Diese Website verwendet Cookies, um Dein Surferlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmst Du der Verwendung von Cookies zu.   Erfahre mehr.
Zustimmen
trulli

Vertragsbetrug digitaler TV Anschluss

Ich habe erst vor ein paar Tagen entdeckt, dass wir angeblich einen weiteren Vertrag über einen digitalen TV Anschluss im Mai 2018 abgeschlossen hätten.

Nach einem langen und freundlichen Gespräch mit dem Kundenservice habe ich die Schritte eingeleitet, die mir geraten wurden. Zusätzlich sollte ein Vermerk getätigt werden, dass der Vertrag rückwirkend zum Mai 2019 noch gekündigt wird, da ich schon einige Tage über der Kündigungsfrist lag.

Per Email ist von mir eine Aufforderung sowohl an den Kundenservice als auch an den Datenschutz rausgegangen. Leider hat bisher nichts davon geklappt, um den Vertrag rückwirkend aufzulösen.


Vom Kundenservice kam nur ein "Schade, dass Sie den Vertrag kündigen wollen" Standardschreiben sowie der Hinweis, dass die Widerrufsfrist bereits abgelaufen sei, ich also nur zum nächst möglichen Termin kündigen könnte. Das wäre dann aber erst nächstes Jahr!


Ein Schreiben über den Vertrag ist überhaupt nicht eingegangen/angekommen, sodass ein Widerruf innerhalb der Frist nicht möglich war.


Heute habe ich nochmal bei UM angerufen, diesmal habe ich der Aufnahme des Gesprächs nicht zugestimmt und zufälligerweise (?!) war die Dame sehr unfreundlich, hat mich kaum ausreden oder mein Anliegen erklären lassen. Sie meinte nur, Sie könne mir nicht helfen.


Was soll ich nun tun?

Ich habe gesehen, dass es ähnliche Vorfälle bei UM gab... Strafanzeige wäre eine Möglichkeit, aber ich habe keine Daten bis jetzt von dem Subunternehmer, der wahrscheinlich den Vertrag in Auftrag gegeben hat.


Vielen Dank!

Speichern Abbrechen
Konnte dir geholfen werden?
  • Ja
Dieser Beitrag wurde geschlossen.
Es ist nicht möglich, Kommentare zu schreiben. Du kannst aber jederzeit eine Frage stellen.
Frage stellen
11 Kommentare
2019-05-20T17:07:34Z
  • Montag, 20.05.2019 um 19:07 Uhr
Das man seit einem Jahr für einen Vertrag zahlt, den man gar nicht abgeschlossen hat, merkt man erst jetzt? Da beschreitet man die normalen Wege des Vertragsrechtes und  wundert sich über vertragskonforme Reaktionen, wirft sogar Betrug vor..Wenn dieser Vertrag unrechtsmäßig war, gilt weder eine Widerrufs- noch eine Kündigungsfrist. Dann ist er nämlich nicht rechtswirksam und muss rückwirkend storniert werden. Gezahlte Beträge wrden zurückerstattet. Hier den normalen vertragsrechtlichen Weg zu gehen, ist gewissermaßen ein Einverständnis, dass mit dem Vertrag alles in Ordnung war. Die Kundenhotline anzurufen, bringt hier gar nichts. Da kommt man nur bei einem Callcenter raus, die einen da nicht weiterhelfen. Die Daten von dem Vertriebspartner braucht man nicht. Schließlich hat man bei dem auch nichts abgeschlossen. Das herauszubekommen ist Sache der Ermittlungsbehörden und dazu bedarf es  erst mal einer Anzeige.

MfG
2019-05-21T08:51:33Z
  • Dienstag, 21.05.2019 um 10:51 Uhr

Wow, verstehe ich das richtig? Ein UM-Guide verunglimpft die Kundenhotline von UM und rät dem Kunden zur Strafanzeige?


Ich würde bei UM mal nachfragen wann die Auftragsbestätigung verschickt wurde. Ist diese nämlich wirklich nicht rausgegangen, dann hat man als Kunde keine 14 Tage Widerrufsfrist, sondern 1 Jahr und 14 Tage.


PS: Die Hotline kann natürlich auch nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten handeln. Ich glaube, wenn eine Kunde, der bereits seit einem Jahr den Kabelanschluss bezahlt und sich nie gemeldet hat und dann plötzlich sagt er habe nix gemerkt, dass man da nicht sofort freudestrahlend sagt: "Natürlich! Ist doch gar kein Problem, dann storniere ich das natürlich sofort."


Das sollte doch jedem klar sein ohne gleich laut "Betrug" zu schrien, oder?

2019-05-21T10:05:19Z
  • Dienstag, 21.05.2019 um 12:05 Uhr
Lootwig:

Wow, verstehe ich das richtig? Ein UM-Guide verunglimpft die Kundenhotline von UM und rät dem Kunden zur Strafanzeige?



Na klar. Wenn hier ein Auftrag unrechtmäßig zustande kam, dann ist sowohl der Kunde, als auch UM geschädigt. Das sollte verfolgt und abgeklärt werden. Was die Auftragsbestätigung angeht, so bedarf es diese bei einem unrechtmäßig zustande gekommenen Vertrag gar nicht und der Kunde muss auch nicht widerrufen. Das trifft nur dann zu, wenn der Kunde den Auftrag willentlich gestellt hat und in Folge von seinen Widerrufsrecht gebrauch machen möchte.

