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fussj

Kündigen wegen unzumutbaren Packet loss

Hallo Zusammen,


ich bin vor kurzem umgezogen(1. Januar) und habe dabei zu Unitymedia (2Play FLY 400 mit Vodafone Box) als Provider gewechselt. Ich nutze meinen Anschluss tagsüber im Home-Office und abends zum Zocken.


Dabei ist mir aufgefallen dass bei Skype/Teams Sprachanrufen mich die Gegenseite oft sehr schlecht versteht, oder die Verbindung sogar abbricht (super, wenn man sich gerade in einer Telefonkonferenz mit Kunden befindet). Mindestens einmal täglich fliege ich komplett aus dem Internet und die Vodafone Box startet sich neu. 


Abends (zwischen 19:00 und 23:00 Uhr) wenn ich dann abschalten und eine Runde online zocken möchte habe ich ständig hohe Pingspikes und Packet Loss (>20 bis 30%), was zu extremen "Rubber-Banding" führt und kompetetives Onlinespielen unmöglich macht. Die Probleme mit dem Sprachchat bestehen dann natürlich auch im Client den man nutzt, um während des Zockens mit Freunden zu sprechen.


Ich hatte bereits einen Techniker da, der dann auch die Vodafone-Box getauscht hat. Leider hat das zu keiner merklichen Verbesserung geführt.


Hier im Forum scheint das Problem bekannt zu sein und in keinem der gefundenen Threads wurde das Problem am Ende irgendwie gelöst. 


Da meine Zeit kostbar ist und die der Supportmitarbeiter sicher auch, würde ich gerne das sinnlose Hin-und-Her wie in den anderen Threads beschrieben überspringen. 


Wie stehen meine Chancen aus dem Vertrag herauszukommen?


PS.: Ich hänge über LAN-Kabel direkt an der Box.

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Konnte dir geholfen werden?
  • Ja
Richtige Antwort
2020-02-14T17:47:13Z
  • Freitag, 14.02.2020 um 18:47 Uhr
Abgesehen davon müsstest/solltest du eigendlich einen Business Anschluss buchen wenn du den Anschluss gewerblich nutzt. 😎
8 weitere Kommentare
2020-02-14T00:55:18Z
  • Freitag, 14.02.2020 um 01:55 Uhr
Ich schätze mal, du hast einen Privatkunden-Tarif mit IPv6 und DS lite, wie es seit 2013 standardmäßig geschaltet wird. Der Packetloss dürfte auch nur bei IPv4-only-Diensten auftreten, z.B. Amazon, Twitch und vielen VPN-Diensten. Teste das mal bei IPv6 aus, da dürfte kein Packetloss auftreten.

Alternativ den Power Upload buchen und den Anschluss auf DualStack umstellen lassen, dann wird nix mehr über das AFTR getunnelt, sondern alle Dienste sind direkt erreichbar.
2020-02-14T16:57:02Z
  • Freitag, 14.02.2020 um 17:57 Uhr
Packet Loss habe ich bei beiden Protokollen gleichermaßen. Die verwendete Netztechnologie ist DOCSIS 3.1. Hier im Forum scheint der Konsens zu herrschen, dass die Vodafone Box schuld am Packet loss ist. Ich sehe es aber nicht wirklich ein mir privat eine Fritzbox zu kaufen, oder für kostenpflichtig dazu zu buchen.
2020-02-14T17:40:16Z
  • Freitag, 14.02.2020 um 18:40 Uhr
Ja, es liegt meist an der Vodafonebox und am OFDM der schlecht eingepegelt ist. Störung melden und explizit auf DOCSIS 3.1 hinweisen, dass der OFDM sauber eingemessen werden soll.
Richtige Antwort
2020-02-14T17:47:13Z
  • Freitag, 14.02.2020 um 18:47 Uhr
Abgesehen davon müsstest/solltest du eigendlich einen Business Anschluss buchen wenn du den Anschluss gewerblich nutzt. 😎
2020-02-15T17:38:53Z
  • Samstag, 15.02.2020 um 18:38 Uhr
Hatte ich tatsächlich überlegt. Aber wenn das Internet schon von vornherein so schlecht ist, ist man nicht gerade geneigt in einen teureren Tarif zu wechseln.
2020-02-15T20:06:52Z
  • Samstag, 15.02.2020 um 21:06 Uhr
Scoopi:
Abgesehen davon müsstest/solltest du eigendlich einen Business Anschluss buchen wenn du den Anschluss gewerblich nutzt. 😎

Wenn er aber im Angestelltenverhältnis ist, braucht er das nicht.
2020-02-18T11:40:22Z
  • Dienstag, 18.02.2020 um 12:40 Uhr
Plumper:
Scoopi:
Abgesehen davon müsstest/solltest du eigendlich einen Business Anschluss buchen wenn du den Anschluss gewerblich nutzt. 😎

Wenn er aber im Angestelltenverhältnis ist, braucht er das nicht.

Hallo Plumper,

dies ist nicht so. In unseren AGB's wird unter Punkt 4.12 festgehalten, dass die gebuchten Produkte nur zur privaten Nutzung erfolgen dürfen. Da ist es egal, ob der Kunde Freiberuflich oder im Homeoffice als Angestellter arbeitet. Beides ist keine private Nutzung.


Viele Grüße,
Maria
2020-02-18T11:57:08Z
  • Dienstag, 18.02.2020 um 12:57 Uhr
Ich finde gar kein 4.12 in welchen AGBs auch immer.

In den besonderen Geschäftsbedingungen Internet ...
finde ich unter 1) " ... nicht zu kommerziellen, freiberuflichen oder gewerblichen Zwecken ..."

Nach verschieden Veröffentlichungen betreiben knapp 50% der Werktätigen ein Homeoffice.
Ab wann ist eigentlich ein Homeoffice ein Homeoffice?

z.B. Ich war i.d.R. an einem Standort. Es passierte aber hier und da, dass ich außerhalb der Bürozeiten einen Server kontrollieren musste. Dafür bin ich nicht 50km hin und zurückgefahren. Oder dass ich einfach nur eine Anwendung checken musste.
Also habe ich euch früher beschissen?
Wenn ich mich telefonisch über Festnetz krank melde, ist das auch Homeoffice?

Hier hättet ihr ein enormes Umsatzpotential, wenn ihr das tatsächlich durchsetzen könntet.
2020-02-18T13:16:41Z
  • Dienstag, 18.02.2020 um 14:16 Uhr
Das sehe ich wie Plumper.
Sehr viele Angestellte arbeiten heute ganz oder auch nur tlw. von zu Hause. Zum Beispiel können mit dem Laptop der Firma über VPN Mails gelesen werden, Besprechungen per Cam mit entsprechender Software etc. War ganz normal für mich, als ich noch angestellt berufstätig war.
Wie wahrscheinlich die allermeisten anderen habe ich nie daran gedacht, dass dies eine gewerbliche Nutzung gewesen sein könnte.
Als abhängig Beschäftigter....

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    😄