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wonderworld

Anschlussdose, welche Dämpfung? Störung RTL HD, Pro7 HD etc.

Hallo Zusammen,
habe seit Monaten Störungen in Bild und Ton bei RTL(HD), SAT1(HD), Pro7(HD) und ein paar weiteren Sendern. Bei den jeweiligen SD- Sendern ist das SIgnal ebenfalls schlecht, aber nicht so gravierend wie bei den HD Sendern. Öffentlich- rechtliche und Sky in HD gibt es keine Störungen.
EIn zuletzt kompetent erscheinender Unitymediatechniker hat alles überprüft, Signale gemessen und gemeint man müsse alle TV- ANschlussdose tauschen in Dosen mit mind. 10db Dämpfung (verbaut wurden vor 3 Jahren welche mit 4db Dämpfung).
Mein Elektriker, der die Verkabelung und die Dosenmontage vor 3 Jahren durchgeführt hat wollte dies nicht kommentarlos erledigen, sondern hat das Signal an den Dosen gemessen und eine 4 db z.B. in 5 db getauscht mit der Begründung er habe damit das bessere Signal als mit der empfohlenen 10 db Dose.
Nachdem der Fehler auch gleich blieb wurde vom Elektriker dann mal noch der Antennenverstärker im Keller getauscht... ohne Verbesserung.
In meiner Verzweiflung habe ich mit jetzt im Internet eine 10 db Dose bestellt (AXING BSD 963-11N) um sie selbst zu montieren und zu testen.
Was soll ich denn jetzt glauben? Kann man wie der UM- Techniker pauschal sagen dass die Dosen mind. 10 db Dämpfung brauchen um alle Sender störungsfrei zu empfangen oder hat mein Elektriker recht wenn er sagt er müsse das Signal messen und dann ggf. eine 5 db Dose installieren?

Ich danke schonmal herzlich für die Antworten
wonderworld
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9 Kommentare
2018-03-23T20:54:17Z
  • Freitag, 23.03.2018 um 21:54 Uhr
4 oder 5 dB sind kein Unterschied. Was für eine Dose letzlich verwendet werden muss, liegt an den Signalpegeln, welche am Eingang der Dose anliegen. Es kann also auch sein, dass eine höhere Anschlussdämpfung als 10 dB benötigt wird. Was für Pegel liegen denn an? Die Störungen kommen von einer zu hohen Bit-Fehlerrate. Das muss gar nicht am Pegel liegen. Von 4 auf 10 dB werden die Signalpegel halbiert. Sollten die Pegel wirklich zu hoch sein, kann dass helfen. Warum ein anderer Verstärker? Warum hat man nicht einfach mal die Ausgangspegel reduziert?

MfG
2018-03-23T21:19:39Z
  • Freitag, 23.03.2018 um 22:19 Uhr
Hm, also bei uns liefen die HD und SD Sender selbst mit Standarturaltdose störungsfrei. Kann mich noch dran erinnern, das damals, als wir auf DigitalKabel "umgestellt" haben nen Techniker von Unitymedia da war und soweit ich noch weiss den Hausverstärker ausgetauscht hatte....davor gabs Probleme. Aber die Anlage ist auch locker 20 Jahre alt gewesen. Keine Ahnung was Kabeldosen von vor 20 Jahren für ne Dämpfung hatten, aber kann mir nicht vorstellen, das dann 3 Jahre alte Dosen Probleme machen sollten.
2018-03-23T21:29:01Z
  • Freitag, 23.03.2018 um 22:29 Uhr
Und bei uns wurden 2008 lediglich die Standardtätigkeiten ausgeführt, die für Kabel-Internet ab HÜP notwendig sind (Also Hausverstärker installiert und vorsichtshalber Kabel bist zur Multimediadose verlegt.) Der Rest, Installation Mitte der 80er Jahre wurde nicht mal getestet.

