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Ramona87

Kabelanschluss durch Kaminschacht gelegt

Hallo zusammen,


ich hoffe das ist die richtige Kategorie:

Ende Mai 2018 wurde bei mir ein Kabelanschluss von meiner
Wohnung im 2.OG in den Keller zum Verteilerpunkt gelegt (durch einen von Unitymedia
beauftragten Solutions30-Techniker).


Die
Verlegung geschah auf Vorschlag des Technikers und nach Genehmigugn des Eigentümers durch den Kaminschacht, welcher
nach Info des Eigentümers stillgelegt sei.


Dies sei die gängigste Methode laut dem Techniker.

Nun möchte der Eigentümer, dass das Kabel aus dem
Kaminschacht sofort entfernt und anders verlegt wird, da es laut ihm eine
Gefahr birgt, da Gas austreten könnte. Dies wäre ihm von einer sachkundigen
Firma mitgeteilt worden (Fa. Merkert, Groß-Gerau). Er hat nun Angst, dass der
Schornsteinfeger die Heizung bei der jährlichen Kontrolle stilllegt und fordert
eine Neuverlegung des Kabels um die ich mich zu kümmern hätte.

(Kurze Frage anbei - wie kann aus einem stillgelegten Kaminschacht Gas austreten oder wie kann von diesem Gefahr ausegehen?)

Ich
vermute ja, dass er eine neue/moderne Heizung einbauen lassen und den
Kaminschacht reaktivieren will, hier stört ihn das Kabel dann. Die
Kosten der Verlegung will er natürlich nicht tragen und in seinen Augen
sei Unitymedia bzw. der Techniker schuld, da es dort hätte niemals
verlegt werden dürfen.

Hat jemand eine Idee oder schon mal was Ähnliches erlebt? 

Dankeschön.

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10 Kommentare
2019-04-04T10:13:17Z
  • Donnerstag, 04.04.2019 um 12:13 Uhr
Ein stillgelegter Kamin wird durch den Schornsteinfeger als Installationsschacht (Elektro) freigegeben. 


NUR dann darf dieser auch für die Verlegung von Leitungen verwendet werden.

Der Vermieter darf natürlich den Rückbau fordern wenn der Kamin für eine Heizungsanlage benötigt wird.


Ob er die Kosten für die Entfernung der Leitung und die Neuverlegung tragen muss weiß ich leider nicht.


Ein Kamin, welcher verwendet wird , z.B durch eine Heizungsanlage, darf niemals als Installationsschacht genutzt werden. Folglich musst du wohl selbst die Neuverlegung zahlen da der Vermieter hier mmn keinen Fehler gemacht hat.


Unitymedia (Solutions30) hätte sich die Erlaubnis/Freigabe vom zuständigen Schornsteinfeger holen müssen.


Wie du es schreibst, war/ist der Kamin ja in Verwendung durch eine Heizungsanlage, demnach hat dein Vermieter recht.


2019-04-04T10:17:46Z
  • Donnerstag, 04.04.2019 um 12:17 Uhr
Bevor ein Kabel durch einen vermeintlich stillgelegten Kaminschacht verlegt werden darf, muss offiziell eine Freigabe durch den Schornsteinfeger erfolgt sein. Die Erlaubnis des Vermieters allein reicht da nicht. Das macht auch Sinn.

Alte Kaminschächte werden z.B. häufig reaktiviert, weil Mieter sich unbedingt einen Holzkamin zulegen möchten.

Wird der Kamin nicht genutzt, kann da auch keine Heizungsanlage stillgelegt werden.
Benötigt der Vermieter den Kamin für eine neue Heizung muss das Kabel da raus.

Ist bei mir genauso, ich hab die Verkabelung in meine Wohnung damals selbst durch einen stillgelegten Kamin realisiert, die UM Techniker haben dieses Kabel dann nur noch angeschlossen.

Bei einem Erstanschluss übernimmt UM die Kosten für die Kabelverlegung in Deine Wohnung.
Wie das bei einer Verlegung ist kann sich dann wohl jeder denken^^
Der Vermieter will nicht zahlen (warum auch?), UM wird nicht zahlen wollen, ergo wirst Du auf den Kosten sitzen bleiben.
2019-04-04T10:19:05Z
  • Donnerstag, 04.04.2019 um 12:19 Uhr
Scoopi_ war schneller ^^
2019-04-04T10:26:12Z
  • Donnerstag, 04.04.2019 um 12:26 Uhr
Anna Log:
Scoopi_ war schneller ^^

Sry Aber deine Antwort war ja genauso Hilfreich, doppelt hält besser.


P.s. Adde mich doch mal bei FB.

