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produnis

Warum macht Unitymedia kein Portmapping für die klagenden DS-Lite Kunden?

Viele User beschweren sich über DS-Lite, da ihre Heimrechner nicht mehr über das IPv4-Internet (was in den meisten Hotels oder Mobilnetzen angeboten wird) erreichbar sind.

Was ich mich immer gefragt habe, warum macht Unitymedia eigentlich kein Portmapping?

- Unitymedia meldet zB die Webseite http://www.unitymedia4to6.de an.
- Der Server dieser Seite ist ans IPv4 und IPv6-Netz angeschlossen.
- Jeder DS-Lite-Kunde erhält eine eigene Subdomain http://KUNDENNUMMER.unitymedia4to6.de
- Die aktuelle IPv6-Adresse des Kundenrouters wird auf eben diese Subdomain gelegt (so wie das DynDNS und Co auch machen). Die aktuelle IPv6 des Routers kennt Unity ja eh....
- Der Server nimmt die Anfragen aus dem IPv4-Netz an KUNDENNUMMER.unitymedia4to6.de entgegen, und leitet sie an die IPv6-Adresse des Kundenrouters über das IPv6-Netz weiter.

Bumms, feddich, ohne großen Aufwand alle DS-Lite-Kunden beruhigt, und nebenher noch ein "Alleinstellungsmerkmal" gegenüber der Konkurenz aufgebaut.....
....und dabei noch wie gewünscht IPv4-Adressen eingespart....





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17 Kommentare
2018-06-29T15:01:44Z
  • Freitag, 29.06.2018 um 17:01 Uhr
Und warum nehmen diese Kunden nicht einfach ein paar Euros in die Hand und verwenden einen externen Dienst wie z.b.www.feste-ip.net ?

Es gibt übrigens schon seit Jahren direktere Ansätze, die wohl erst dann kommen, wenn kein Mensch sie mehr braucht.
2018-06-29T15:22:31Z
  • Freitag, 29.06.2018 um 17:22 Uhr
wenn du als langjähriger Kunde "plötzlich" auf DS-Lite umgestellt wirst, dann ist es halt doof zu hören "kauf dir doch ne Lösung bei feste-ip" um dein Heimnetz wieder wie vorher zu erreichen.
Viel besser/einfacher wäre doch die oben beschriebene Lösung.
Da der ganze Traffic eh bei Unity bleibt, kostet das "nur" ein bisschen Serverhardware...
2018-06-29T15:43:10Z
  • Freitag, 29.06.2018 um 17:43 Uhr
Als langjähriger Kunde (Vertrag 2013) wirst du auch nur "versehentlich" auf DS-Lite umgestellt
Dann muss man sich halt beim Support wehren.

Ganz so einfach, wie du meinst, ist das Ganze übrigens nicht.
2018-06-29T16:48:32Z
  • Freitag, 29.06.2018 um 18:48 Uhr
Also, mein Vertrag ist von 2008 und ich wurde tatsächlich wieder auf IPv4 zurückgestellt.

Und technisch ist es wirklich einfach, zB unter Linux per socat mittels:

socat TCP4-LISTEN:KUNDE.unitymedia4to6.de:22,fork TCP6:[dead:beef:ca1f]:22

als Beispiel für SSH

So nutze ich das derzeit bei meinen Schwiegereltern mittels hetzner-server...

Wenn man das geschickt verscripted, skaliert das auch sehr schön....
2018-06-29T18:29:50Z
  • Freitag, 29.06.2018 um 20:29 Uhr
Wenn nicht einige Carrier so hirntot wären, wäre schon längst flächendeckend auf IPv6 umgestellt, und diese ganzen Krücken wären nicht notwendig.

An IPv6-Adressen herrscht nun wahrlich kein Mangel.
2018-06-29T19:26:19Z
  • Freitag, 29.06.2018 um 21:26 Uhr
Ich kann da RalphM2.0 nur ganz heftig zustimmen.

Seit Jahren erzählt man, dass die IPv4 Adressen knapp werden und das wird mit IoT, wo jeder Kühlschrank, Lichtschalter, Steckdose eine IP Adresse bekommen, sicherlich nicht besser.
Und da fängt man an mit komplizierten Netzmasken, Port Weiterleitungen und was auch immer.

Eine Firma, in der ich mal gearbeitet habe, musste vor Jahren schon einen Class B Adressraum zurück geben (die hatten mehrere).

Also sollte man sich mal bei denen beschweren, die KEIN IPv6 anbieten.

Und mit Deiner Anleitung oben kommt der Traffic zwar am Router an, aber was dann? Du willst doch sicher einen Rechner erreichen. Und Portweiterleitung bei IPv6 geht doch nicht.

Also meiner Meinung nach keine echte Lösung.

2018-07-04T06:13:44Z
  • Mittwoch, 04.07.2018 um 08:13 Uhr
Also,
der Unity-Modem/Router hat eine IPv6-Adresse.

Per Portmapping wird http://KUNDE.unity4to6.de aus dem IPv4-Netz an den Router per IPv6 weitergeleitet.

Am Router kann man doch sehr einfach eine Art "Portforwarding-Lite" einstellen, indem man auf der Webseite des Routers sacht: "Hömma, liebe Unitymedia-Zentrale, baue die Umleitung http://KUNDE.unity4to6.de nicht auf meine Router-IP, sondern auf diese hier (und dann aus Liste der verbundenen Geräte /MAC-Adressen auswählen)".

Das wäre sehr einfach umzusetzen.
2018-07-04T07:19:59Z
  • Mittwoch, 04.07.2018 um 09:19 Uhr
Nein, das wäre NICHT einfach umzusetzen. Denn dann müsste UM ja Zugriff auf dein privates Heimnetzwerk haben. Wie soll das datenschutztechnisch funktionieren? Schon mal darüber nachgedacht? Die Wirklichkeit ist leider um ein vielfaches komplizierter, als so mancher Wunschtraum!
2018-07-04T09:32:59Z
  • Mittwoch, 04.07.2018 um 11:32 Uhr
Also das musst du mir genauer erklären.

Derzeit (IPv4) kann ich am Router Portforwarding einstellen, entweder von Hand, oder ich klicke direkt auf die angeschlossenen Geräte.

Bei IPv6 "sieht" der Router ja auch alle angeschlossenen Geräte, und erkennt diese an der MAC-Adresse. Wieso sollte man hier nicht auch ein Gerät wählen können, an dessesen IPv6 dann der IPv4-Verkehrt von  KUNDE.unity4to6.de  durchgereicht wird?

2018-07-04T11:03:37Z
  • Mittwoch, 04.07.2018 um 13:03 Uhr
Also fummelt UM auch noch an der lokalen Firewall herum?
Wäre so was überhaupt legal?

Davon mal abgesehen sind die ja nicht mal dazu in der Lage, ein stabiles Kundencenter auf die Reihe zu bekommen.