Diese Website verwendet Cookies, um Dein Surferlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmst Du der Verwendung von Cookies zu.   Erfahre mehr.
Zustimmen
RalphM2.0

Anrufe von Unitymedia-Partnern

Speichern Abbrechen
Konnte dir geholfen werden?
  • Ja
Dieser Beitrag wurde geschlossen.
Es ist nicht möglich, Kommentare zu schreiben. Du kannst aber jederzeit eine Frage stellen.
Frage stellen
10 Kommentare
2019-02-19T07:38:05Z
  • Dienstag, 19.02.2019 um 08:38 Uhr
Wer sich mit "unseriösen" Vertriebspartnern umgibt ist Teil des Problems. Von Einzellfaellen kann nicht mehr gesprochen werden. Es sieht nach Arbeitsteilung aus. Die einen machen die " Drecksarbeit" - die anderen präsentieren die Geschaeftszahlen.

Zwei Dinge gibt es anzumerken:

1. Auch in diesen Faellen scheint es eklatantes Behoerdenversagen zu geben. Der Sumpf haette durch koordiniertes Vorgehen der zuständigen Behörden schon trockengelegt werden koennen.
2. Es ist ein radikaler Kulturwandel im Vertrieb der Produkte notwendig. Diese Vertriebsmethoden beschaedigen eine Marke erheblich. Kurzfristig können Erloese kräftig gesteigert werden - dann aber folgt der Niedergang.
2019-02-19T08:24:51Z
  • Dienstag, 19.02.2019 um 09:24 Uhr
Das Spiel hatte ich ja schon einmal mit einem Vertriebspartner aus Bochum durchgespielt. Anstelle zu sagen, dass ich ja einen 2play-Vertrag habe, und mich zu fragen, ob ich einen 3play-Vertrag haben möchte (was ja durchaus legitim ist), wurde exakt die im Artikel beschriebene Drohkulisse aufgebaut. Und es wurde argumentiert "Wenn Sie kein TV schauen, können wir das ja abschalten.". Der zugesagte Rückruf eines Technikers zwecks Terminvereinbarung ist bis heute nicht erfolgt (der Anruf erfolgte zur Zeit der Fußball-WM, oder kurz danach, so genau erinnere ich mich nicht mehr).

Unitymedia behauptete zuerst, diesen Partner nicht zu kennen. Erst auf mehrmalige Nachfrage, wurde dies dann doch bestätigt. Man hätte mir dem Partner gesprochen, dieser wird mich nicht mehr anrufen, und ich werde auch von anderen Partnern keine Anrufe mehr erhalten.

Dies stimmt definitiv nicht, da ich mindestens einen Anruf nach der Zusage von Unitymedia erhalten habe.
Aber da die Anrufe inzwischen nur noch sehr spärlich sind, teile ich denen mit, das diesbezüglich bereits ein Ticket eröffnet ist (was sogar nachweislich stimmt), und die Bearbeitung läuft. Danach wurde dann immer sofort aufgelegt.
Ich habe Unitymedia nochmals die Weitergabe meiner Kundendaten zu Werbezwecken untersagt. Allerdings habe ich wenig Hoffnung, dass das Abhilfe schafft. Wenn Kundendaten erstmal im Umlauf sind, bekommt man die schwer wieder eingefangen.
Die Bochumer Firma hat sich übrigens darauf berufen, dass sie die Daten von Unitymedia bekommen, und diese dann nach Abschluß der Nutzung (Anruf beim Kunden) vernichtet werden. So das Ergebnis einer Anfrage bei denen zwecks Auskunft gemäß DSGVO. Demnach ist weiterhin Unitymedia in der Pflicht, die trotzdem unverändert so tun, als wüßten sie von nichts.

Den schlechten Ruf, den sich Unitymedia durch dieses Geschäftsgebahren einhandelt scheint denen wohl völlig egal zu sein. Die generierten Verträge scheinen denen wohl gutes Geld einzubringen.
2019-02-19T08:47:08Z
  • Dienstag, 19.02.2019 um 09:47 Uhr

kleine Anmerkung zum TV Kabelanschluss :

täglich ziehen in NRW, Hessen und BW tausende Leute um.

oder ziehen neu ein (erste Wohnung) etc.


