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mr4

Wissentlicher Betrug durch Unitymediavertreter

Liebe Community,

mein Mitbewohner und ich wurden von Mitarbeitern von Unitymedia bewusst getäuscht und stehen nun mit einem Vertrag da den wir weder brauchen noch kündigen können. Deshalb wären wir dankbar für jeden Tipp!

Vor einigen Wochen klingelten Unitymediavertreter bei uns und sagten, in unserem ganzen Haus würden die Internetleitungen durch Unitymedia kostenlos für schnelleres Internet verlegt werden. Daraufhin haben wir geantwortet, dass wir bereits einen Internetvertrag bei einem anderen Anbieter abgeschlossen haben woraufhin die Vertreter uns erklärten, dass die Leitung auch für Kunden anderer Anbieter kostenlos erneuert würde.

In unserer Wohnungen zeigten die Vertreter uns genau an welcher Stelle welche Arbeiten durchgeführt werden müssten und ließen mich letzendlich auf einem Tablet unterschreiben. Dies, so sagte man uns, sei ausschließlich zur Auftragsbestätigung der Erneuerungsarbeiten.
Außerdem musste ich eine IBAN angeben, die nur für die einmalige Anschlussgebühr notwendig sei. Letzendlich gingen die Vertreter ohne uns  irgendeine schriftliche Auftragsbestätigung oder Ähnliches da zu lassen.

Drei Wochen später, nachdem ich aus einem zweiwöchentlichen Urlaub wiederkam und meine Post las, sah ich, dass Unitymedia mir eine Rechnung geschickt hatte des angekündigten neuen Anschlusses sowie über einen 24-Monate-Internetvertrag den ich am besagten Tag mit den Vertretern abgeschlossen hätte.

Da ich dachte, dass es sich um einen Irrtum handeln müsste, telefonierten mein Mitbewohner und ich ca 1 Stunde mit verschiedensten Mitarbeiten des Callcenters von Unitymedia bis man uns letzendlich mitteilte, dass wir einen gültigen 24-Monate-Vertrag unterschrieben hätten und dieser, da die 2-wöchige Kündigungsfrist abgelaufen sei, nun nicht mehr kündbar sei.

Nun stehen mein Mitbewohner und ich mit einem 24-Monate -Internetvertrag da den wir weder wissentlich abgeschlossen haben noch gebrauchen können.

Hat jemand eine Idee wie wir aus dem Vertrag kommen?

Danke im Vorraus









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10 Kommentare
2019-04-30T11:47:19Z
  • Dienstag, 30.04.2019 um 13:47 Uhr

Der Vertrag ist widerrufbar 2 Woche nach Zugang der Widerrufsbelehrung!


Ist eine solche eingegangen? Falls ja, dann zu welchem Postdatum?

Falls nein, gibt es keine Frist für den Widerruf!


Einfach ein Brief mit Widerruf aufsetzen und diesen per E-Mail, per Fax und damit UM es ja nicht als "nicht erhalten" abweisen kann, als Einwurf-Einschreiben abschicken!


Darin auch darauf hinweisen, dass ein Haustürgeschäft statt gefunden hat und man arglistig belogen wurde und keinerlei Unterlagen erhalten hat!



Und als Lektion:

Man unterschreibt nix, ohne ein (Handy-) Foto vom (Mitarbeiter-) Ausweis des Betrügers!

Egal wie günstig oder kostenlos das Angebot ist.

2019-04-30T12:14:30Z
  • Dienstag, 30.04.2019 um 14:14 Uhr
Und zudem hat man auch dafür zu sorgen, dass während eines Urlaubes der Briefkasten geleert wird, respektive dass dieser für die Zeit der Abwesenheit verschlossen wird.
2019-04-30T12:52:00Z
  • Dienstag, 30.04.2019 um 14:52 Uhr

@Vermillion:

Das kann ich mir nicht vorstellen.

Selbst wenn jemand meine Post sammelt, damit der Briefkasten nicht überläuft, bin ich nicht verpflichtet einen Abwesenheitsvertreter bereitzustellen, der meine Post öffnet und in meinem Namen Entscheidungen trifft oder gar unterschriftpflichtige Korrespondenz aufsetzt.

