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Szu

Heute Inkasso trotz Vertragskündigung im März 2019 ??

Hallo liebe Unitymedia Community!


Erstmal: Ich bin froh, dass es dieses Forum gibt. 


Versuche mich möglichst kurz zu fassen:


Ich habe meinen (bereits 4 Jahre alten) Vertrag zum 01.März 2019 gekündigt, auf Grund von Umzug (inkl neuer Adresse).


Nach dem Umzug habe ich nie wieder etwas von Unity gehört (Keine Bestätigung, keine Emails, keine Anrufe, Nichts). Ich dachte also, das Ding sei durch.


Jetzt, im März 2020, bekomme ich einen Brief vom Infoscore Forderungsmanagement mit einer Forderung von 461,16 EUR, die ich bis zum 11.03.20 bezahlen soll.


Dadrauf hin habe ich den UnityMedia-Kundenservice kontaktiert und habe erfahren, dass der Vertrag im März 2019 gar nicht gekündigt wurde und die Adresse auch nicht im System übernommen wurde. 


Mir wurden anscheinend etliche Briefe an die alte Adresse zugesendet und letztlich hat Unity das Incasounternehmen beauftragt.


Mein aktuelle Situation: arbeitssuchend, mittellos und ohne Beweise (ausser der Kündigung und Adressänderung von 2019, die ich damals im Store abgegeben habe). 


Was kann ich jetzt tun um das Problem aus der Welt schaffen? 

Ich habe ja keine Dienstleistungen von Unity genutzt, sondern dachte, der Vertrag sei längst gekündigt. 


Muss ich jetzt wirklich die Forderung für etwas, dass ich gar nicht hatte, über jahrelange Raten

abbezahlen??


Ich hoffe auf Menschlichkeit und dass mir jemand weiterhelfen kann.


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Konnte dir geholfen werden?
  • Ja
4 Kommentare
2020-03-06T15:42:50Z
  • Freitag, 06.03.2020 um 16:42 Uhr
Naja... Das ist nicht einfach. Zum Kündigen nutzt man normalerweise die Post und sendet die Kündigung per Einschreiben.
Ein Nachsendeauftrag für ein paar Monate an deine neue Adresse hätte auch helfen können, da nicht immer und sofort alle Adressen umgestellt werden (Versicherungen, Telekommunikation, Banken, sonstige Vertragspartner). Leider hast du dich dazu entschieden, die Kündigung nicht per Post zu schicken, sondern in einem Store abzugeben. Du solltest davon ausgehen, dass diese nicht weitergeleitet wurde, sonst hättest du eine Antwort bekommen. So ist das Ding eben noch nicht durch.
Hast du eine Kopie deines Briefes? Hast du Zeugen, die bestätigen, dass du den Brief abgegeben hast oder warst du alleine vor Ort? Das Inkassounternehmen hat dich wahrscheinlich über eine Suche beim Einwohnermeldeamt ausfindig gemacht. Setze dich kurzfristig mit UM und dem Inkassounternehmen in Verbindung. Erkläre die Situation. Besorge dir im Zweifel Unterstützung, zum Beispiel frage bei einer Verbraucherzentrale vor Ort. Wahrscheinlich bist du, so wie du schreibst, nicht in der Lage, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Deshalb schreibe an UM und das Inkassounternehmen.
Erwarte aber kein Entgegenkommen oder "Menschlichkeit". Man wird dir anbieten, die Forderung in Raten zu zahlen. 30 Euro pro Monat sollten angemessen sein. Irgend eine Einkunftsart wirst du ja haben. Du musst aber auf jeden Fall zusehen, dass der Vertrag spätestens jetzt aufgehoben wird. Schlussendlich: Konntest du überhaupt kündigen oder ging das eventuell nur zum Ablauf des Vertrages? Das wäre dann der Fall, wenn UM an deiner neuen Adresse verfügbar ist.
Viel Glück!
2020-03-06T20:34:23Z
  • Freitag, 06.03.2020 um 21:34 Uhr
Der "Store" darf weder eine Adressänderung, noch eine Kündigungen annehmen. Wie kommen die dazu? Die haben nie zu Unitymedia gehört und dürfen auch keinen Kundendienst leisten. Das sind private Unternehmen, die nur Aufträge auf Provisionsbasis weitergeben dürfen. Wie eine Kündigung zu erfolgen hat, steht in den AGB. Da jetzt unbeschadet rauszukommen, dürfte schwierig werden. Eine Kündigung wird immer schriftlich bestätigt. Vieleicht kann man auf Kulanz hoffen. Warum sollte man keine anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen können? Man kann zum einen über das Amtsgericht eine anwaltliche Beratung beantragen und auch Prozesskostenhilfe beantragen, wenn man nicht selbst über die finanziellen Mittel verfügt.

MfG
2020-03-06T21:18:02Z
  • Freitag, 06.03.2020 um 22:18 Uhr
Um einen Beratungsschein und ggf. Prozesskostenhilfe zu bekommen, müssen relativ hohe Hürden überwunden werden.
Der Klient muss dann quasi mittellos sein. Wollen wir mal hoffen, dass Szu das nicht ist, denn der Abschluss eines Vertrages mit einem Telekommunikationsunternehmen wäre dann praktisch nicht möglich gewesen.
Du solltest aber beim Amtsgericht nachfragen, wenn du alleine nicht weiter kommst.
2020-03-23T15:10:26Z
  • Montag, 23.03.2020 um 16:10 Uhr
Hallo Szu, 

leider habe ich von hieraus keinen Einblick auf dein Kundenkonto und kann daher nur Vermutungen anstellen.

Ist zum Beispiel eine Kündigung nicht mit den Kontaktdaten des Kundens versehen, dann können wir diese auch keinem Kundenkonto zuordnen. 
Auch greift eine Kündigung bei einem Umzug nur, wenn wir an dieser Stelle keine Versorgung unsererseits bieten können. 

Dass du keine Kündigungsbestätigung erhalten hast, hätte der erste "Warnhinweis" sein sollen. Du hättest die Möglichkeit gehabt uns jederzeit zu kontaktieren. 

Es tut mir wahnsinnig leid, dass du in dieser misslichen Lage bist. Leider sind mir hier aber die Hände gebunden. 

Hattest du denn jetzt noch einmal Kontakt zum Kundensupport aufgenommen? Konntest du dort vielleicht noch etwas erreichen?

Ich würde mich wirklich sehr über eine Rückmeldung freuen. 
Alles Liebe für dich und pass auf dich auf! ♥

- Janice

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