2019-04-04T10:55:40Z
  • Donnerstag, 04.04.2019 um 12:55 Uhr
Ich habe letztes Jahr meinen Schornsteinfeger danach gefragt.
Er teilte mir mit, dass ich den stillgelegten Kamin als Kabelschacht verwenden könne.
Ein Rückbau wäre danach aber nicht mehr (so einfach) möglich.

Laut dem Eingangstext wurde der Eigentümer ausdrücklich gefragt und dieser gab sein ok mit dem Hinweis, dass er stillgelegt sei.

Alles was danach kommt, ist imho Sache des Eigentümers.

Ich kenne viele Installationen, in denen ein stillgelegter Kamin verwendet wurde. Bei jeder Installation hat sich der Techniker auf das Wort des Eigentümers verlassen.
2019-04-04T11:05:12Z
  • Donnerstag, 04.04.2019 um 13:05 Uhr
Plumper:
Ich habe letztes Jahr meinen Schornsteinfeger danach gefragt.
Er teilte mir mit, dass ich den stillgelegten Kamin als Kabelschacht verwenden könne.
Ein Rückbau wäre danach aber nicht mehr (so einfach) möglich.

Laut dem Eingangstext wurde der Eigentümer ausdrücklich gefragt und dieser gab sein ok mit dem Hinweis, dass er stillgelegt sei.

Alles was danach kommt, ist imho Sache des Eigentümers.

Ich kenne viele Installationen, in denen ein stillgelegter Kamin verwendet wurde. Bei jeder Installation hat sich der Techniker auf das Wort des Eigentümers verlassen.

Nun, der Eigentümer ist kein Sachverständiger.

Die Erlaubnis für eine Installation muss natürlich der Eigentümer geben, aber eben auch die Freigabe des Schornsteinfegers ist zwingend Notwendig.


Wenn der Vermieter sagt "du darfst" aber der Schornsteinfeger keine Freigabe gibt, dann darf in diesem Kamin nichts verlegt werden.


Der Kamin ist ja wohl NICHT stillgelegt, das geht zumindest aus dem Thread hervor.

Ich denke hier hat der Vermieter eine Falschinfo gegeben, sonst würde ja im nachhinein nicht von der Gefahr des "Gas austretens" gesprochen werden.


Das ist schon echt ne Hausnummer....

2019-04-04T11:58:43Z
  • Donnerstag, 04.04.2019 um 13:58 Uhr
Scoopi_:

Der Kamin ist ja wohl NICHT stillgelegt, das geht zumindest aus dem Thread hervor.


Aus dem Thread geht NICHT hervor, dass der Kamin NICHT stillgelegt ist!


Ich würde einfach den Schornsteinfeger anrufen und fragen, ob er mal eine Bescheinigung ausgestellt hatte und ob man eine Kopie davon haben könnte.

2019-04-04T12:05:10Z
  • Donnerstag, 04.04.2019 um 14:05 Uhr
Ilja:
Scoopi_:

Der Kamin ist ja wohl NICHT stillgelegt, das geht zumindest aus dem Thread hervor.


Aus dem Thread geht NICHT hervor, dass der Kamin NICHT stillgelegt ist!


Ich würde einfach den Schornsteinfeger anrufen und fragen, ob er mal eine Bescheinigung ausgestellt hatte und ob man eine Kopie davon haben könnte.


Eben. Mein reden.
2019-04-04T12:16:01Z
  • Donnerstag, 04.04.2019 um 14:16 Uhr
Wobei ich als Techniker implizieren würde, dass eine Bescheinigung vorliegt, wenn der Eigentümer sagt, dass er stillgelegt ist.
Ich wüsste nicht einmal wo ich nach einer solchen Bestätigung suchen sollte. Die Aktion ist bei uns über 20 Jahre her.

Und damit wären wir wieder mal bei Haftung.

Nur das Kabel zurückzuziehen reicht bei einem Kamin sicher nicht aus.
2019-04-04T14:50:58Z
  • Donnerstag, 04.04.2019 um 16:50 Uhr
Plumper:
Wobei ich als Techniker implizieren würde, dass eine Bescheinigung vorliegt, wenn der Eigentümer sagt, dass er stillgelegt ist.
Ich wüsste nicht einmal wo ich nach einer solchen Bestätigung suchen sollte. Die Aktion ist bei uns über 20 Jahre her.

Und damit wären wir wieder mal bei Haftung.

Nur das Kabel zurückzuziehen reicht bei einem Kamin sicher nicht aus.

Der Kamin muss wieder Ordnungsgemäß versiegelt werden.

Und doch, ein Techniker , zumindest war es bei uns in der Elektroinstallation so, muss die schriftliche Erlaubnis vom Schornsteinfeger haben das der Kamin für ein Installationskanal freigegeben ist.


Zudem muss der Kamin dann als Installationsschacht gekennzeichnet sein.