Diese Website verwendet Cookies, um Dein Surferlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmst Du der Verwendung von Cookies zu.   Erfahre mehr.
Zustimmen
Diese Community verwendet Tracking-Tools Matomo zur Verbesserung des Angebots. Mit Zustimmung hilfst Du uns unsere Seite zu verbessern und akzeptieren unsere Datenschutzerklärung. Vielen Dank!   Erfahren mehr.
Nicht Zustimmen Zustimmen
waldgeist

Businessanschluss oder Privatkundenanschluss?

Ich bin momentan bei Vodafone als Privat-DSL-Kunde, kämpfe aber mit einer schmalen Leitung (16 Mbit) und gelegentlichen Abbrüchen. Deshalb überlege ich, zu UnityMedia zu wechseln. Ich benötige den Anschluss sowohl privat als auch für mein Home-Office als Selbständiger. Außerdem benötige ich stabile Videochat-Verbindungen über Skype, Hangouts etc.

Ein Bekannter empfahl mir, auf jeden Fall den Businessanschluss zu wählen, da dieser "deutlich brauchbarer" sei. Nach etwas Recherche fand ich heraus, dass das anscheinend daran liegt, dass alle Privatkunden über IPv6-IPv4-NAT angebunden werden (als DS-Lite bezeichnet). Das führt wohl zu Problemen mit einigen Diensten wie z. B. VPN.

VPN im engeren Sinne brauche ich eigentlich nicht. Ich muss aber gelegentlich meine Server im Netz (AWS) administrieren. Dazu benötige ich SSH.

Eine eigene statisch IP zuhause wäre zwar praktisch, aber nicht zwingend notwendig, da meine Server ohnehin in der Cloud stehen. Außerdem las ich, dass Unity Media im Falle einer statischen IP viele Funktionen in der Fritzbox abklemmt. Deshalb würde ich das wohl ohnehin nicht freischalten lassen. Allerdings steht nirgendwo, ob man in diesem Fall dann statt einer (normalen) dynamischen IP - wie sie z. B. Vodafone nutzt - dieses merkwürdige DS-Lite bekommt.

UnityMedia bietet momentan einen speziellen Gründertarif an, der zumindest in den ersten 24 Monaten recht günstig ist. Danach kostet der Spaß aber happige 60 EUR, quasi das Doppelte eines vergleichbaren Privatkundenanschlusses.

Nun frage ich mich, ist es das am Ende wirklich wert?!

Was mich auch etwas irritiert: Ich las an der ein oder anderen Stelle, dass UnityMedia ein ziemlich lausiges Peering hat und wohl aller Verkehr über einen einzelnen Peer in Österreich läuft. Nun frage ich mich, ob das hohe Pings und Latenzen mit sich bringt? Ich möchte eigentlich ungern vom Regen in die Traufe kommen. Im Grunde bin ich mit Vodafone zufrieden, nur die Bandbreite (und insbesondere die des Uploads) nervt tierisch, bei einer Familie mit 6 Mitgliedern.

Deshalb würde mich sowohl von Privatanschlusskunden als auch Businesskunden ein "Meinungsbild" interessieren. Wie zufrieden seid ihr insgesamt?

Interessant wäre auch noch die Frage, ob man nach Ablauf der kostengünstigeren 24 Startmonate in den Privattarif wechseln kann, um Kosten zu sparen.

Danke im voraus für euer Feedback!

Waldgeist

PS: Ich wohne in BaWü, anscheinend hat das teilweise Einfluss auf den Anschluss.
Speichern Abbrechen
Konnte dir geholfen werden?
  • Ja
Dieser Beitrag wurde geschlossen.
Es ist nicht möglich, Kommentare zu schreiben. Du kannst aber jederzeit eine Frage stellen.
Frage stellen
18 Kommentare
2017-11-01T15:51:35Z
  • Mittwoch, 01.11.2017 um 16:51 Uhr
Also ich nutze den Privatkunden-Tarif 2play Treueplus 200, früher PREMIUM200, und habe noch einen Altvertrag mit IPv4 only. Als neuer Privatkunde bekommst du ausschließlich IPv6 mit DS lite, selbst wenn du von einem Businesstarif mit IPv4 in einen Privatkunden-Tarif wechselst. Das gilt mittlerweile für alle Verbreitungsgebiete von UM, also auch in BW.
Der Upload ist halt geringer als bei VDSL, was in den Eigenschaften des Kabelnetzes begründet liegt.
Als Business-Kunde musst du ja keine statische IP nehmen, die ist optional buchbar. Wenn du deine eigene Fritzbox Cable nutzen willst, geht sowieso keine statische IP, dann bekommst du eine dynamische IPv4.
2017-11-01T16:01:13Z
  • Mittwoch, 01.11.2017 um 17:01 Uhr
@Torsten:
Danke für deine Antwort. Dass ich als Privatkunde nur DS lite bekomme und der Upload geringer ist, ist mir bekannt.
Meine Kernfrage ist vor allem: Wie wirkt sich DS lite in der Praxis aus? Bei welchen Awendungen macht es konkret Probleme. Geht es hier wirklich nur um VPN und den Zugriff auf interne Geräte von außen, oder sind auch andere Dienste wie SSH oder Skype / Hangouts betroffen? Deshalb würde mich vor allem das Feedback von Kunden interessieren, die DS lite im Alltag intensiv einsetzen.
2017-11-01T16:04:16Z
  • Mittwoch, 01.11.2017 um 17:04 Uhr
Skype bietet nach wie vor keine IPv6-Unterstützung, und wenn das AFTR überlastet ist, wirkt sich das in Verbindungsproblemen aus. Bei SSH kann ich es dir nicht sagen, aber der Zugriff von außen ist halt ohne "Krücken" (Stichwort www.feste-ip.net) nur von IPv6-Anschlüssen aus möglich.
2017-11-01T16:06:09Z
  • Mittwoch, 01.11.2017 um 17:06 Uhr
Danke, diese Info ist hilfreich! Ich bin auf funktionierenden Videochat dringend angewiesen, da ich nicht nur Partner in den Staaten habe, sondern selbst ein Startup betreibe, das einen Videochat-Dienst anbietet. Wenn das auch nur "irgendwie rumzickt", hab ich ein Problem. Wobei es natürlich auch ein guter Test wäre, wie unsere Plattform bei UnityMedia-Kunden funktioniert
2017-11-01T21:08:51Z
  • Mittwoch, 01.11.2017 um 22:08 Uhr
Ich meine wenn auf den Internetanschluss dein Unternehmenserfolg gründet solltest du Business nehmen. Allein schon aus dem Grund, dass du viel schneller entstört wirst wenn mal was ist.
2017-11-01T23:22:02Z
  • Donnerstag, 02.11.2017 um 00:22 Uhr
Hallo Waldgeist,

