Diese Website verwendet Cookies, um Dein Surferlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmst Du der Verwendung von Cookies zu.   Erfahre mehr.
Zustimmen
A_B_Lö

Umstellung auf anderen Vertrag nach 12 Monaten statt 24

Als ich meinen gewünschten Tarif Comfort 60 buchen wollte (telefonisch im örtlichen Kundenshop) riet mir der Mitarbeiter, das Angebot 2Play Jump150 wahrzunehmen. Nachdem ich erst zögerte, da sich ja die Kosten nach 1 Jahr deutlich erhöhen, sagte er mir, dass eine Umstellung auf Comfort 60 nach 12 Monaten möglich sei - trotz 24 Monaten Mindestlaufzeit. Bei der Hotline sagte man mir zuerst, ich sei sprichwörtlich verarscht worden, das gehe nicht und stellte mich zur Widerspruchsabteilung durch. Dort hingegen hieß es wieder, es sei möglich, allerdings nur im Shop vor Ort. Ich war auch nochmal dort und der Mitarbeiter hat es mir schriftlich gegeben auf meiner Bestellung.
Mittlerweile läuft der Vertrag (noch keine 14 Tage, aber fast, deswegen wird es mit Widerspruchsfrist bald knapp) und ich würde gerne wissen: Geht das wirklich mit der Umstellung/Reduzierung? Oder hat man mir was aufgeschwatzt?
Speichern Abbrechen
Konnte dir geholfen werden?
  • Ja
Richtige Antwort
2018-08-03T20:47:51Z
  • Freitag, 03.08.2018 um 22:47 Uhr
Ein Widerrufsrecht gibt es bei im Shop abgeschlossenen Verträgen sowieso nicht, das gilt ausschließlich für Buchungen direkt beim Anbieter nach dem Fernabsatzgesetz (telefonisch oder online).

Ein Downgrade ist erst nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit möglich, außer der neue Tarif ist gleichwertig oder teurer als der aktuelle.
Dieser Beitrag wurde geschlossen.
Es ist nicht möglich, Kommentare zu schreiben. Du kannst aber jederzeit eine Frage stellen.
Frage stellen
12 weitere Kommentare
Richtige Antwort
2018-08-03T20:47:51Z
  • Freitag, 03.08.2018 um 22:47 Uhr
Ein Widerrufsrecht gibt es bei im Shop abgeschlossenen Verträgen sowieso nicht, das gilt ausschließlich für Buchungen direkt beim Anbieter nach dem Fernabsatzgesetz (telefonisch oder online).

Ein Downgrade ist erst nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit möglich, außer der neue Tarif ist gleichwertig oder teurer als der aktuelle.
2018-08-04T04:51:37Z
  • Samstag, 04.08.2018 um 06:51 Uhr
Na super, da weiß ich jetzt, was bzw. wen ich NICHT weiterempfehle... Ich bin jetzt gespannt, was Unitymedia antwortet, da hatte ich die Frage und die Bestätigung des Verkäufers auch hingeschickt.
Man könnte ja sagen, ich sei selbst Schuld, dass ich mir das aufschwatzen lasse, aber das gibt niemandem das Recht zu betrügen und zu lügen, falsche Informationen zu liefern, nur um Verträge abzuschließen. Hoffentlich kriegt auch der Verkäufer in Lörrach seine Quittung dafür.
2018-08-04T07:21:38Z
  • Samstag, 04.08.2018 um 09:21 Uhr
Der Vertrag wurde telefonisch über den Shop gemacht.
Also müsste der Widerruf gemäß Fernabgabegesetz möglich sein.
Rein formal solltest du doch auch eine AB mit Widerrufsbelehrung bekommen haben aus dem u.A. hervorgeht, was du zukünftig zu bezahlen hast.

Nach meinem Kenntnisstand geht ein finanzieller Downgrade nur, wenn man gekündigt hat und sich danach von der Kundenrückgewinnung (direkt UM) wieder überreden ließ. Ob die allerdings so frühzeitig tätig werden (können), entzieht sich meiner Kenntnis.
2018-08-04T07:48:16Z
  • Samstag, 04.08.2018 um 09:48 Uhr
überall stand eben, dass es ab dem 13. Monat teurer wird, ich habe den Verkäufer darauf angesprochen und dann hat er mir versichert, dass man umstellen/downgraden kann.
2018-08-04T07:53:33Z
  • Samstag, 04.08.2018 um 09:53 Uhr
Das bedeutet aber einen neuen Vertrag, also AB usw.
In der AB steht doch drinn, ab wann du was zu zahlen hast.
Hast du nun eine AB bekommen oder nicht?
2018-08-05T15:28:32Z
  • Sonntag, 05.08.2018 um 17:28 Uhr
Wenn ein Downgrade geht, dann ausschließlich über den Shop - also halte bitte den Auftrag mit der handschriftlichen Klausel bereit, um das ggfs. auch ggü. dem Shop nach 12 Monaten durchsetzen zu können.

Für UM hast du den Vertrag im Shop abgeschlossen und da gilt kein gesetzliches Widerrufsrecht. Das ist leider so Fakt und vom Gesetzgeber so gewollt, denn du bist aktiv auf den Provider zugegangen.
2018-08-05T15:45:01Z
  • Sonntag, 05.08.2018 um 17:45 Uhr
Wo soll das im Fernabgabegesetz stehen?
Sobald ein Vertrag über das Telefon zustandekommt, gelten die Regeln.
Dabei ist es unerheblich, wer anruft.
Sonst würde ja auch das Fernabgabesetz auch für UM nicht gelten, wenn ich dort was telefonisch oder gar via Internet bestelle.

Dass das vom Shop nicht so an UM übermittelt wurde, steht auf einem anderen Blatt.
Aber wo ist dann das Blatt Papier, auf dem der Vertragnehmen unterschrieben hat?
2018-08-05T17:07:25Z
  • Sonntag, 05.08.2018 um 19:07 Uhr
Ja, da hast du Recht, Plumper. Aber dann ist der Widerruf nicht an UM zu senden, sondern an den Shop. Für UM gibt es KEIN Widerrufsrecht, denn für die ist der Vertrag im Shop abgeschlossen worden.
2018-08-05T18:33:07Z
  • Sonntag, 05.08.2018 um 20:33 Uhr
Herzlichen Dank alle zusammen! Den Auftrag mit Unterschriften und der handschriftlichen Notiz habe ich natürlich aufgehoben und auch meiner Anfrage bei Unitymedia angefügt.
2018-08-05T18:45:27Z
  • Sonntag, 05.08.2018 um 20:45 Uhr
Dann war es aber nicht telefonisch, sondern du warst persönlich im Shop.
Ergo - Nix mit Fernabfragegesetz.

Wahrscheinlich steht, wie so oft, irgendwo im Kleingedruckten, dass "handschriftliche Änderungen der Genehmigung bedürfen" oder so ähnlich ....

Damit bin ich als Nichtjurist raus aus der Geschichte.