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zipwiz

Gebühren für Datennutzung in Paris und Rom auf der Rechnung für Juli 2017

Wir haben im Juli 2017 in Rom und in Paris Mobildaten genutzt im Vertrauen darauf, dass gemäß EU-Roaming-Verordnung für Verbindungen seit dem 15.6.2017 grundsätzlich keine Roaming-Gebühren mehr berechnet werden dürfen.

Laut EVN wurde aber offenbar jede Verbindung in Rom und in Paris berechnet, so dass jetzt für ca. 220MB ca. 19€ (brutto) auf der Rechnung stehen.
Der Vertrag enthält für Mobildaten auf der betroffenen Karte den Tarif "Mobil Flat Family&Friends + Surf", der 0,5 GB ungedrosselt bieten sollte. In Deutschland sind während des Rechnungszeitraums ca. 400MB angefallen, für die vertragsgemäß nichts berechnet wurde. Je nach dem, was zuerst kommt, sollten also mindestens ca. 100MB im EU-Ausland frei gewesen sein. (vgl. https://roamingeu.com/de/rechner/ )

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14 Kommentare
2017-08-27T16:59:52Z
  • Sonntag, 27.08.2017 um 18:59 Uhr
Meld dich beim Kundenservice und reklamiere die Rechnung.
2017-08-27T17:27:55Z
  • Sonntag, 27.08.2017 um 19:27 Uhr
Dem entnehme ich mal, dass meine Einschätzung zumindest keine Insel ist.

Die Kostenvorschau für August sieht übrigens genauso aus, wie ich eben nachgesehen habe: Paris ging über den Monatswechsel Juli/August, und in der Kostenübersicht ab 1.8. geht es munter so weiter.
2017-08-27T17:51:18Z
  • Sonntag, 27.08.2017 um 19:51 Uhr
Keine Insel. Gleiches Problem aktuell aus Lanzarote. Innerhalb von zwei Tagen 26,32 EUR im Kundencenter für Datennutzung im Ausland. Tarif Family&Friends + Surf.
2017-08-28T13:47:10Z
  • Montag, 28.08.2017 um 15:47 Uhr
Anruf beim Kundenservice 0800-700 1177 (etwas Wartezeit) erbrachte nach Weiterleitung zum Mobilfunk-Abrechnungsteam (etwas mehr Wartezeit, ein vergeblicher Versuch):

(1) Die per Rechnung für Juli 2017 (bzw. für Verbindungen ab 15.6.2017) für EU Datenroaming erhobenen Gebühren sind nichtig und daher zu erstatten.
(2) Es kommt auch auf die Roaming-Info-SMS an, die man beim Einbuchen ins EU-Auslandsnetz erhält. Die ist sozusagen rechtsverbindlich: Wenn darin etwa steht "zu den gleichen Konditionen wie in Deutschland", dann gilt das auch -- und es ist Sache des Providers, ggf. nach Erreichen der Highspeed-Freigrenze zu drosseln, wenn grundsätzlich keine Mengenbeschränkung gilt, sondern nur eine Mengenbegrenzung für UMTS/LTE. Wenn es danach ungedrosselt weiterging, ist das im Übrigen aus der Abrechnung auch nicht mehr nachvollziehbar.

Über die Erstattung soll entweder gesondert informiert werden (Rückruf / E-Mail), oder sie muss auf der nächsten Rechnung auftauchen (wenn die nicht gerade schon in der Verarbeitung ist). Ist das nicht der Fall, soll ich nochmal nachfassen.
2017-08-28T13:54:54Z
  • Montag, 28.08.2017 um 15:54 Uhr
Der 29.7.2017 ist außerdem bei O2 offenbar ein technisches Umstellungsdatum. Damit alles gleich richtig fakturiert (abgerechnet) wird, sollten Mobiltelefone nach dem 29.7. mindestens einmal neu gestartet werden, damit sie sich dann neu ins Netz einbuchen.

Was da technisch passiert, konnte ich nicht erfahren, aber angeblich wird dann irgendwas so umgestellt, dass danach keine EU-Roaming-Gebühren mehr in die Rechnung reinlaufen. Dazu braucht es normalerweise eine Konfigurations-SMS, aber davon wurde mir nichts erzählt. Alles Magie...