2019-04-30T13:49:35Z
  • Dienstag, 30.04.2019 um 15:49 Uhr
Zudem gibt es einen extra kostenpflichigen Service der Post, die die Briefe in einer Filiale sammelt.
Leider werden so die anderen Briefzusteller nicht erfasst.
2019-04-30T13:59:20Z
  • Dienstag, 30.04.2019 um 15:59 Uhr
Danke für eure Antworten

@Ilja: Die Widerrufsbelehrung war in dem Schreiben das ich erst 3 Wochen nach 'Vertragsabschluss' gelesen habe dabei.

Die ganze Problematik und das Verfahren der Vertreter habe ich der Wiederrufsabteilung von Unitymedia auch schon vor einer Woche geschrieben. Als Antwort kam nur, dass die Kündigungsfrist leider schon abgelaufen sei
2019-04-30T14:14:44Z
  • Dienstag, 30.04.2019 um 16:14 Uhr

Wie oben gesagt: Brief aufsetzt und über 3 Wege zustellen.


Wenn UM unnachsichtig bleibt, Anwalt einschalten.

2019-04-30T14:31:39Z
  • Dienstag, 30.04.2019 um 16:31 Uhr
Ilja:

@Vermillion:

Das kann ich mir nicht vorstellen.

Selbst wenn jemand meine Post sammelt, damit der Briefkasten nicht überläuft, bin ich nicht verpflichtet einen Abwesenheitsvertreter bereitzustellen, der meine Post öffnet und in meinem Namen Entscheidungen trifft oder gar unterschriftpflichtige Korrespondenz aufsetzt.


Kannst du dir zwar nicht vorstellen, entspricht trotzdem der Wahrheit:



2019-04-30T14:40:59Z
  • Dienstag, 30.04.2019 um 16:40 Uhr
Vermillion:
Ilja:

@Vermillion:

Das kann ich mir nicht vorstellen.

Selbst wenn jemand meine Post sammelt, damit der Briefkasten nicht überläuft, bin ich nicht verpflichtet einen Abwesenheitsvertreter bereitzustellen, der meine Post öffnet und in meinem Namen Entscheidungen trifft oder gar unterschriftpflichtige Korrespondenz aufsetzt.


Kannst du dir zwar nicht vorstellen, entspricht trotzdem der Wahrheit:




Danke! Sehr guter Bericht und wichtige Informationen, die mir so auch noch nicht bekannt waren.
2019-04-30T18:32:09Z
  • Dienstag, 30.04.2019 um 20:32 Uhr
Es besteht ja noch die Moeglichkeit, eine Betrugsanzeige gegen gegen diese Vertreter zu stellen. Da die falsche Masche ja im ganzen Haus benutzt wurde, gibt es ja genug Zeugen. Bei Betrug ist der geschlossene Vertrag ungültig.
2019-04-30T19:20:28Z
  • Dienstag, 30.04.2019 um 21:20 Uhr
Nicht schon wieder diese Debatten. Mittlerweile dürfte es doch klar sein, dass diese Typen keine UM-Mitarbeiter und auch keine Vertreter im Auftrag von UM sind, sondern auf eigenes Risiko und eigene Verantwortung arbeiten. Die reichen bei UM lediglich die abgeschlossenen Aufträge ein, erklären gegenüber UM, dass der Auftrag mit Willen und Einverständnis des Kunden eingereicht wird und kassieren von UM eine Provision. Da gibt es natürlich etliche schwarze Schafe, die mit illegalen oder halb legalen Mitteln arbeiten. Für rechtswidrig eingereichte Aufträge bedarf es keines Widerrufes. Wenn der Kunde aber selbst unterschrieben hat, wird es problematisch. Hier hat man die gesetzlichen 2 Wochen Widerrufsfrist. Wenn man den Typen trotz alledem Betrug nachweisen kann, dann immer zu. Ich kann es nur begüßen, solchen Kräften das Handwerk zu legen.

MfG