Es tut alles. Allerdings haben wir kein PayTV
2018-03-25T22:18:41Z
  • Montag, 26.03.2018 um 00:18 Uhr
Danke für Eure Kommentare. Ich kann leider nicht sagen welche Pegel anliegen. Der UM Techniker hat am ankommende Kabel ohne Dose ein deutlich besseres Signal gemessen als mit der 4db Dose. Das war der Grund warum er eine 10 db Dose empfohlen hat.
Der Elektriker wiederum hat die Signale auch gemessen und mir daraufhin erklärt die 5db hätte ein besseres Signal als die 4db. Ich bin absoluter Laie, deshalb kann ich die unterschiedlichen Aussagen nur annehmen, aber nicht bewerten.
Habe nur keine Idee wie es jetzt weitergehen soll....
Grüße
wonderworld
2018-03-26T00:05:08Z
  • Montag, 26.03.2018 um 02:05 Uhr
Noch mal, ob 4 oder 5 dB Anschlussdämpfung macht in der Praxis absolut keinen Unterschied. Da kann man nichts besser oder schlechter messen. Eine Dose mit 4 oder 5 dB Anschlussdämpfung ist aber immer eine Stichdose. Eine solche setzt man nach einem entkoppelten Abzweig mit der entsprechend hohen Abzweigdämpfung ein. Ist ein Verteiler vorhanden, sind die Pegel höher. An solche Stammleitungen gehören Durchgangsdosen mit 75 Ohm Abschlusswiderstand und einer dem am Stamm-Eingang anliegenden Pegel entsprechende Anschlussdämpfung. Diese liegt je nach Pegel zwischen10-20 dB. Wenn wirklich Stichdosen mit nur 4 dB Anschlussdämpfung nach einem Verteiler vorhanden sind, zeugt es von nicht vorhandener Sachkenntnis, wenn man diese gegen Dosen mit 5 dB Anschlussdämpfung tauschen möchte.

MfG
2018-03-26T05:51:11Z
  • Montag, 26.03.2018 um 07:51 Uhr
Hallo Hemapri,
ich denke ich habe es jetzt verstanden. Nach dem Verstärker kommt bei mir der Verteiler. Von da ab geht es sternförmig ohne Abzweig etc. an die Dosen.
Demnach wäre ich richtig wenn ich jetzt die am Anfang meines Posts beschriebene Dose mit 10 db Dämpfung ( und 75 Ohm Abschlusswiderstand) einsetze und dann nochmal teste.
Noch eine zusätzliche Frage: Das Kabel zu der „ Problemdose“ ist an einer Stelle repariert bzw. Mit einem geschraubten F- Connector verbunden. Das dürfte doch kein Problem darstellen sofern es mechanisch/elektrisch korrekt verbunden ist?
Danke
Wonderworld
2018-03-26T07:11:19Z
  • Montag, 26.03.2018 um 09:11 Uhr
Ein geschraubter F-Stecker ist immer ein Problem, da nicht HF-dicht. Bei Arbeiten im Auftrag von Netzbetreibern sind die schon seit Jahren streng verboten. Zugelassen sind nur Kompressions- und Radialcrimpstecker. Bitte beachten, dass eine Dose mit Stamm-Ausgang mit einem Abschlusswiderstand trerminiert werden muss.

MfG
2018-03-29T20:19:59Z
  • Donnerstag, 29.03.2018 um 22:19 Uhr
So, jetzt habe ich die 5db- Dose mal getauscht testweise in eine 10 db Dose (AXING BSD 963-11N), das Ergebnis ist dasselbe wie mit der 5 db Dose, absolut kein Unterschied. Es bestehen dieselben Störungen wie beschrieben. Jetzt könnte ich noch die geschraubte Kabelreparaturstelle ändern. Habe mir aber jetzt erstmal ein langes Class A Kabel bestellt um den betroffenen Fernseher mal an einer anderen Antennenbuchse in der Wohnung anzuschließen.
Mal sehen, oder gibt es einen anderen Tip?
Beste Grüße
wonderworld
2018-03-29T20:58:06Z
  • Donnerstag, 29.03.2018 um 22:58 Uhr
Ja, Meßgerät nehmen und den Fehler suchen. Alles andere ist nur Spekulation. Kupplungen sind häufige Störungsquellen. Drehstecker soll man zwar nicht nehmen, aber das hat andere Gründe und führt nicht zu solchen Störungen. Möglich wäre ein Kurzschluss zwischen Innen-- und Aussenleiter oder eine mangelhafte Kontaktverbindung. Ebenso wäre ein zu hoher Pegel vor einer Verstärkerstufe möglich oder auch ein defekter Verteiler/ Abzweiger. Das sind nur ein paar Möglichkeiten. Das Signal kann an der anderen Dose auch gestört sein. Wenn nicht, hat man den Fehler aber auch noch nicht.

MfG