Rückfragen dazu kann ich nicht beantworten, und auch der Support konnte es nicht, da muss man wohl O2 fragen. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass der im Telefon eingestellte AP (access point) modifiziert wird und sich das Telefon dadurch in einer Art anderem Subnetz anmeldet, innerhalb dessen die "neuen" EU-Roaming-Regeln gelten.
2017-09-23T14:58:25Z
  • Samstag, 23.09.2017 um 16:58 Uhr

Update 23.9.2017:

Die Rechnung vom 14.9.2017 gab es nicht per E-Mail, weswegen ich erst heute daran gedacht habe, mal zu schauen, ob vielleicht schon eine neue Rechnung da ist. (Das gab es schon mal, ist aber insgesamt eher die Ausnahme.) So kommt man aber leicht in Termin-Verzug für Rechnungsbeschwerden.

Auf der Rechnung für den Abrechnungsmonat August 2017 wurde ein Teil der zu Unrecht berechneten EU-Daten-Roaming-Gebühren aus dem Abrechnungsmonat Juli 2017 wieder gutgeschrieben, jedoch nicht alles (ca. 90%, sah eher nach einem händisch eingetragenen Betrag aus und nicht nach einer berechneten Rückbuchung). Außerdem wurde für EU-Daten-Roaming im Abrechnungsmonat August 2017 erneut alles in Rechnung gestellt.

Jetzt muss ich also erneut die hier bereits genannte Service-Rufnummer anrufen, warten bis zu einer Verbindung mit dem richtigen Mitarbeiter, mit dem die Abrechnung diskutieren und dann warten, bis der zu Unrecht berechnete Betrag in der nächsten Rechnung gutgeschrieben wird.

Demnächst nehme ich dann mal das Wort Verzugszinsen in meinen Wortschatz auf.

Ich habe jedenfalls noch nicht den Eindruck gewonnen, als ob die Nicht-Abrechnung von EU-Daten-Roaming wirklich schon nachhaltig in die Abrechnungsprozesse eingearbeitet wurde. Ist auch nicht unbedingt trivial, aber ein bisschen Vorlauf dafür gabs ja nun doch. Und Rechnungen mit solchen Sachen stellen und quasi hoffen, dass es keiner merkt, ist einfach kein guter Stil.

2017-09-23T16:04:27Z
  • Samstag, 23.09.2017 um 18:04 Uhr
Das ist ein Problem bei o2, deren Reseller UM nunmal ist. Die stellen sich dort quer und arbeiten nicht Verordnungskonform. Das Problem kannst du übrigens bei allen Resellern von o2 finden
2017-09-23T16:38:04Z
  • Samstag, 23.09.2017 um 18:38 Uhr
Danke, @Torsten, das ist interessant (wirklich, weil das damit ziemlich viele Leute betrifft!), aber für mich als Endkunden von Unitymedia leider völlig belanglos, weil ich keine unmittelbare Geschäftsbeziehung mit O2 habe.

Ich habe aufgrund dieser Information zwar Mitleid mit Unitymedia, weil sie offenbar vom Carrier keine gescheiten Daten bekommen (wofür sie nicht wirklich was können), aber leider stehen sie als mein Vertragspartner in der Pflicht, mir gegenüber Vertrag und Gesetz zu erfüllen. Ich habe auch keinen Einfluss darauf, wie sie das anstellen. Sie müssen es "einfach" tun, auch wenn es intern technische Kopfschmerzen verursacht.

Es kann nicht sein, dass ich als Endkunde dauerhaft darunter leiden muss, dass mein Vertragspartner und sein technischer Dienstleister ihre (technische) Kommunikation nicht auf die Reihe bekommen. Ich akzeptiere das in Ausnahmefällen, aber es muss anschließend wieder richtiggestellt werden und darf nicht zum Dauerzustand werden.
2017-09-23T16:49:48Z
  • Samstag, 23.09.2017 um 18:49 Uhr
Setze halt nachweislich schriftlich eine Frist zur endgültigen Fehlerbehebung, hol die Bundesnetzagentur mit ins Boot und im Zweifel wirst du halt den Mobilfunkvertrag kündigen müssen.
2017-09-23T17:02:59Z
  • Samstag, 23.09.2017 um 19:02 Uhr
😒 Ich hatte gehofft, dass sich das ohne solche Maßnahmen beheben lassen würde. Nichtsdestotrotz ist eine rechtzeitige "Einwendung gegen die Rechnung" natürlich trotzdem ratsam, wenn das Problem sich anders nicht beheben lässt. Und in den nächsten Monaten für alle EU Daten-Roaming Verbindungen immer wieder bei der Hotline anrufen zu müssen, ist auch keine echte Option.

(Warum geht in diesem Forum eigentlich die Emoticon-Auswahl nicht wieder weg, wenn man sie einmal geöffnet hat???)