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Sjumi

Welche Möglichkeiten hat UM gegen Verursacher von HF Einstrahlung vorzugehen ?

Seit mehreren Monaten macht sich bei meinem Anschluss massiv  HF Einstrahlung bemerkbar. Nun hat UM endlich die Quelle/Verursacher dieser Störung ausfindig gemacht und diesen Anschluss abgeschaltet. 

Dieser Verursacher ist allerdings nicht bereit UM den Zutritt zum Übergabepunkt in seinem Haus zu gewähren.


Fazit:  Die Störung tritt weiterhin auf. Bis zu 8 Kanäle sind in meiner Fritzbox 6490 hängen im Level durch teilweise sogar im Minusbereich.


Kommt hier § 265 a StGB zur Anwendung ? Welche Folgen hat das für den Verursacher ?    



 

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6 Kommentare
2018-12-11T10:03:12Z
  • Dienstag, 11.12.2018 um 11:03 Uhr
Ich gehe davon aus, das nicht nur dein Anschluß von der HF Einstrahlung beeinträchtigt ist, sondern andere in der Nachbarschaft auch. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind mir nicht geläufig, aber wenn mehrere Leute aus der Nachbarschaft auch Beeinträchtigungen haben, sollten sie diese UM auch melden. Ob der Verursacher UM Zutritt zu seinem Übergabepunkt gestatten muss, entzieht sich meiner Kenntnis, normalerweise ja, denn andere Anschlüße werden dadurch beeinträchtigt. Ich tippe auf irgendeine unerlaubte Installation, woher sollte die HF sonst kommen? Aber wenn der Verursacher den Zutritt nicht gewähren will, müssen erstmal UM und dann die beeinträchtigten Kunden gerichtlich den Zugang erzwingen, sonst bleibt alles so wie es es ist. Ist aber eine reine Annahme meinerseits.
2018-12-12T07:17:37Z
  • Mittwoch, 12.12.2018 um 08:17 Uhr
Der Hausbesitzer ist verpflichtet, UM Zugang zu gewähren. UM hat Wegerecht bis zur Hausanlage. Außer, der Hausbesitzer lässt die Anlage abbauen. Dann hat er aber auch keinen Empfang mehr von UM-Diensten, muss UM aber auch nicht mehr reinlassen.


Verweigert der Hausbesitzer - insbesondere bei einer ausgehenden Einstrahlung - den Zugang, können die UM-Techniker den Zutritt sogar polizeilich erwirken. 


Wenn von der Hausanlage eine Einstrahlung ausgeht und der Verursacher unkooperativ ist, wird der Anschluss normalerweise abgeschaltet, was ja laut dir schon passiert ist. Wenn du weiter eine Einstrahlung hast, dann ist da ziemlich sicher irgendeine unerlaubte oder nicht-fachmännische Installation gewesen, was auch die Weigerung erklären würde. 


Hier müssen sich alle Betroffenen an UM wenden, damit genug Druck entsteht. Dann wird UM dagegen vorgehen. Oder man meldet es eben der Bundesnetzagentur über die von CE38 gegebenen Links.

2018-12-12T09:11:09Z
  • Mittwoch, 12.12.2018 um 10:11 Uhr

Ich vermag keine Besserung festzustellen. 


Die Störung besteht weiterhin. Abbrüche/Abstürze und Totalausfälle in buntem Wechsel. Und zwar so massiv, dass ich davon ausgehe, die ganze C Linie ist davon betroffen. 


Das ist sicher nicht gut für das Ansehen von UM und mir stellt sich die Frage: Gibt es überhaupt noch einen funktionierenden technischen Service ?

2018-12-12T18:37:53Z
  • Mittwoch, 12.12.2018 um 19:37 Uhr

Hallo Sjumi,


der funktionierende technische Service hat das Problem erkannt und ist dabei es zu beheben. Die rechtliche Durchsetzung der Sache ist etwas anderes. Ich verstehe dass das sehr ärgerlich für dich ist, aber Unitymedia kann sich in diesem Fall leider nicht eigenmächtig Zugang zu dem betroffenem Objekt verschaffen.


Liebe Grüße Jakob

2018-12-12T19:39:49Z
  • Mittwoch, 12.12.2018 um 20:39 Uhr
1. Wenn der ÜP von der UM versiegelt wurde (deaktiviert, zweiter Schieberegler nach links), kann man nicht mehr verlangen im Haus eintritt zu bekommen. Dann wäre aber keine aktive HF Störung messbar!


2. Ist der ÜP aktiv, und bezieht Kunde selber Signale, kann und darf UM Aktive Rückkanal Fähige Geräte deprovisionieren oder wenn nur TV, das Signal wenn einzeln vom VT Anschluss Strasse zum ÜP verlegt wurde, abklemmen. Hier hat UM die Rechte! Jedoch keine Hausrechte, keinen Zutritt zum Haus!


3. So eine Situation existiert in BaWü mehrmals da in der 70er Reihenhäuser Kommunal verwaltet wurden und HSI Anlagen samt ÜP in Häuser sind wo jetzt verkauft wurden und Kunden keine Verträge mit UM besitzen, somit ist es ein klares Rechtsstreit, den man vor Gericht klären muss wenn


a) Der Eigentümer beharrlich weigert Zugang zu gewähren.

b) Wenn UM sich Schriftlich mit Postalischen Einschreiben vorangekündigt hat und Person wo ÜP oder Anlage ist der Zutritt verweigert.

c) Wenn private Personen die Stromzufuhr von VST Anlagen unterbinden und somit komplettes Peripheriales Netz offline gelegt haben, 


wird meistens juristisch geklärt werden. Da kann ein TK vor Ort wenig verrichten! UM hat hier entsprechende Abteilungen hierfür


Viel Erfolg!