Diese Website verwendet Cookies, um Dein Surferlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmst Du der Verwendung von Cookies zu.   Erfahre mehr.
Zustimmen
Diese Community verwendet Tracking-Tools Matomo zur Verbesserung des Angebots. Mit Zustimmung hilfst Du uns unsere Seite zu verbessern und akzeptieren unsere Datenschutzerklärung. Vielen Dank!   Erfahren mehr.
Nicht Zustimmen Zustimmen
VTAD11

Keine andere Möglichkeit als Klage?

Hallo zusammen, ich habe Untytimedia beauftragt zu prüfen, ob ich (seit mehreren Jahren) Kabelanschlussgebühren von aktuell 17, 64 EUR netto 20,99 EUR brutto doppelt zahle (über Nebenkosten der Hauverwaltung + als Selbstzahler an UM). Wenn es so ist, bat ich um Erstattung der zu viel gezahlten Beiträge. Dem ist so, wie man nun nach 5 Wochen Prüfung feststellte (zwischen durch erhielt eine E-Mail in der einfach behauptet wurde, dass meine Hausverwaltung keine Kabelgebühren an UM abführe. Kundennummer der HW liegt vor). In dieser Zeit sind zwei weitere Rechnungen (wieder falsch, mit Kabelgebühren) an mich berechnet worden, die ich nicht gezahlt habe, da ich zumindest Korrigierte Rechnungen erwartete. Darauf hin hat UM meinen Festnetzanschluss gesperrt und die Internetgeschwindigkeit gedrosselt, ohne mich vorher, weder über das Ergebnis der Rechnungsprüfung noch über die drohende Einschränkung zu informieren. Bei einem Telefonat (von mehreren zu dem Thema seit Mitte Oktober 17) mit dem Kundenservice (14.12.17) sagte mir ein ein Mitarbeiter, dass UM "aus Kulanz" 6 Monate rückwirkend (von mehreren Jahren), doppelt gezahlte Kabelgebühren gutschreibt (Verrechnung aber erst mit Rechnung Januar 18). Auf Nachfrage ob das jetzt ernst gemeint ist und das die aktuelle Entscheidung von UM ist, sagte er "Ja.". Ich fragte, ob ich als mehrjähriger Kunde jetzt wirklich den Klageweg gehen muss, um den Rest (es geht um ca. 700,- EUR) der doppelt gezahlten Beträge zurück zu erhalten? Und ob es keinen anderen Weg zur Einigung gibt. Er sagte nur, dass es mir frei steht. Ok... Ich legte auf. Beruhigte mich. Rief wieder an. Nach (mittlerweile gewohnten) 35 min in der Warteschleife, ging eine Dame ans Telefon. Bei dieser Dame habe ich dann die Rechnungen für den gesamten Zeitraum der doppelten Abrechnung, für den Anwalt, angefordert. Diese sollten nächste Woche in der Post sein. So, lange Rede kurzer Sinn... Bin nur noch Enttäuscht von Unitymedia und dem Service. Kommunikation, Vorgehen (z.B. Sperren) und Lösung von Unitymedia in diesem Fall unterirdisch. Nun dachte ich, bevor ich Klage, frage ich hier mal nach, was ich erfolgsversprechendes machen kann, außer den vermutlich langwierigen Rechtsweg zu bestreiten?

Speichern Abbrechen
Konnte dir geholfen werden?
  • Ja
Dieser Beitrag wurde geschlossen.
Es ist nicht möglich, Kommentare zu schreiben. Du kannst aber jederzeit eine Frage stellen.
Frage stellen
16 Kommentare
2017-12-17T20:10:47Z
  • Sonntag, 17.12.2017 um 21:10 Uhr
Wenn ich das richtig im Kopf habe, kannst du maximal die letzten 3 Jahre rückwirkend zurückfordern, der Rest wäre verjährt. Allerdings wirst du da um rechtlichen Beistand wahrscheinlich nicht drumrumkommen, vor allem, da die monatlichen Rechnungen ja augenscheinlich nicht fristgerecht durch dich beanstandet wurden und somit als genehmigt gelten.
2017-12-17T20:15:59Z
  • Sonntag, 17.12.2017 um 21:15 Uhr
Hallo VTAD11, 
leider hat sich in deinem Fall UM sehr unkulant gezeigt und nachdem du zwei Rechnungen nicht bezahlt hast(m.E. nach berechtigterweise) dir dann auch noch den Festnetzanschluß gesperrt und die Internetspeed gedrosselt.
Deine HW hat meiner Meinung nach auch eine Mitschuld dran. Wie kann es sein, dass es mehrere Jahre so geht? Ich wohne auch in einem Mietshaus, wo die HW die Kabelgebühr über die Miete abführt. In deinem Fall hätte ich UM einen Auszug deines Mietvertrags vorgelegt, in dem vermerkt ist, das deine Kabelgebühren über Nebenkosten von der HW eingezogen werden. Eine Frechheit finde ich es von UM kurzzeitig zu behaupten, das deine HW überhaupt keine Kabelgebühren abführt. Ich würde an deiner Stelle eine Meldung an die Bundesnetzagentur machen, bzw. dort Rat einholen, bevor du den Klageweg beschreitetest. 700.- Euro sind nicht wenig, aber bei einer Klage hast dann wohl ein Vielfaches mehr zu bezahlen....
2017-12-17T20:19:58Z
  • Sonntag, 17.12.2017 um 21:19 Uhr
Die BNetzA hat leider mit dem Kabelanschluss nix am Hut, die ist nur für Telefon und Internet zuständig.
2017-12-17T20:22:10Z
  • Sonntag, 17.12.2017 um 21:22 Uhr
Das du wütend und enttäuscht bist verstehe ich. Allerdings muss man natürlich auch sagen, dass man seine Verträge sehr gewissenhaft prüfen sollte. So wäre das vermutlich dann auch zeitnah aufgefallen.
2017-12-17T20:26:27Z
  • Sonntag, 17.12.2017 um 21:26 Uhr
Danke Torsten und Daniel,
es hilft auch mir weiter, wenn ich berichtigt werde. Man ist nie davor gefeit, durchaus mal in die eine oder andere gleiche Situation zu kommen. Hoffe, das hat dir weiterhelfen können, VTAD11. 
2017-12-18T09:41:27Z
  • Montag, 18.12.2017 um 10:41 Uhr
Leider habe ich die Erfahrung machen "dürfen", dass es leider auch einige schwarze Schafe unter Vermietern und Verwaltungen gibt - die verlangen in den NK schön den Kabelanschluss, haben mit UM aber keinen Mehrnutzervertrag, sondern streichen das Geld quasi als "Bonus" ein. Am Ende ist der Mieter der "Dumme" - er wird dann von UM irgendwann abgeklemmt oder aufgefordert, den DKA anzumelden - trotz entsprechender Klauseln im Mietvertrag und zahlt in der Tat doppelt - nur UM bekommt nur eine dieser Zahlungen. Und wer ist dann schuld? Die Verwaltung bzw. der Vermieter!

Muss natürlich in diesem Fall nicht so sein, kann ich nicht beurteilen - aber ich hab es selbst schon so erlebt.
2017-12-18T09:54:52Z
  • Montag, 18.12.2017 um 10:54 Uhr
Gängige Praxis wird das bei Vermietern/Hausverwaltungen ja hoffentlich nicht sein. Es ist Betrug....am Mieter und an UM. Ich muss davon ausgehen können, das, wenn im Mietvertrag steht, die Kabelgebühren werden über die Nk abgerechnet, das es dann so ist. Allein schon, das du es hast erleben müssen, Doggelbrecher, ist 1x zuviel. Wir "Kleinen" landen unter Umständen schon wegen kleiner Vergehen im Knast oder bekommen Geldstrafe. Das hier in Deutschland sowas möglich ist und der Verbraucher nicht besser geschützt wird ist echt armselig.
2017-12-18T14:27:28Z
  • Montag, 18.12.2017 um 15:27 Uhr
Ne, gängige Praxis ist das wohl eher nicht, aber es kommt vor. Ist in meinem Bekanntenkreis auch mal der Fall gewesen.
2017-12-18T15:04:43Z
  • Montag, 18.12.2017 um 16:04 Uhr
Ist es aber nicht so das sich Unitymedia an den Vermieter halten muss wenn der nicht den TV Kabelaschluss bezahlt ? Und den Vermieter dazu auffordert zu bezahlen? Die Mieter im Haus dann wenigstens mitteilt das der Vermieter die Zahlung eingestellt hat ? Damit die Mieter die Zahlung beim Vermieter einstellen können und dann direkt an Unitymedia bezahlen anstatt den Vermieter?

Im Fall von VTAD11 muss ich auch leider sagen, sie oder er hat Jahrelang nicht aufgepasst. Fehler können passieren. Darum muss man jeden Vertrag,jede Rechnung, jede Abbuchung usw. prüfen. Torsten mein 3 Jahre rückwirkend und ich meine 2Jahre und dann ist es verjährt. Und wie Haegar2602 schon schreibt das es vielleicht keinen Sinn macht. Die Kosten für Anwalt und Gericht sind vielleicht teurer und du zahlst drauf.
2017-12-18T15:44:04Z
  • Montag, 18.12.2017 um 16:44 Uhr
Ja, Fehler können passieren. Von einem großen Netzbetreiber erwarte ich allerdings kulantes Verhalten. Bei UM gehört aber Kulanz definitiv nicht zum Wortschatz und man beruft sich in der Regel auf irgendwelche Paragraphen und freut sich, die Kunden weiter abzocken zu können.
Ich weiß leider wovon ich rede ...