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TimmyTomate

Wie gebe ich Ports frei?

Hallo,
hoffe ich bin hier im richtigen Forenteil.
Ich habe eine Connect Box und würde gerne Ports freischalten
um einen Server zu hosten.
Habe da bisher nichts gefunden.
Hoffe ihr könnt mir helfen!
MfG
Tim Wißler
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  • Ja
Richtige Antwort
2017-04-13T22:33:23Z
  • Freitag, 14.04.2017 um 00:33 Uhr
Hallo Tim Wißler (TimmyTomate),

du wirst sehr wahrscheinlich einen DS-Light Anschluß haben. Bei diesem Anschluß kannst du keine Ports freigeben.

Zu diesem Thema gibt's hier in der Community schon einige Beiträge.

Einfach kurz Erklärt: Die Connectbox ist (über Unitymedia) mit dem Internet über IPv6 verbunden.
IPv4 und IPv6 sind nicht kompatibel miteinander. Damit du aber IPv4-Adressen erreichen kannst, setzt Unitymedia einen "Übersetzung"-Server ein. Diesen Server nutzen viele Kuunden von Unitymedia. Heißt also, dass viele Kunden über die selbe IPv4-Adresse erreichbar ist. Für diese Adresse können keine Ports freigegeben werden.

Dein Server ist nur über einen anderen IPv6-Anschluß erreichbar. Damit dein Server für IPv4-Anschlüße erreichbar ist, müsstest du einen Port-Mapper einsetzen oder bei Unitymedia auf einen Business-Tarif wechsel.

Andreas
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17 weitere Kommentare
2017-08-14T20:32:51Z
  • Montag, 14.08.2017 um 22:32 Uhr
Hallo now,

das kommt ganz auf den jeweiligen Port-Mapper an. Es gibt reine Softwarelösungen, dann für einen einzelnen Computer. Oder ganze Boxen, die dann für das ganze Netzwerk verfügbar sind. Bei www.fest-ip.de gibt es eine Box, die dann direkt an den Router angeschlossen und alles alleine macht.

Suche einfach im Internet nach "Port-Mapper" und dann schaue dir die Möglichkeiten, die für dich in Frage kommen.

Andreas
2017-08-15T08:27:57Z
  • Dienstag, 15.08.2017 um 10:27 Uhr
Hallo,
ich habe das gleiche Problem und hätte gerne eine Lösung von Unitymedia und nicht von einem Dritt-Dienstleister.
Ich habe zahlreiche Komponenten im Heimnetz welche ich neuerdings mit Unitymedia nicht so betreiben kann, wie ich es brauche.
Die Unitymedia Kundenhotline spricht von "Sonderdienst".
Es handelt sich jedoch keinesfalls um einen „Sonderdienst“, sondern um eine Standardfunktion der Internetkommunikation mittels IPv4 (dem Protokoll welches seit Bestehen des Internets der absolute Standard ist). Im IPv6 Netz ist diese Standardfunktion wohl erst möglich wenn alle Netze auf dieses neue Protokoll angepasst wurden.
Allgemein finden nicht einmal 20% der Kommunikation in Deutschland über IPv6 statt und ohne IPv4 (bzw. DSLite Tunnel) könnte ich vermutlich auf etwa ¾  der Internetseiten nicht zugreifen.
Wenn mich nun Unitymedia zu einem neuen Standard zwingt, der nicht abwärtskompatibel ist, was bedeutet, dass ich für die jahre- oder jahrzehntelange Übergangszeit mein Heimnetz nicht nutzen kann wie benötigt ohne eine (nicht aufpreispflichtige) Übergangslösung anzubieten, finde ich das mehr als ärgerlich.

Ich bitte um Lösungsvorschläge da ich mittlerweile am verzweifeln bin.

Gruß
Martin
2017-08-15T08:40:27Z
  • Dienstag, 15.08.2017 um 10:40 Uhr
Hallo Martin (M123),

es kann jetzt nicht der Fehler von Unitymedia sein, dass Dienstanbieter einen Standard, der über 20 Jahre alt ist, immer noch nicht anwenden.

Selbst bei der Entwicklung von IPv4 war bereits bekannt, dass dieser auf Dauer nicht bestehen bleiben kann. Daher wurde ja auch IPv6 entwickelt. Das IPv4 und IPv6 nicht auf einander aufbauen, dafür kann ja Unitymedia nichts.

Das Internet selbst ist schon lange im Stande die Verbindung per IPv6 zu übertragen. Es komme aber darauf an, ob die Anbieter der online Dienste das auch unterstützen.

Ohne IPv6 (und DS-Light) könnte Unitymedia überhaupt keine neuen Anschlüße für Privatkunden schalten. Es wird also Zeit, dass die anderen mal auf diesen (auch so neuen) Standard namens IPv6 setzen.

Andreas
2017-08-15T08:40:30Z
  • Dienstag, 15.08.2017 um 10:40 Uhr
Es ist nicht die Schuld von Unitymedia, dass es keine IPv4-Adressen mehr gibt. Vor diesem Problem stehen in absehbarer Zeit alle Provider.
2017-08-15T09:00:29Z
  • Dienstag, 15.08.2017 um 11:00 Uhr
Das hat auch keiner behauptet, aber es muss doch eine Übergangslösung geben! Ich kann doch auch nicht ab morgen nur noch Elektrofahrzeuge verkaufen wohl wissend, dass die Infrastruktur dafür noch 10 Jahre benötigt. Und wenn es Dienstleister gibt, die eine Lösung anbieten, warum kann das dann nicht Unitymedia selber? Und wenn sich Unitymedia der Situation so bewusst ist, warum wird dann nicht bei Vertragsabschluss darauf hingewiesen? Viel schlimmer: ich habe sogar explizit vorher danach gefragt, ob das neue Gerät frei konfigurierbar ist, so dass ich mein Heimnetz nutzen kann, was mir bestätigt wurde.
2017-08-15T10:03:02Z
  • Dienstag, 15.08.2017 um 12:03 Uhr
Für praktisch alle Lösungen braucht es aber wiederum IP-Adressen, die Unitymedia einfach nicht mehr hat.
2017-08-15T11:30:35Z
  • Dienstag, 15.08.2017 um 13:30 Uhr
Hallo Martin (M123),

an den Router bzw. deinem Heimnetz kannst du ja alles einstellen, wie du möchtest. Das Problem liegt an der Gegenseite, die kein IPv6 liefert.

Ganz nebenbei: Bei IPv6 gibt's keine Port-Weiterleitungen mehr. Es muss da nur die Firewall geöffnet werden.

Andreas
2017-08-15T12:49:25Z
  • Dienstag, 15.08.2017 um 14:49 Uhr
Andreasnow:
Hallo now,

das kommt ganz auf den jeweiligen Port-Mapper an. Es gibt reine Softwarelösungen, dann für einen einzelnen Computer. Oder ganze Boxen, die dann für das ganze Netzwerk verfügbar sind. Bei www.fest-ip.de gibt es eine Box, die dann direkt an den Router angeschlossen und alles alleine macht.

Suche einfach im Internet nach "Port-Mapper" und dann schaue dir die Möglichkeiten, die für dich in Frage kommen.

Andreas


Dann tue ich das mal, Danke :thumbsup: