Aufzeichnungsschnipsel eine Zustimmung erwirkt wird.
Alex 2016-10-19T03:30:21Z
Mittwoch, 19.10.2016 um 05:30 Uhr
Lösch die Nummer bitte aus deinem Beitrag. Nicht, dass da noch jemand anruft.

Und wie es schon erwähnt wurde: Das war telefonische Kalt-Aquise. Einfach nicht drauf eingehen. Und das wichtigste: In solchen Fällen auch nicht den kompletten Namen und "Ja" im Telefonat verwenden. Wie Horst es schon sagte, werden Gespräche aufgezeichnet. Bei seriösen Call-Centern wird bei Outbound erst nach eingeholter Zustimmung des Kunden aufgezeichnet - ist auch nur dann legal. Leider gibt es auch unseriöse Läden, die das auch ohne den Kunden zu fragen machen. Diese Center neigen auch dazu, die Aufnahmen zu verfälschen - Sprich, wenn der Kunde "Ja" und seinen Namen sagt - völlig unabhängig vom Zusammenhang - wird das einfach in einem fingierten telefonischen Vertrag zusammengeschnitten, damit es wirkt, als hätte der Kunde aktiv dem Vertrag zugestimmt.

In meiner Nähe sitzt so ein unseriöses Center, welches vor allem für Verläge telefoniert. Die machen das genau so.
Kabelkalli 2016-10-19T10:24:31Z
Mittwoch, 19.10.2016 um 12:24 Uhr
Hallo Pararar, hier ging es wahrscheinlich um ein Produkt Upgrade auf einen höheren Tarif. Manche Call Center Agenten haben eine rege Phantasie um Kunden einen neuen Tarif zu verkaufen. Wenn dein Tarif passt, lass alles wie es ist. Sollte eine Auftragsbestätigung kommen, natürlich widersprechen (Formular liegt dabei ) und email an kundenservice@unitymedia.de mit kurzer Schilderung der Geschichte. UM wird dann mit dem Call Center reden, was das soll......
JuliaUM Serviceteam 2016-10-19T10:57:37Z
Mittwoch, 19.10.2016 um 12:57 Uhr

Hi pararar,

ich hab die Rufnummer mal rausgenommen.

Wie Alex schon schreibt, nicht das da jetzt noch Leute anrufen.

 

hajodele 2016-10-19T11:11:47Z
Mittwoch, 19.10.2016 um 13:11 Uhr
@Horst:
Ein telefonischer Auftrag ist durchaus bindend.
Allein das bekunden von Interesse reicht sicher nicht.
Üblicherweise kenne ich die Abwicklung bei UM und anderen Anbietern etwas anderst.
Kunde sagt: "Ja, ich möchte bestellen."
Verkäufer sagt: "Ich zeichne das mit auf" und ließt dann die komplette Bestellung einschließlich Aktivierungs- und Versandkosten vor. Anschließend muss der Kunde dies ausdrücklich bestätigen.
Danach kommt die Bestätigung mit Widerrufsbelehrung i.d.R. per Email, selten per Post.
Nach diesem Erhalt hat der Kunde 2 Wochen Widerrufszeit.

So wie das bei UM schon länger läuft, ist das äußerst grenzwertig. Ich will gar nicht wissen, wie viele Kunden wegen dieses Geschäftsgebahrens lieber einen anderen Provider suchen. (Ich bin ja auch nur da noch UM-Kunde, wo es keine Alternativen gibt)
pararar 2016-10-19T17:18:49Z
Mittwoch, 19.10.2016 um 19:18 Uhr
Vielen Dank für alle eure Antworten.
Ich bin mal gespannt, ob da jetzt tatsächlich noch was kommt. Werde dann wie von euch empfohlen widersprechen und den UM Kundendienst informieren.

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