Jetzt hatte der Vormieter Kabel TV, also Signal aktiv.

Neuer Mieter schließt TV an, hey - super , läuft.

"Ist wohl in der Miete enthalten"


Eigentlich hätte UM nach Auszug den TV Anschluss deaktivieren müssen.

Theoretisch ok, dann müsste aber ein Heer von Abklemmern unterwegs sein,

um diese ganzen Umzüge und Neubezüge zu bearbeiten.


Das soll nicht heißen, das diese telefonische TV Piraterie gut ist.

Hier muss UM andere Wege finden um das "schwarz sehen" in den Griff zu kriegen.


Die Leute wissen ja teilweise gar nicht, das der Anschluss nicht incl. ist.


Nur mal so, zu dem ganzen Thema.......

2019-02-19T09:23:54Z
  • Dienstag, 19.02.2019 um 10:23 Uhr
@Kabelkalli
Wieso haben andere Versorgungsunternehmen diese Probleme nicht ? Da gibt es klare Strukturen bei einem Umzug. Wer nur mit Subunternehmen sein Geschaeftsmodell betreibt, hat vor Ort keine soliden Strukturen.

- Telekom schaltet die Leistungen auf der TAE Dose ab.
- Glasfaserunternehmen schalten Leistungen auf der Glasfaser-Dose ab
- Netzbetreiber von Strom- und Gas schreiben Zaehler um oder sperren den Anschluss - manche Stadtwerke machen das im Auftrag auch fuer andere Anbieter.

Mit "billig" Strukturen lässt sich das nicht loesen. Die Zukunft im Koax-Kabel geht wohl in die Richtung eines "kostenlosen" werbefinanzierten Schnupperangebotes - Premium-Inhalte ueber individuelle IPTV-Freischaltung. Das macht zusätzliche Bandbreite frei.
2019-02-19T10:56:53Z
  • Dienstag, 19.02.2019 um 11:56 Uhr
Zu dem ganzen Thema möchte ich anmerken, dass ich 2015 von der Telekom zu Unitymedia gewechselt bin (mit Portierungsauftrag). Es befand sich noch aus Zeiten der Deutschen Post ein Kabelhauptanschluß im Keller, der jedoch nie genutzt wurde.

Es wurde ein 2-play-Vertrag geschlossen (also ohne TV), die Anschlußarbeiten führte eine von Unitymedia beauftragte Fachfirma durch. Es gab somit definitv noch NIE 3-play auf diesem Anschluß!

Dennoch habe ich wiederholt Anrufe von diesen Unitymedia-Partnern bekommen, dass ein TV-Signal gemessen worden wäre. Auf den Hinweis, dass die Arbeiten durch eine von Unitymedia beauftragte Fachfirma die Arbeiten durchgeführt hatte, und warum die dann nicht gleich das TV-Signal gesperrt hätte, kamen immer nur Ausflüchte oder Gestammel.

Solche Partner fallen für mich in die gleiche Kategorie wie die schlimmsten Cold-Call-Abzockbuden, die alte Leute um ihr Geld bringen.
2019-02-20T10:17:34Z
  • Mittwoch, 20.02.2019 um 11:17 Uhr
So einen Anruf habe ich ebenfals im Dezember erhalten. Die Dame sprach vom Abschalten des TV-Anschlusses, der von mir - da SAT-Empfang - nie benötigt wurde. Ich bestätigte, dass der Techniker das gerne tun könne. Und was passiert: am 15. 01. bestätigt mir Unitymedia einen digitalen Kabelanschluß rückwirkend zum 14.01.2019 und bucht auch gleich noch mit der Januarrechnung 10,58 € ab.Erst auf Grund meines Widerrufs erhielt ich eine schriftliche Auftragsbestätigung mit dem Hinweis auf die Widerrufsmöglichkeit. Natürlich habe ich widerrufen, obwohl ich ja theoretisch nie einen Auftrag erteilt hatte, und der "Auftrag" durch BETRUG zustande gekommen ist. Ein Mißverständnis kann man ausschließen, meine Zustimmung zum Abschalten war nicht mißzuverstehen.

