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zado89

Zu lange Wartezeit Hausanschluss

Hallo zusammen,


wir haben Ende November 2017 unseren Hausanschluss für einen freistehenden Neubau Einfamilienhaus beauftragt, also vor über einem halben Jahr. Das Gebiet ist von Unitymedia bereits erschlossen. Während man vor Vertragsabschluss bei der Bauherrenabteilung sehr rege war, ist nach dem Auftrag bis heute nichts mehr passiert, nicht mal ein Termin wurde angekündigt. In der Auftragsbestätigung stand, dass es maximal 12 Wochen dauere, worauf wir uns verlassen haben. Die Zeit ist längst rum.  


Wir haben unzählige Male per Telefon und schriftlich nachgefragt, ohne Erfolg. Entweder wurde es auf fehlende Genehmigungen der Stadt wegen einer notwendigen Straßensperrung geschoben, die auf Nachfrage aber tatsächlich nie einen Antrag von Unitymedia erhalten hat, mal wurden andere Ausflüchte angeführt. Unser Nachbar hat einen Anschluss bei der Telekom beauftragt, das hat genau zwei Monate gedauert und er hatte Internet im Haus. 


Gibt es Erfahrungen, ob wie man sich verhalten soll? Wenn es aktuell allgemein bei Unitymedia sagen wir mal ein Jahr dauert, dann würde ich versuchen von dem Vertrag zurücktreten und zur Telekom gehen. 


Viele Grüße

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7 Kommentare
2018-06-06T19:20:36Z
  • Mittwoch, 06.06.2018 um 21:20 Uhr
Wenn es sich um einen Neubau handelt, warum wurde der nicht schon erschlossen? Das wird doch vom Energieversorger mit übernommen. Kann euer Haus überhaupt an eine bestehende C-Linie angeschlossen werden? Wenn nicht, kann es problematisch werden. Gibt es in der Nachbarschaft BK-Anschlüsse? Wenn ja, wie wurden die ausgeführt?

MfG
2018-06-07T04:55:49Z
  • Donnerstag, 07.06.2018 um 06:55 Uhr
Das Haus wurde bereits vor Monaten vom Energieversorger erschlossen, es liegt für Unitymedia auch bereits ein Leerrohr vom Mehrspartenanschluss bis zur Grundstücksgrenze. Unitymedia wollte aus Termingründen den Hausanschluss aber erst später machen als die anderen Versorger, obwohl wir das natürlich gerne zusammen hätten machen lassen. Diverse Nachbarn haben bereits Unitymedia, die haben aber auch 1-2 Jahre früher gebaut als wir. Die C-Linie muss um etwa 15m bis zu unserer Grundstücksgrenze verlängert werden, aber das wusste Unitymedia und hat uns vorher sogar detaillierte Karten dazu geschickt und den Auftrag unter diesen Voraussetzungen bestätigt und max. 12 Wochen für die Ausführung angegeben. Jetzt ziehen wir ein und stehen ohne Internet da.


Viele Grüße

2018-06-07T21:43:58Z
  • Donnerstag, 07.06.2018 um 23:43 Uhr
Sehr merkwürdig. Normalerweise verlegt der Energieversorger die Kabel für Unitymedia mit. Wenn wirklich die C-Linie verlängert werden soll, sind ja noch Trassenarbeiten auf der Straße, bzw. Fußweg notwendig. So etwas kann schnell zu Verzögerungen führen. So wie ich das verstanden habe, endet die C-Line an einem Abzweiger am Nachbargrundstück, soll jetzt weiter verlegt werden und vor eurem Grundstück ein weiterer Abzweiger hinzukommen. Solche Bauvorhaben gehen normalerweise selten in 12 Wochen durch. Ist euch kein Ansprechpartner, Projektleiter Bau NE 3, genannt worden?

