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jogi

Koax-Hausverkabelung anpassen/ändern

Hallo liebe Community,
wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus mit 3 Wohneinheiten, welches erst im Nachhinein aufgeteilt wurde. Somit sind momentan mehrere Dosen in unterschiedlichen Wohnungen gemeinsam an einem Koaxkabel angeschlossen.

Die Idee ist nun, die Koax-Hausverkabelung in der Art anzupassen, sodass jeder ein eigenes Koaxkabel bekommt, um gegenseitige Störungen zu vermeiden.

Folgende Ausgangslage und weitere Daten/Fakten:

- Im Keller befindet sich ein aktiver Verstärker Modell: Delta Electronics BKE 41P ( Wurde erst vor kurzem durch Unitymedia installiert)

- Von dem aktiven Verstärker geht ein Kabel auf einen 3fach-Verteiler Modell technetix ESI-33N. Von hier gehen nun 3 Abgänge weg.

Die momentane Beschaltung sieht aus wie in ist.jpg (Dateianhang) beschrieben.
Die Verkabelung soll geändert werden, wie in soll.jpg (Dateianhang) beschrieben.

Folgende Fragen möchte ich dazu gerne in die Runde stellen, bevor wir eine Elektrofachfirma beauftragen:

- Sieht jemand Probleme in diesem Aufbau bzw. den Kabellängen, vorausgesetzt es werden hochwertige Kabel (Klasse A, 120 dB,3fach geschirmt, Verteiler ( 5-1000 MHz , hohe Rückflussdämpfung, multimediatauglich, Ein- und Ausgänge brummentstört) und Stecker (F- Stecker zum Crimpen inkl. richtiges Werkzeug) verwendet?

- Könnten wir diese Umverkabelung selbst vornehmen oder muss dann in jedem Fall ein Techniker von Unitymedia kommen, um die Leitungen durchzumessen?

- Was würde außer Steckern, Verteilern, Kabeln, Kanälen usw. noch benötigt, damit der geplante Aufbau richtig funktioniert? Müssen irgendwelche Filter in die Kabel eingebaut werden bzw. welche Dosen müssten einen Abschluss-Widerstand bekommen?

- Wohin müsste man sich wenden, wenn man einen für UM zertifizierten Fachmann damit zu beauftragen, die Umverkabelung anzubieten und durchzuführen?

Für alle Tipps, Infos und Erfahungen mit ähnlichen Aufbauten bin ich Euch dankbar.

Viele Grüße

Jogi
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8 Kommentare
2017-04-07T08:24:59Z
  • Freitag, 07.04.2017 um 10:24 Uhr
Warum willst du die Verkabelung überhaupt ändern, wenn es bisher keine Probleme gibt? Gegenseitige Störungen sind auch möglich, wenn die Dosen an verschiedenen Strängen hängen, im schlimmsten Fall kann man sogar die ganze Nachbarschaft stören.
2017-04-09T07:08:56Z
  • Sonntag, 09.04.2017 um 09:08 Uhr
Klar kann sich auch die Nachbarschaft stören. Aber es kam der Vergangenheit mehrfach vor, dass an den Zwischendosen geschraubt oder renoviert wurde und deshalb an den anderen Dosen kein Signal mehr da war.

Daher soll die Verkabelung so geändert werden, dass jeder seinen eigenen Strang bekommt, der vor allem auch für den Techniker zugänglich ist, ohne dass man in alle Wohnungen muss.

