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mlang

Hausneubau - Installation und Buchsen

Hallo,


demnächst finden die Erdarbeiten an unseren neugebauten Haus statt und wir werden an das Unitymedia-Netz angeschlossen.


Wie genau geht es dann weiter? So richtig rückt auch an der Bauherren-Hotline keiner mit Details raus. Ich weiß nur, da kommt dann ein Techniker und richtet das alles ein. Wir möchten ja in 4 Räumen einen Anschluss haben, zumindest in 3 davon mindestens einen digitalen Fernsehanschluss. Allerdings fänd ich natürlich auch im Oberegschoss einen Netzwerk-Anschluss fürs Internet interessant, so dass man da auch LAN nutzen kann und nicht im ganzen Haus von WLAN abhängig ist. Die entsprechenden Buchsen haben wir in den Wänden der Räume mit einplanen lassen, aber da ist jetzt natürlich noch nix drin.


Läuft das dann am Ende wirklich alles so reibungslos, dass die einem einfach alles nach Wunsch verkabeln, oder stelle ich mir das nun alles irgendwie zu einfach vor? Hab ich da was übersehen, wo ich grad nicht dran denke?


LG

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2019-04-08T09:18:18Z
  • Montag, 08.04.2019 um 11:18 Uhr
Für das ganze Prozedere ist der Errichter der elektrischen Anlage verantwortlich und nicht UM. Die betrifft sowohl das Kabel TV, als auch die Netzwerkverkabelung. UM baut nur auf das bereits vorhandene auf und verlegt nur Koaxialleitungen, wenn das unbedingt nötig ist und noch keine geigneten vorhanden sind. Von der Bauheren-Abteilung erfährst du freilich nichts, denn die sind nur für die Erschließung des Hauses mit Erdkabel zuständig und beauftragen das im Normalfall bei Neubauten über die Energieversorgung. Die Firma, welche das Stromkabel verlegt, hat also normalerweise den Auftrag, das UM-Kabel mitzuverlegen.

MfG
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10 weitere Kommentare
2019-04-08T07:25:23Z
  • Montag, 08.04.2019 um 09:25 Uhr

Der Techniker von UM macht keine LAN-Verkabelung im Haus!

UM macht nur die erste Multimedia-Dose (MMD)! Alle weiteren MMD (nicht LAN!) sind gegen Aufpreis.

Die LAN-Verkabelung macht der Elektriker, der auch die Steckdosen installiert hat.

2019-04-08T07:37:40Z
  • Montag, 08.04.2019 um 09:37 Uhr
UM legt (zumindest offiziell) keine LAN-Anschlüsse.
Die Bauherren sind nur bis zum ÜP zuständig.
Hausintern wird das von einer anderen Abteilung gemacht. Das sind i.d.R. Subunternehmer.
Dabei ist nur eine Dose (bei 3play evtl. 2) kostenlos. Alle weiteren Dosen kosten Geld (99€)

Wie man so was in einem Neubau praxisorientiert organisert weiss ich nicht.
Ich würde mir die LAN- und Coax-Kabel von einem Elektriker oder so legen lassen.
Die Koax-Dosen würde ich durchgängig als Multimediadosen über UM anschließen lassen.

Sowohl ÜP als auch die Dosen müssen eingemessen werden.
Dazu ist es aber erforderlich, dass die Elektroverkabelung steht.

2019-04-08T08:35:20Z
  • Montag, 08.04.2019 um 10:35 Uhr

Die Elektroverkabelung findet schon nächste Woche statt, das ist alles schon soweit fertig, wenn Unitymedia irgendwann anrückt... ist aber gut zu wissen, dass man da evtl. Sachen mitmachen lassen muss, die eigentlich dann für Unitymedia gedacht sind (Kabel usw.) Ich war tatsächlich der Annahme, dass das alles UM macht.



2019-04-08T09:00:53Z
  • Montag, 08.04.2019 um 11:00 Uhr
Wie ist denn da der Status?
In meinem Nachbargrundstück wird auch ein neues Häusle gebaut.
Da wurde vor 2 oder 3 Wochen der Anschluß von der Straße durchgeführt.
Das war das erste Mal, dass es zum offensichtlichen Chaos kam:
Die mussten mehrfach Baggern, bis sie die richtigen Anschlüsse gefunden hatten.
Selbst mein Schulfreund, der bei den Wasserwerken arbeitet, schimpfte sehr. Eigentlich ist er die Ruhe in Person.