MfG
2018-06-07T22:31:49Z
  • Freitag, 08.06.2018 um 00:31 Uhr
Genau, die C-Linie endet aktuell bei einem Nachbargrundstück und müsste ein Stück verlängert werden, unser Haus ist am Ende der Straße. Uns wurden vor Vertragsschluss sogar genaue Karten vom Bauherrenservice geschickt, aus denen sich das ergibt. Wie gesagt, man war anfangs sehr rege und wir fühlten uns gut betreut. Keine Ahnung warum jetzt gar nichts mehr passiert, wir nicht einmal irgendeine konkrete Information bekommen. Einen konkreten Ansprechpartner hatten wir vor Vertragsschluss, seitdem reagiert die Person aber auch überhaupt nicht mehr auf Anfragen. Gleichens, wenn man sich an den Bauherrenservice allgemein wendet. Wenn dann heißt es, die Stadt würde etwas nicht genehmigen, was genau wird nicht gesagt. Aber weder Bauamt, Ordnungsamt oder sonst eine Behörde, die damit etwas zu tun haben könnte, weiß etwas von dem Vorgang, wir haben überall nachgefragt.   


Viele Grüße

2018-06-11T11:48:59Z
  • Montag, 11.06.2018 um 13:48 Uhr
Aktuell hat man uns versprochen, die Sache nochmals anzuschauen und zurückzurufen, wie der Sachstand ist, was bisher (wie bereits früher häufig) nicht geschehen ist. Wir wären ja schon froh, wenn man uns einfach sagen würde, es funktioniert aus Grund X nicht, es dauert noch Zeitspanne Y etc., aber es gibt wirklich überhaupt keine Information seitens Unitymedia, absolute Funkstille. 


Für einen Neukunden wirklich äußerst enttäuschend alles. Da scheint nur noch ein Rücktritt zu bleiben und zu hoffen, dass die Telekom es irgendwie besser macht. 

2018-06-11T20:02:58Z
  • Montag, 11.06.2018 um 22:02 Uhr
Was irgendwelche Genehmigungen von der Gemeinde angeht, dann betrifft das nur die verkehrsrechliche Anordnung vom Straßenverkehrsamt. Das macht aber nicht UM, sondern die beauftragte Firma. Ich vermute hier ein anderes Problem. Die Verlängerung der C-Linie gehört nicht mit zu eurer Erschließung. Die beginnt erst ab C-Linie bis zum ÜP. Alles, was darüber hinausgeht, lassen sich die Netzbetreiber zum großen Teil von den Gemeinden in Form von Kostenzuschüssen bezahlen. Es kann auch durchaus sein, dass man festgestellt hat, dass die C-Linie gar nicht mehr erweitert werden kann. Letztendlich muss man wissen, was das Problem ist, sonst ist alles andere Spekulation. Solange ihr noch keine verbindliche Kostenaufstellung bekommen habt, ist noch gar nichts bearbeitet.

MfG
2018-06-12T01:11:46Z
  • Dienstag, 12.06.2018 um 03:11 Uhr
Stimmt, uns bleibt auch nur zu spekulieren, da Unitymedia sich uns gegenüber treotz diverser Nachfragen nicht zu den Gründen äußert oder offenkundige Ausflüchte vorbringt - eine schlicht katastrophale Informationspolitik. Man hat uns zugesichert, dass der Hausanschluss im Rahmen einer Aktion kostenlos ist, wenn wir 2Play 400 beauftragen, was wir getan haben, so steht es auch in der Auftragsbestätigung der Bauherrenabteilung. Das hat uns gefreut, bringt aber nichts, wenn der Anschluss überhaupt nicht verlegt wird. Evtl. ist alles komplizierter und teurer als geplant, aber dann soll man uns das doch einfach sagen und uns nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Man kommt sich vor wie in einem Zug, der acht Stunden auf freier Strecke steht und der Schaffner es nicht für nötig hält, auch nur anzudeuten, woran es liegt.