wenn du Wert auf Kundenfreundlichkeit und Service legst dann bleib am besten wo du bist und Upgrade deinen Vertrag. Wenn du aber Lust auf Störungen, unfreundlichen und inkompetenten Service (meine Erfahrung), der keinen Wert darauf legt ein Lösung für Probleme zu finden dann wechsle zu UM. Ach so, wenn du auch so gerne mindestens 45 Minuten in der Warteschleife hängst dann passt das auch.
2017-11-01T23:33:01Z
  • Donnerstag, 02.11.2017 um 00:33 Uhr
Jörg25, du darfst nicht vergessen, das das Echo so zurückkommt, wie du in den Wald hineinrufst. Ich war bisher immer freundlich, denn der Callcenter-Agent kann auch nix dafür und hat meist nicht mal genügend Rechte, um alles zu sehen, geschweige denn direkt eine Änderung herbeizuführen und genauso bin ich auch behandelt worden.
Und im Businessbereich sieht das ganze dann nochmal anders aus, da gelten auch ganz andere Fristen für die Entstörung
Es gilt halt immer: du bekommst, was du bereit bist zu zahlen. Und wer alles billig haben will, muss in Kauf nehmen, das dann halt auch der Service dementsprechend ausfällt.
2017-11-02T07:28:35Z
  • Donnerstag, 02.11.2017 um 08:28 Uhr
Hallo Thorsten, ich bin immer wieder erstaunt wie manche hier immer alles gut reden wollen. Die Wartezeiten im Kundenservice hat ja schon mal nichts mit Freundlichkeit zu tun. Wenn ich dann verbunden war, war ich stets freundlich, finde es aber super dass einem gleich das Gegenteil unterstellt wird. Ich führe selbst ein mittelständisches Unternehmen und bin froh dass unsere IT Abteilung nicht von UM abhängig ist. Mit den Kosten gebe ich dir recht, selbst schuld wenn man privat Geld sparen möchte, wobei es billigere Anbieter gibt. Das dort der Service schlechter ist wage ich jedoch zu bezweifeln. Und wenn ich mir hier in der Community die Kommentare anschaue bin ich nicht der einzige.
2017-11-02T07:38:00Z
  • Donnerstag, 02.11.2017 um 08:38 Uhr
Nö, bist du sicher nicht, Jörg. Auch ich finde die Wartezeiten mittlerweile unterirdisch, ebenso das auf schriftliche Anfragen nur mit einer riesigen Verzögerung reagiert wird. Nur ist halt bei den Businessverträgen auch eine viel kürzere Entstörfrist enthalten, darum sind die Tarife halt so teuer.

Da die Preise kaum ein Privatkunde zahlen würde, versucht UM natürlich, seine Kosten zu drücken, um noch entsprechenden Gewinn zu machen und nutzt natürlich die günstigsten Callcenter-Anbieter. Diese wiederum bekommen nur für angenommene Calls Geld und entsprechend kurz sind die Schulungen der Agents, den Schulungen kosten Geld - und zwar das Callcenter. So beißt sich der Hund immer weiter in den Schwanz.

Und ich habe selbst gute 4 Jahre in Callcentern im Inbound in der Kundenbetreuung gearbeitet und weiß, wie die Schulungs- und Arbeitsbedingungen dort sind. Mittlerweile gibts sehr viele Callcenter, wo die Agents nicht nur für einen Anbieter telefonieren, sondern querbeet zB zuerst Tchibo Hotline, der nächste Call ist ggfs. Telekom, dann kommt einer für UM usw. Die haben teilweise nicht einmal Zugriff auf die Kundendaten, sondern geben das in interne Masken ein, die anschließend irgendwann wenn Zeit ist (also geringes Callvolumen) von irgendwem in die CRM-Software eingepflegt und dann erst dem Auftraggeber übermittelt werden.
2017-11-02T08:09:27Z
  • Donnerstag, 02.11.2017 um 09:09 Uhr
Um noch auf deine Anmerkung mit den Freigaberechten der Mitarbeiter einzugehen; wenn bei uns ein Kunde anruft und er in der falschen Abteilung landet bzw. der Mitarbeiter ihm nicht helfen kann dann gehe ich davon aus, dass der Kunde: 1. zum passenden Mitarbeiter weitergeleitet wird oder 2. mit dem Kunden ein Rückruf vereinbart wird um ihm zu helfen. Dies habe ich jedoch so noch nie erlebt bei UM, hier wird teilweise nicht einmal auf E-Mails geantwortet.