MfG
2019-05-21T10:21:28Z
  • Dienstag, 21.05.2019 um 12:21 Uhr

Dafür muss aber erst mal nachgewiesen werden, dass der Vertrag unrechtmäßig zustande kam.

Eine große Hilfe wäre es gewesen sich rechtzeitig zu melden.


Aber hätte, wäre, könnte hilft hier auch nicht mehr weiter. Ich empfehle jedenfalls das mit der Auftragsbestätigung abzuklären, laut meiner Erfahrung geht das am schnellsten über die Hotline. Wer glaubt über den Chat nicht im Call Center zu landen, der irrt sich.


Auch eine Anfrage beim Anwalt kann hier helfen, der sollte am besten wissen, welche geeigneten Mittel es hier gibt. Ich halte es nicht für sinnvoll das deutsche Rechtssystem, welches eh schon ausgelastet ist mit solchem (Sorry für die Ausdrucksweise) Tinnef zu belasten ohne vorher andere Möglichkeiten auszuloten.

2019-05-21T12:42:28Z
  • Dienstag, 21.05.2019 um 14:42 Uhr

Hallo,


Zudem finde ich, dass hier der Beitragsersteller auch in einer Mitwirkungspflicht ist.



Mit freundlichen Gruß


Justin

2019-05-23T09:13:58Z
  • Donnerstag, 23.05.2019 um 11:13 Uhr
Lootwig:
(...) Wer glaubt über den Chat nicht im Call Center zu landen, der irrt sich. (...)


Da kann ich dir aus gesicherten Quellen berichten, dass dem tatsächlich so ist.
2019-05-28T08:23:31Z
  • Dienstag, 28.05.2019 um 10:23 Uhr

Hi,


in der Regel sollte jeder Kunde seine Rechnungen und Lastschriften prüfen. Und zwar von jedem Anbieter, sei es Strom, Gas, Mobil oder Breitband.


Gerade auch bei Strom und Gas wo es jährlich Preiserhöhungen auch gibt.


Leider ist es verdammt schwierig nach über einem Jahr einen Vertrag aufzuheben.


Das wird eigentlich nur in Ausnahmefällen gemacht, wenn z.B. der Kabelanschluss über die Mietnebenkosten gezahlt wird und dies nicht direkt ersichtlich ist/war.


Zumal wäre hier auch meine Frage, welches andere Produkt hast du zum Kabelanschluss? 2play oder 3play?


Denn bei einem 3play Vertrag bzw. anderen TV Verträgen ist der Kabelanschluss die Grundvoraussetzung dafür.


Hier kannst du im Kundencenter nachsehen, wann genau der Auftrag eingestellt wurde. Die Auftragsbestätigung geht in der Regel per Post raus und ist 2-3 Tage später meist zugestellt.


Die AB dazu kann dir, wie bereits geschrieben nur der Kundenservice nochmal als Duplikat zur Verfügung stellen, per Mail oder per Post.

2019-05-28T13:50:56Z
  • Dienstag, 28.05.2019 um 15:50 Uhr
Man kann auch Anzeige erstatten, ohne dass man weis wer das war. Anzeige gegen unbekannt. Für die Polizei in Zusammenarbeit mit UM sollte es ein leichtes sein heraus zu finden wer den Vertrag ins System eingestellt hat. Dass Dir das erst nach einem Jahr auffällt verwundert mich etwas.
2019-05-28T15:44:43Z
  • Dienstag, 28.05.2019 um 17:44 Uhr
Also ich verstehe das auch nicht, warum du das erst nach einem Jahr bemerkt hast. Ich hätte eine höhere Abbuchung als vereinbart unverzüglich bemerkt. Wenn du deine Abbuchungen nicht zeitnah kontrollierst, können unberechtigte Buchungen auch durch die Bank nicht mehr zurückgeholt werden. Ich würde mich an deiner Stelle direkt an UM wenden. Falls du keinen Erfolg haben solltest, solltest du einen Anwalt einschalten.
2019-06-20T17:43:03Z
  • Donnerstag, 20.06.2019 um 19:43 Uhr
Vielen Dank für die Antworten.
Dass ich es eher hätte bemerken sollen, können, müssen ist wohl war. Das ist nun leider so gewesen.

Ich habe von um die Info, dass eine Auftragsbestätigung rausgegangen ist, bekommen. Leider kam sie nie bei mir an.
Ich habe das 2 play Angebot. Zwei Wochen danach plötzlich angeblich auch den Kabelanschluss dazu gebucht.
UM konnte mir bis heute keine Daten dazu schicken, dass ein Auftrag eingegangen ist. Stattdessen habe ich vom Datenschutz überhaupt keine Antwort bekommen.
Mit der Hotline habe ich natürlich Kontakt aufgenommen, aber die konnten mir nicht helfen und haben mich nur weiter an die Datenschutzemail weitergereicht, von der bisher eben keine Antwort kam. Dies ist nun über 4 Wochen her.