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cargo-agent

Deutschlandfunk aus dem Kabelnetz genommen

Frage 1
Warum wurde der DLF - auf Wunsch des Senders (?) - aus dem Kabelnetz in Karlsruhe (?) herausgenommen ?

Frage 1.2.
Ging es um Geld, wollte der DLF die Gebühren der Unimedia nicht mehr bezahlen

Frage 2:
Wann wird das TV Prog der ARD und des ZDF herausgenommen - wann der endlich RTL II ?!?
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217 Kommentare
2019-01-23T07:15:41Z
  • Mittwoch, 23.01.2019 um 08:15 Uhr
Ein Sprecher von Deutschlandradio stellt es anders da. https://meedia.de/2019/01/21/sendepause-beim-deutschlandradio-intendant-stefan-raue-droht-rauswurf-seiner-programme-aus-dem-kabelnetz/
"Es liegt in der Verantwortung von Unitymedia, die rechtlichen Vorgaben zur Uebertragung b e s t i m m t e r Hoerfunkprogramme zu erfuellen"

Es geht um Geld, Einspeiseverguetung, Grundversorgung mit oeffentlich-rechtlichen Sendern (jeder Haushalt zahlt dafuer) und auch Netzneutralitaet im TV/Radio Kabelnetz.
2019-01-23T07:53:09Z
  • Mittwoch, 23.01.2019 um 08:53 Uhr
"Es gibt eine rechtliche Auseinandersetzung mit Unitymedia" sagt ein Sprecher des Deutschlandradio. https://www.t-online.de/digital/id_85125384/deutschlandradio-fliegt-aus-dem-kabelnetz-von-unitymedia.html

Weiterhin wird von einer "einseitigen Ankündigung" seitens Unitymedia gesprochen.

Insofern waeren die Kundeninformationen in Bezug auf die Ausspeisung "falsch"
2019-01-23T08:24:22Z
  • Mittwoch, 23.01.2019 um 09:24 Uhr
Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, daß Unitymedia ihren albernen Kleinkrieg mit dem ÖR wieder mal auf dem Rücken IHRER Kunden austrägt!


Da Unitymedia damit gegen geltendes Recht verstößt ("Must carry"-Regel), werden sie damit doch sowieso nicht durchkommen!

2019-01-23T09:12:26Z
  • Mittwoch, 23.01.2019 um 10:12 Uhr
Wie unglaublich dilettantisch Unitymedia bei dieser Abschaltung vorgegangen ist, sieht man auch daran, daß als "Sendername" im RDS zur Zeit "Sage" statt "Ansage" übertragen wird - oder ist dies vielleicht gar kein Irrtum und Unitymedia weiß selber, daß die VERLOGENE Ansage "Die Verbreitung dieser Sender wurde auf eigenen Wunsch eingestellt." nur eine Sage ist?
2019-01-23T09:20:12Z
  • Mittwoch, 23.01.2019 um 10:20 Uhr
Sollte die Ausspeisung ein einseitiger Rechtsakt gegen geltendes Recht sein, könnten die TV/Radio Kabelkunden eine Sonderkuendigung pruefen. Vielleicht ja auch eine Musterklage durch eine befugte Organisation.
2019-01-23T22:00:04Z
  • Mittwoch, 23.01.2019 um 23:00 Uhr
Vorlage für ein FAX, welches zur Einigung im Guten auffordert:

An Fax: 0221 / 466 191 09

Sehr geehrte Unitymedia GmbH ,

seit  gestern dem 22.01.19  kann in Ihrem Signal kein DLF mehr empfangen werden, obwohl wir darauf angewiesen sind und es keine Alternativen gibt.

Sie sind gesetzlich verpflichtet die Grundversorgung mit öffentlich rechtlichem Rundfunk sicherzustellen und nicht berechtigt aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen heraus und ohne langfristige und sorgfältige Ankündigung die Grundversorgung für uns einzustellen.

Bitte stellen Sie das Signal genauso kurzfristig wieder zur Verfügung, wie Sie es abgestellt haben !

Anderenfalls werden wir gerichtliche Schritte gegen Sie einleiten, um die Sicherstellung unserer Grundversorgung zu erwirken !

Je länger das Signal ausbleibt, desto höher werden wir evt. Schadensersatzforderungen beziffern.

Ferner lassen wir prüfen, in welcher Höhe wir die monatlichen Gebühren reduzieren dürfen. Für uns, als fast ausschließlich DLF-Hörer, erscheint eine Reduzierung um beinahe 100% angemessen, da Ihre Gesellschaft uns gegenüber die vertraglichen Verpflichtungen offensichtlich vorsätzlich nicht erfüllt.

Ferner entspricht die von Ihnen uns gegenüber per email vom 19.01. getroffene Aussage:

> Auf Wunsch der Sender entfallen leider die drei Radioprogramme Deutschlandfunk,
> Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova.

nicht der Wahrheit. Deutschlandradio bestätigt uns den von Ihnen offensichtlich fälschlich verbreiteten Sachverhalt 'die Programme wurden auf Wunsch von dradio eingestellt' nicht.
Hier lasse ich prüfen, ob Sie wegen Verleumdung belangt werden können.