Der Widerruf wurde mir zwar bestätigt, aber der Dame am Telefon war es offensichtlich ziemlich egal, dass der Auftrag - ohne Zustimmung zur Telefonwerbung - auf illegalem Wege zu Stande kam. Und die Bundesnetzagentur, die ich über den unerlaubten Cold-Call informiert habe, faselt davon, dass ich Vertragsverhältnisse direkt mit Unitymedia klären müsste und sie nicht zuständig wäre - obwohl es sich eindeutig um einen unerlaubten Anruf handelte.

Bis heute ist die Position "Digitaler Kabelanschluss" auf der angemahnten Januarrechnung. Die einzige Reaktion von Unitymedia bisher war, mein Online-Kundenkonto zu schließen, da ich den bankeinzug zurückgehen lies. Ansonsten stellt man sich tot und reagiert weder auf e-mail noch auf Faxmitteilungen - man tut also alles, um einen langjährigen Kunden zu verlieren😡😡😡
2019-02-20T10:30:27Z
  • Mittwoch, 20.02.2019 um 11:30 Uhr
In einem solchen Fall hätte ich wohl stumpf eine Anzeige wegen Betrugs bei der Polizei erstattet.

Ich weiß schon, warum ich meinen Antrag für die Portierung zu Unitymedia in einem Unitymedia-Partner-Store gemacht habe (auch wenn ich da auf einen eventuellen Online-Bonus verzichtet habe).
Da habe ich in jedem Fall ein Stück Papier mit meiner Unterschrift in der Hand.
Ja das ist altmodisch, aber das sind die deutschen Gerichte auch.
2019-02-20T10:37:07Z
  • Mittwoch, 20.02.2019 um 11:37 Uhr
@hbis
Melde den Vorfall auch an den Datenschutzbeauftragten deines Bundeslandes und den Bundesbeauftragten fuer Datenschutz.

Wahre Wunder kann auch ein guter Fachanwalt vollbringen. (sofern Rechtsschutzversicherung besteht)
2019-02-20T11:03:12Z
  • Mittwoch, 20.02.2019 um 12:03 Uhr
@RalphM2.0

Ich wollte erstmal abwarten, ob bzw. wie Unitymedia darauf reagiert bzw. ob es denen wirklich völlig egal ist, wenn - wovon ich ausgehe - betrügerische Agenturen in deren Namen agieren.
Wobei mir natürlich nicht so recht klar ist, was das diesen Agenturen bringen soll. Oder gibt's tatsächlich soviel Dumme, die dann so eine (nicht) vereinbarte Zusatzleistung akzeptieren und
bezahlen? Die Anzeichen und das Verhalten von Unitymedia deuten aber schon in diese Richtung.

Im Prinzip hätte ich das ohne prophylaktischen Widerspruch laufen lassen sollen und dann den Beweis für den Vertragsabschluß einfordern. Aber das war's mir vom Aufwand echt nicht wert.

@CE38

Das mit dem Datenschutzbeauftragten ist ein guter Vorschlag. Mit einem Anwalt ist mir das, wie
oben geschrieben, zumindest im Moment noch zu viel Aufwand. Könnte sich aber noch ändern, je nachdem, wie Unitymedia bezüglich Kosten für Rücklastschrift, Stornierung der Kosten für den Digitalanschluß etc reagiert (oder auch nicht)
2019-02-20T12:16:54Z
  • Mittwoch, 20.02.2019 um 13:16 Uhr

Ja, der Hinweis auf eine Meldung an den Datenschutzbeauftragen des Landes ist gut. Das hatte ich irgendwie nicht auf den Schirm.


@hbis

ja, es ist sinnvoll erstmal abzuwarten, ob sich die andere Seite in irgendeiner Form rührt, bevor man die Keule rausholt. Wobei auch ein einfaches Schreiben eines Anwalts manchmal Wunder bewirken kann. Das kostet zwar auch etwas, wäre aber noch vertretbar.


In meiner Familie hatte mal jemand Streit mit einer Firma, wegen einer nicht fachgerecht durchgeführten Fassadendämmung. Das wurde dann auch außergerichtlich nur durch Anwälte geklärt. War zwar auch teuer, aber billiger als ein Prozess.


Dass aber nur für den Fall der Fälle.