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U.W.

IPv6 / IPv4

Ich bin stinksauer. Habe nun einen 2play 120 comfort Anschluss und komme mit etlichen Anwendungen nicht meht in Kontakt, weil diese von extern über IPv4 Rechner/Serverzugriff nicht hergestellt bekommen.
Die übliche Vorgehensweise ist, wenn, diese Problem anliegt, einen Dual Stack mit IPv6 und IPv4 einzurichten. Das habe ich auch gleich angefragt. Die Antwort des Services war, das Dual Stack nur noch an Geschäftskunden zum Preis von 135 € monatlich eingerichtet wird. Ich dachte, mich trifft ein Hammer, als ich das gehört habe. Es geht wohl kaum an, das bei 4 Milliarden IPv4 Adressen im Umlauf so eine Nummer abgezogen wird.
Alle anderen ISP´s richten auf Nachfrage Dual Stack´s kostenlos ein, nur UN nicht ? Was soll das?
In aller Regel wird es wohl ausreichen, den Traffic über IPv6 auch abzuwickeln. Und wenn nicht, gehört ein Dual Stack einfach zun Service.
Hat jemand dazu gleiche Erfahrung machen müssen? Wenn sich dieses Problem nur auf UN so darstellt, werde ich den Vertrag fristlos kündigen. Zumal es auch nicht an einer einzigen Stelle ersichtlich ist, das diese Nummer hier abgezogen wird. Was hilft mit die beste Netzgeschwindigkeit, ohne entsprechende Erreichbarkeit. Hätte man das im Vorfeld gesagt, wäre mein Wechsel niemals zu UM gegangen. Aber das kann man ja gegebenenfalls ändern.
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8 Kommentare
2017-02-03T16:54:37Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Freitag, 03.02.2017 um 17:54 Uhr
Nicht bei allen Providern bekommst du noch eine öffentliche IPv4.
Die Geschäftskunden bei UM bekommen übrigens auch kein Dualstack sondern nur IPv4.

Mir stößt es aber auch, dass IPv6/DS-Lite nicht aktiv genannt wird, aber ich nehme UM durchaus ab, dass sie wg. IPv4 etwas klamm sind.

Übrigens wird bei DS-Lite der IPv4-Traffic über IPv6 abgewickelt, was nach deiner Aussage reichen würde. Nur kannst du auf diesem Weg nicht direkt von außen über IPv4 zugreifen.
Wenn du von außen über IPv6 kommst geht es z.B.
Andere Alternativen sind z.B. feste-ip.net sowie viele andere Lösungen.

Dummerweise ist die Vorgehensweise von UM "gesetzeskonform".
Selbst in der kommenden Transparenzverordnung taucht diese Angabe nicht auf.
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Anbieterpflichten/Kundenschutz/Transparenzmassnahmen/Transparenzmassnahmen-node.html
2017-02-03T17:41:44Z
  • Freitag, 03.02.2017 um 18:41 Uhr
Danke für deine Antwort, das deckt sich im wesentlichen damit, was ich auch erst im Nachhinein festgegestellt habe. Das Problem mit den Alternativen ist, das man hier zuweilen solide IT Kenntnisse jenseits des Durchschnitsusers braucht, oder sich in´s Nirvana fummeln kann. Ich bin schließlich kein Informatiker. Das Problem der Übergangszeit von IPv6  ist einfach, das man sich weltweit nicht auf die Umprogrammierung  bestehender Strukturen zur Anpassung auf den neuen Standart begibt, sondern das dem geneigten User überlässt, mit selbstgestrickten Lösungen für Abhilfe zu schaffen.Das Dämliche daran ist halt, das man vielleicht Lokführer bei Märklin sein kann, aber netzwerktechnisch deshalb noch lange nicht als Lokführer bei der Bahn durchgeht.
Ich werde den Tip mit feste-IP.net mals abchecken. Mal schauen, ob ich da als Laie was geregelt bekomme.
2017-02-03T19:38:16Z
  • Freitag, 03.02.2017 um 20:38 Uhr
Fristlos kündigen wegen IPv4? Nö, geht nicht. Da dein Vertrag as nicht beinhaltet.

Bezüglich IPv4: IPv4 ist ein Auslaufmodell. Und die Provider müssen Adressen einsparen. UM macht dies eben schon jetzt und daher das DS-Lite. 
2017-02-04T14:12:58Z
  • Samstag, 04.02.2017 um 15:12 Uhr
Der Satz muss lauten: IPv4 ist ein Auslaufmodell, deshalb gibt es Dual Stack. Aber DS-Lite ist nun mal kein Dual Stack. Das wird einem blitzartig klar, wenn man verschiedene Anwendungen hat, die plötzlich nicht mehr funktionieren. Zum Beispiel funktionierte mein VPN in mein Büro in den USA nicht mehr oder der Zugriff von außen auf meinen lokalen Server. Sogar die ZDF-Mediathek funktionierte nicht mehr über den Fernseher, der offenbar mit der IPv6-Kapselung nicht zurecht kam. Dass es an der Umstellung auf IPv6 lag, wurde klar, als es nach Umstellung auf IPv4 wieder klappte - und zwar alles.

Und ja, auch ich kann nachvollziehen, dass Unitymedia knapp mit IPv4-Adressen ist. Allerdings die meine bei einem Tarifwechsel mit der Behauptung zu entziehen, ich habe schon immer IPv6 gehabt, ist nicht gesetzeskonform. Da wurden sogar Screenshots meines Cisco-Routers und Log-Files ignoriert, aus denen hervorging, dass der gesamte IPv6-Stack von mir deaktiviert wurde. Übrigens auch in den NICs, was Unitymedia dennoch nicht von ihrer Behauptung abhielt.

Fazit: wie verzweifelt muss man sein, dass man so mit Kunden umgeht? Und nein, DS-Lite ist keine Lösung.
2017-02-04T14:54:54Z
  • Samstag, 04.02.2017 um 15:54 Uhr
Habe auch Probleme mit der Anmeldung und dem Betrieb meines Teamspeak Servers da TS noch kein Ipv6 Supportet was ein Mist. Ausser kostenpflichtige Dienste in Anspruch zu nehmen geht hier leider nichts mehr...
2017-02-05T01:40:07Z
  • Sonntag, 05.02.2017 um 02:40 Uhr
Sämtliche kleinen Glasfaseranbieter haben ebenfalls nur IPv6 mit DSlite. Und so manch kleiner DSL-Provider macht es mittlerweile bei Neukunden ebenfalls, da dort nicht mehr die Menge an IPv4-Adressen vorhanden ist und die gar keine andere Wahl haben als DSlite einzusetzen.
Edit: TS3 unterstützt aber IPv6, nur mit DSlite haben die ein Problem. Das bedeutet nämlich, daß die IPv4 nicht an deinem Anschluss ankommt, sondern am NAT von UM.
2017-02-05T12:19:24Z
  • Sonntag, 05.02.2017 um 13:19 Uhr
Danke ok ich hoffe doch dass da bald eine Lösung gefunden wird .
2017-02-05T17:12:51Z
  • Sonntag, 05.02.2017 um 18:12 Uhr
Die Lösung ist, dass alle auf V6 umstellen.Dass die VPN uns Büro in den USA wieder geht muss dort eben an der IPV6 Verfügbarkeit gearbeitet werden. Das Problem wird in Zukunft mehr aufkommen.