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rufo

Internetsignal durch Fernsehkabel leiten

guten Tag zusammen.
Mein Router, Fritzbox 6490, steht im Keller, mein PC eineinhalb Stockwerke darüber. Es sind zwei Decken dazwischen. Bisher gings so leidlich mit der Signalverbindung hauptsächlich per dLAN/Powerline oder auch per WLAN. An besonders guten Tagen kommen am PC 40 - 60 MBit/s an. Ist ja grundsätzlich zufriedenstellend. Allerdings habe ich neuerdings eine Leitung mit offiziell 400 MBit/s. Der Speedtest zeigt sogar 450 MBit/s an. Wenn ich ein langes LAN-Kabel vom Router im Keller durch das Treppenhaus (ich bewohne ein Einzelhaus) zum PC lege, kommen auch tatschlich 450 MBit/s am PC an.Kann und will ich aber nicht dauerhaft so liegen lassen
Nun geht ein Fernsehkabel vom Keller direkt in den Raum wo der PC steht. Mein Plan ist nun das Internetsignal statt per Powerline mit Koax-Lan zu transportieren. Lauf meinen Rechcherchen im Internet soll das fast schon Standard sein, relativ einfach und annähernd ohne Leistungsverlust.
Ein Servicetechniker von UM konnte damit nichts anfangen. Ich hatte den Eindruck der wußte nicht im geringsten um was es geht. Ein Elektrtiker von einer Firma hier vor Ort hat wohl auch noch nie was von Koax-LAN gehört.
Kann es tatsächlich sein, dass die "Fachleute" so wenig
Ahnung haben?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Kann mir jemnand einen Tipp geben? Gibt es z.B. Videos wo detailliert erklärt wird wies geht? Was brauche ich um eventuell selbst was zu machen`?
Vielen Dank für Infos
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11 Kommentare
2020-01-07T16:08:26Z
  • Dienstag, 07.01.2020 um 17:08 Uhr
Der Ansatz ist sehr interssant. Anscheinend ist diese Technik noch sehr jung, weshalb die meisten Fachleute noch nichts davon wissen.
Man benötig 2 Geräte.
Einen Sender, der das LAN-Signal umwandelt und ins Koaxialkabel einspeist und einen Empfänger, der das Sigal des Koaxialkabels wieder in ein LAN-Signal umwandelt.
Allerdings ist das Ganz im Moment wohl noch eine Preisfrage.
2020-01-07T16:09:03Z
  • Dienstag, 07.01.2020 um 17:09 Uhr
Lass die Finger davon, sonst störst du u.U. das gesamte Segment, das könnte teuer werden. Schließ lieber die Fritzbox im Raum wo der PC steht an.
2020-01-07T16:13:44Z
  • Dienstag, 07.01.2020 um 17:13 Uhr
Das KOAX-LAN funktioniert NICHT in einem durch Kabel-TV benutztem Stang. Nur wenn man ein Koax-Kabel liegen hat, das nirgends angeschlossen ist, kann man das nutzen!!!
Also wenn das Kabel einfach ungenutzt liegt, kann es verwendet werden für diese Technik. Das Koaxialkabel wird dann wie ein LAN-Kabel genutzt bei diesem System!
2020-01-07T16:25:48Z
  • Dienstag, 07.01.2020 um 17:25 Uhr
Koax-LAN ist prinzipiell die normale LAN-Technik, die in den 80er-Jahren in kleinen Netzen verwendet wurde. Damals lag man aber lediglich bei ein paar Mbit.

Um die Bedenken von Torsten aus dem Weg zu räumen, sollte dieses Koax-Kabel nicht mit dem TV-Anschluß verbunden sein, sondern ausschließlich der Verbindung zum PC dienen.
Ob da was Sinnvolles rauskommt, weiss ich nicht. Bei diesen Technologien ist es leider üblich, Bruttodaten zu vermarkten.

Für mich gehört eine Fritzbox immer in den Wohnbereich.
2020-01-07T16:29:22Z
  • Dienstag, 07.01.2020 um 17:29 Uhr
Musiktoto:
Der Ansatz ist sehr interssant. Anscheinend ist diese Technik noch sehr jung, weshalb die meisten Fachleute noch nichts davon wissen.

Das ist nichts neues und Fachleute, die sich auf Netzwerktechnik spezialisiert haben, werden das schon kennen. Wir haben hier aber zwei falsche Ansatzpunkte. Es wurde ein im Auftrag von UM tätiger Techniker befragt. Die haben mit solchen Technologien rein gar nichts zu tun und wenn man da nicht einen trifft, der zufällig nebenbei noch Netzwerkspezialist ist, haben die auch davon keine Kenntnisse und das wird sich auch nicht ändern. Genauso ist es bei einem normalen Elektriker.

MfG
2020-01-07T17:42:59Z
  • Dienstag, 07.01.2020 um 18:42 Uhr
Vielen Dank für die interessaten Kommentare. Am meisten irritiert mich eigentlich, dass es nicht funktionieren soll, das TV und  Internetsignal zusammen durch das Koaxkabel zu leiten. Bei diversen Beispielen im Internet ist davon nicht die Rede. Das ist schon sehr verwunderlich!
Was die Kenntnisse der UM Techniker angeht bin ich schon etwas enttäuscht. Die haben offensichtlich tatsächlich keinen allgemeinen Wissenstand, obwohl es eigentlich Elektriker aus Betrieben der näheren oder auch weiteren Umgebung sind, von denen man erwarten könnte, dass sie dem allgemeinen Standard etsprechend Arbeiten erledigen können.
Bleibt abzuwarten, was mein "Hauselektriker" jetzt zu tun gedenkt. Er wollte sich schlau machen und sich wieder melden. Wahrscheinlich werden wir seinen Vorschlag umsetzen, nämlich in das "Leerrohr" in dem das Koaxkabel liegt, zusätzlich ein normales Netzwerkkabel einzuziehen; wenns hoffentlich durchgeht.
Vielen Dank an alle

2020-01-07T19:18:36Z
  • Dienstag, 07.01.2020 um 20:18 Uhr
Niemand hat davon gesprochen, dass es nicht funktionieren soll.
Du nutzt nur ein Kabel, auf dem schon sehr viele Frequenzen für Internet und TV in Benutzung sind. Es ist immer damit zu rechnen, dass sich diese Frequenzen seitens VF/UM ändern.
Ebenfalls ist nie auszuschließen, dass es doch zu Störungen kommen kann..
2020-01-07T21:31:23Z
  • Dienstag, 07.01.2020 um 22:31 Uhr
Nachfolgend ein relativ neuer positiver Bericht zu dem System, in dem dummerweise zwischen den Zeilen steht, warum es in Verbindung mit Kabel nicht geht.
"Hierzu nutzt Axing den sogenannten Rückkanal-Frequenzbereich von 6 bis
76 Mhz, worauf keinerlei TV- und Radioprogramme ausgestrahlt werden."
Das ist korrekt. In diesem Bereich findet man aber die Senderichtung für Kabel-Internet.


2020-01-07T22:27:49Z
  • Dienstag, 07.01.2020 um 23:27 Uhr

Deshalb kann man kein DOCSIS des Netzbetreibers darüber nutzen, Vor das EoC muss ein Rückkanal-Sperrfilter bis 85 MHz, dann funktioniert es. Ich hatte mal in einem Hotel so einen Fall, da musste man sogar zwei Filter einstzen, weil die 40 dB Dämpfung nicht ausgereicht haben, um das hauseigene System nicht zu stören.


MfG