Den Zugang habe ich mir mal interessehalber angeschaut:
Strom und Wasser scheinen zu funktionieren. Strom läuft noch über so einen Baustellenverteiler.
Koax- und Telekomkabel laufen ins Haus, müssen aber noch angeschlossen werden.

z.Zt. sind noch die Schreiner am werkeln. Die rechnen aber auch täglich damit, dass Elektrik und Sanitär anrücken. Die haben schon mal gefragt, ob sie bei uns parken können.
Richtige Antwort
2019-04-08T09:18:18Z
  • Montag, 08.04.2019 um 11:18 Uhr
Für das ganze Prozedere ist der Errichter der elektrischen Anlage verantwortlich und nicht UM. Die betrifft sowohl das Kabel TV, als auch die Netzwerkverkabelung. UM baut nur auf das bereits vorhandene auf und verlegt nur Koaxialleitungen, wenn das unbedingt nötig ist und noch keine geigneten vorhanden sind. Von der Bauheren-Abteilung erfährst du freilich nichts, denn die sind nur für die Erschließung des Hauses mit Erdkabel zuständig und beauftragen das im Normalfall bei Neubauten über die Energieversorgung. Die Firma, welche das Stromkabel verlegt, hat also normalerweise den Auftrag, das UM-Kabel mitzuverlegen.

MfG
2019-04-08T09:29:14Z
  • Montag, 08.04.2019 um 11:29 Uhr
Bei Nachbars Installation sah man mal einen Lieferwagen von "NetzeBW", aber auch ein Telekom Auto war vor Ort.
2019-04-09T09:44:34Z
  • Dienstag, 09.04.2019 um 11:44 Uhr
Hallo mlang,

ich hab bei unserem Haus folgende Installation:


Hausanschluss UM zum Kabelverstärker im Keller, Splitter/Rückkanal geht in 4fach Multimediadose, von dort aus 1 Leitung zur Fritzbox im Keller, 1 Leitung zum Horizon TV in das EG, TV Signal geht in einen 8Fach Verteiler und von dort aus in die einzelnen Räume.

Von der Fritzbox geht ein LAN Kabel zum 8fach-GBit-Switch, dieser geht auf ein Patchpanel, was die LAN Dosen in den einzelnen Räumen sternförmig verkabelt (CAT7 Kabel). 

Auf jedem Stockwerk habe ich dann noch einen Access Point per LAN angeschlossen, so dass ich überall guten WLAN Empfang habe.

Von der Fritzbox gehen dann noch 2 Telefonleitungen per Patchpanel in die Telefonanschlussdosen im EG und 1. OG Büro.

Ich würde heute gleich in jeden Raum eine Doppelte LAN-Leitung legen, dh mit einem 16fach Switch arbeiten und dann mit einem Doppelkabel arbeiten (16 Leitungen für 1 LAN Anschlüsse).

Dann bist du für alle zukünftigen Anforderungen gewappnet und kannt dann auch per Switch-Austausch mal auf 10Gbit und höher gehen.


viele Grüße, Norbert



2019-04-09T10:39:27Z
  • Dienstag, 09.04.2019 um 12:39 Uhr
Warum man die Fritzbox in den Keller stellt, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben

2019-04-09T12:18:04Z
  • Dienstag, 09.04.2019 um 14:18 Uhr
Hi Plumper, das geht bei mir nicht anders. Telefonleitungen kommen im Keller an, LAN Verkabelung auch. Sonst hätte ich die Patchfelder und switche im Wohnzimmer. Bräuchte  dann im Keller einen weiteren access point, FB im Keller ist also auf jeden Fall für mich die bessere Option.

viele Grüße, Norbert

2019-04-09T13:52:02Z
  • Dienstag, 09.04.2019 um 15:52 Uhr
Wenn du die Fritzbox im Arbeitszimmer hast, sieht das wie folgt aus:
1 LAN-Kabel führt über die Hausverkabelung zum Switch, der den Rest versorgt.
1 Analog-Kabel wird direkt ans Telefon angeschlossen.
1 Analog-Kabel wird über das 2. LAN-Kabel der Hausverkabelung zum eigentlichen Ort geführt, oder im Keller aufs Telefonnetz übertragen.

Es bleibt als Kabeltechnisch alles beim alten. Evtl. braucht man irgendwo einen Adapter.
Nur bleiben die Funktionen der Fritzbox erhalten.

Wobei es mich wundert, dass man heute noch so viele Analog-Telefone nutzt.