2017-04-09T07:24:44Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Sonntag, 09.04.2017 um 09:24 Uhr
Hast du mal hier geschaut?
https://www.unitymedia.de/wohnungswirtschaft/
Früher war da mal ein hübsches Bildchen dazu.
2017-04-09T19:23:43Z
  • Sonntag, 09.04.2017 um 21:23 Uhr
Die Verkabelung kann durch einen Radio- und Fernsehtechniker, einen Elektriker oder den Subunternehmer von UM angepasst bzw. geändert werden. Die Kosten gehen allerdings zu Lasten des Vermieters bzw. Hausbesitzers.
2017-04-10T22:38:25Z
  • Dienstag, 11.04.2017 um 00:38 Uhr
Die neue Aufteilung ist in der Tat löblich. Ich habe bei der Störungssuche auch oft das Problem, dass die Leitung durch mehrere Wohnungen geht und die Störungsquelle nicht zugänglich ist. Eine Leitung für jeweils konkret eine Wohnung auf jeden Fall die bessere Variante. Funktionieren wird das schon so, wie geplant, aber bitte darauf achten, dass ein 3-fach Verteiler die Pegel um ca. 6 dB dämft und damit quasi eine Signalhalbierung bewirkt. Abschlusswiderstände müssen in alle Enddosen einer Stammleitung. Ich würde hier eventuell an Stelle eines 3-fach Verteilers in der mittleren Wohnung einen 3-fach Abzweiger mit 10 dB Abzweigdämpfung einsetzen und danach drei Stichdosen. Dann braucht nur der Ausgang des Abzweigers terminiert zu werden. Bei den anderen Dosen dürften welche mit 15 dB Anschlussdämpfung geeignet sein. Über die Art der besehenden Dosen ist ja nichts berichtet worden. Weiterhin würde ich alle Dosen als Multimediadosen ausführen und nicht nur die, wo ein Kabelmodem dran kommen soll.

MfG
2017-04-11T21:15:37Z
  • Dienstag, 11.04.2017 um 23:15 Uhr
Hallo Hemapri,

ich danke Dir für Deine sehr hilfreiche und ausführliche Antwort. So langsam kommt etwas Licht ins dunkel. Hatte bisher noch nicht viel mit Koax-Verkabelungen zu tun.
Somit meinst Du, dass wir dies auch ohne Fachfirma hinbekommen sollten, sofern gescheites Material und Werkzeug verwendet wird? Müsste man dies dann nach dem Umbau nochmal messtechnisch überprüfen lassen (Ein solches Messgerät besitze ich leider nicht) oder gibt es da nur 2 Möglichkeiten: geht oder geht nicht?

Bei den Dosen müsste ich nochmals prüfen lassen, was für welche verbaut sind. Ggf. müssten diese dann in diesem Zuge mit getauscht werden.

Grüße

yogi
2017-04-12T14:08:18Z
  • Mittwoch, 12.04.2017 um 16:08 Uhr
Lass lieber als Laie die Finger davon. Da muss so viel beachtet werden angefangen beim biegeradius der Kabel. Die Chancen ist ganz gut dass irgendetwas falsch gemacht wird und du dann mehr Themen hast als vorher.
Lass es entweder oder lass es von einer Fachfirma machen.
2017-04-13T10:25:16Z
  • Donnerstag, 13.04.2017 um 12:25 Uhr
Grundsätzlich geht es und verbieten kann es dir auch keiner. Pegel kann man auch berechnen. Allerdings ohne entsprechende Grundkenntnisse würde ich doch lieber eine fachkundige Person mit ins Boot holen. Bei Fehlern kann man durchaus das rückwärtige Netz beeinträchtigen und es beginnt schon bei der Montage der Stecker. Kaum ein Laie hat Absetzt- und Presswerkzeuge für Kompressionsstecker und zumindest ein einfacher Pegelmesser wäre zu empfehlen. Zwischen geht und geht nicht, gibt es schon einiges. So ist die Schräglage zu beachten und die Pegel müssen je nach Frequenz, in einem bestimmten Bereich liegen, also nicht darunter und auch nicht zu hoch. Bei euch ist es aber auch nicht ganz so kompliziert, da der Verstärker und der nachfolgende 3-fach Verteiler ja schon besteht und erhalten bleibt. Die kleinen Änderungen nach dem Verteiler wirken sich nicht weiter aus, wenn man die Dämpfung der Komponenten richtg auswählt. Bitte aber beachten, dass es kein "offenes" Leitungsende geben darf. Hier ist zwingend immer jedes Ende einer Stammleitung zu terminieren. Also entweder Dose oder Kupplung mit Abschlusswiderstand dran oder die Leitung abgehend an der vorherigen Dose nicht anschliessen und diese terminieren.

MfG