Bitte lassen Sie es nicht so weit kommen und stellen Sie das Signal wieder zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen, ...
2019-01-24T05:57:31Z
  • Donnerstag, 24.01.2019 um 06:57 Uhr
Okay, kann man so schreiben.
Ich vermisse da ein wenig die Angabe der Rechtsgrundlagen in Form von Paragrafen und Gerichtsentscheidungen (soweit überhaupt ergangen).

Letztendlich interessiert es Unitymedia (wie jedes andere Unternehmen) nicht, was die Kunden gerne hätten, sondern, wo sie einsparen können.

2019-01-24T07:31:34Z
  • Donnerstag, 24.01.2019 um 08:31 Uhr
Hallo cargo-agent.

Deutschlandradio hat den Verbreitungsvertrag für seine Radio-Programme zum Ende letzten Jahres  gekündigt und erklärt, dass sie bei uns keine Ausstrahlung ihrer Programme mehr nachfragen.
Auf unser Angebot, über eine Fortsetzung der Verbreitung zu verhandeln, wurde nicht eingegangen.
Daher setzen wir jetzt mit der Beendigung der Verbreitung nur den ausdrücklichen Wunsch des Senders um.

Liebe Grüße
Suse
2019-01-24T07:47:04Z
  • Donnerstag, 24.01.2019 um 08:47 Uhr
Hier nochmal ein weiterer Beitrag zum Thema:



Es geht in der Tat um Geld, das Unitymedia verlangt, der DLF aber nicht (mehr?) bezahlen möchte. Wobei ich die Formulierung etwas reißerisch finde. Wenn ein Vertrag endet, enden auch alle Rechte und Pflichten. Das hat nichts von einem "Rauswurf".
Insofern ist Unitymedia kein Vorwurf zu machen.

Wenn ich will, dass die gewünschten Dienstleistungen weiter erbracht werden, muss ich mich zeitig um einen entsprechenden neuen Vertrag bemühen.

2019-01-24T07:51:21Z
  • Donnerstag, 24.01.2019 um 08:51 Uhr
SuseUM:
Hallo cargo-agent.

Deutschlandradio hat den Verbreitungsvertrag für seine Radio-Programme zum Ende letzten Jahres  gekündigt und erklärt, dass sie bei uns keine Ausstrahlung ihrer Programme mehr nachfragen.
Auf unser Angebot, über eine Fortsetzung der Verbreitung zu verhandeln, wurde nicht eingegangen.
Daher setzen wir jetzt mit der Beendigung der Verbreitung nur den ausdrücklichen Wunsch des Senders um.

Liebe Grüße
Suse

Ein Sprecher von Deutschlandradio behauptet aber was voellig anderes. Es wird von einer "einseitigen Ankündigung" des Kabelnetzbetreibers gesprochen. Kann die schriftliche Kuendigung von Deutschlandradio nicht der Oeffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden ? Ersatzweise könnte sich die Geschaeftsleitung von Unitymedia mit einer eindeutigen Erklaerung (z.B. Eidesstattliche Erklärung) positionieren, das eine belastbare Kuendigung von Deutschlandradio vorliegt. Eine aktive Nachfrage von Deutschlandradio ist nach den landesrechtlichen Gesetzen in den betroffenen 3 Bundeslaendern nicht notwendig.

Im Rundfunkstaatsvertrag Paragraph 52b werden ausdrücklich die beitragsfinanzierten bundesweiten Fernseh- und Hoerfunkprogramme mit einer "Must-carry Regelung" genannt. Hinzu kommt das Argument der "Ortsueblichkeit". Der Wohnungswirtschaft und den Kabelkunden wurde die Einspeisung der "ortsueblichen" Programme zugesagt. Deutschlandradio sendet seine Programme u.a. bundesweit ueber UKW.

In der Diskussion spielt auch die Netzneutralitaet in TV/Radio Kabelnetzen eine zunehmende Rolle.

Vielen Kunden die weiterhin die Sender von Deutschlandradio empfangen moechten, hantieren jetzt mit Wurf- und Zimmerantennen, nutzen schlecht isolierte Antennenweichen und tragen damit zu erheblichen zusätzlichen Einstrahlungen bei. Stoerungen bei der Internetnutzung sind die Folge. Dies kann nicht im Sinn von Unitymedia sein.

Der ortsübliche Empfang muss durch das TV/Radio Kabelnetz sichergestellt werden. Dies ist auch der Hintergrund vieler Gerichtsentscheidungen, die damit "individuelle Antennenloesungen" der Mieter verhindert haben.

Deutschlandradio stellt jetzt auch auf der Hoererhotline klar, dass es Aufgabe von Unitymedia ist, die rechtlichen Vorgaben zu erfuellen. Das Signal der Sender wird kostenfrei den Kabelnetzbetreibern zur Verfuegung gestellt. Bis auf Unitymedia werden die Sender von Deutschlandradio von allen anderen Netzbetreibern auch eingespeist.