Diese Website verwendet Cookies, um Dein Surferlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmst Du der Verwendung von Cookies zu.   Erfahre mehr.
Zustimmen
Danielsass

Beauftragung eines Technikers bei Umbau

Hallo zusammen,

Wir bauen gerade unser Dachgeschoss aus und wollen zwei zusätzliche Anschlußdosen einbauen, die sozusagen zwischen zwei, von UM eingebauten, Dosen liegen. 

Sollte man für diese beiden Dosen einen UM Techniker beauftragen, wenn man keine Ahnung von Dämpfung usw. hat? 

Speichern Abbrechen
Konnte dir geholfen werden?
  • Ja
Dieser Beitrag wurde geschlossen.
Es ist nicht möglich, Kommentare zu schreiben. Du kannst aber jederzeit eine Frage stellen.
Frage stellen
9 Kommentare
2019-04-17T12:01:02Z
  • Mittwoch, 17.04.2019 um 14:01 Uhr
Das würde ich persönlich nicht empfehlen, weil eindeutig zu teuer. Bekommt das Dachgeschoss keine Elektroinstallation? Warum wird das vom Elektriker nicht mit erledigt? Ob man da einfach so zwei Dosen einfügen kann, steht auf einem anderen Blatt. Wie ist die Installation denn jetzt ab Hausanschlussverstärker aufgebaut? Wenn man darüber Kenntnis hat, kann man auch die zusätzlichen Dosen bestimmen.

MfG
2019-04-17T13:17:53Z
  • Mittwoch, 17.04.2019 um 15:17 Uhr
Hallo und danke für die schnelle Antwort.
Die Elektroinstallation wird von meinem Schwager übernommen und der ist eher in höheren Voltbereich und Querschnitten ausgebildet als im filigranen Kabelfernsehen.
Der Aufbau ist folgender :
Im Keller ist der verstärker / verteiler.
Von da geht ein Kabel in die rechte Hausseite in das EG. Da endet es und wird nur zum Fernsehen genutzt.
Das andere Kabel geht in die linke Hausseite in das EG, wird zum Fernsehen genutzt, von da weiter in den darüberliegenden Raum im OG, in eine neue UM Durchgangsdose, wird auch nur zum Fernsehen genutzt.
Von da aus hoch ins DG wo es einmal über die ganze Hauslänge liegt und da wieder in den Raum darunter ins OG in eine neue UM Enddose. Hier steht mit aktiven splitter unsere Horizon und connect box.
Ist es möglich, die Dämpfung der beiden geplanten Dosen zu bestimmen wenn man sich die Werte der vorhandenen UM Dosen im DG ansieht? Kabellänge ist ja bekannt.
Die Kabel im DG, zwischen den Dosen, werden natürlich alle erneuert.
Danke im Voraus.
2019-04-17T15:09:09Z
  • Mittwoch, 17.04.2019 um 17:09 Uhr

Was ist es für ein Verstärker und was für ein Abzweiger oder Verteiler wurde verbaut? Was für eine Anschlussdämpfung haben die vorhandenen Dosen? Ohne diese Werte kommt man nicht weit. Warum hat man die rechte Seite nicht ins OG verlängert?


MfG

2019-04-18T05:27:26Z
  • Donnerstag, 18.04.2019 um 07:27 Uhr
Warum die rechte Seite nicht in das OG führt weiß ich nicht. Das Haus ist 30 Jahre alt und wir haben es jetzt übernommen. Es gibt einige elektrische Kuriositäten.
Verbaut ist ein Verstärker mit 39db und die Dose im OG, vor dem DG, hat wohl eine Dämpfung von 10db und die letzte Dose, nach dem DG, eine Dämpfung von 6,5 db. So wurde es vor zwei Jahren von UM eingebaut.
Ich könnte auch nach der ersten Dose im EG schauen, wenn es hilft, aber das ist mit etwas Aufwand verbunden, da es nicht von uns bewohnt wird.
Vielen Dank schon mal.
2019-04-18T11:27:52Z
  • Donnerstag, 18.04.2019 um 13:27 Uhr
Wenn diese Dosen wirklich die angegebene Anschlussdämpfung besitzen, dann ist das Hausnetz total vermurkst oder noch etwas unbekanntes verbaut und es ist schon ein Wunder, dass der Anschluss an der letzten Dose funktioniert. Zusätzliche Dosen kann man da nicht mehr einbauen, sonst wäre die Signalstärke an der letzten Dose nicht mehr ausreichend. Die letzte Dose wäre eine Stichdose und die gehört da nicht hin. Da hat der Techniker bereits improvisiert. Sind das mindestens doppelt geschirmte Leitungen? Zum Verteiler/ Abzweiger nach dem Verstärker wurde noch gar keine Aussage getroffen. Um da etwas umzubauen, müssen voraussichtlich alle Dosen getauscht werden. Normalerweise benötigt man für solch eine Konstellation keinen 39 dB Verstärker. Da muss entweder eine sehr hohe Dämpfung kompensiert oder eine große Schräglage ausgeglichen werden. Fakt ist, die zweite Dose nah einem solchen Aufbau darf niemals 10 dB Anschlussdämpfung haben.

MfG
2019-04-18T12:24:38Z
  • Donnerstag, 18.04.2019 um 14:24 Uhr
Also der Verstärker sitzt auch nicht am Übergabepunkt, sondern im Kellerflur, wo die Leitung damals geteilt wurde. Zum neuen Verteiler gibt es wenig zu sagen, außer dass ein Kabel vom verstärker kommend eingesteckt ist, und zwei auf der anderen Seite.
Die Kabel sind über dreißig Jahre alt und nur einfach geschirmt.
Ich kann mal alle Dosen mit Aufdruck fotografieren und hier anhängen, nicht dass ich bei den 10db Dämpfung etwas durcheinander gebracht habe.
aber die letzte Dose ist laut google tatsächlich eine Stichdose.
2019-04-18T13:38:39Z
  • Donnerstag, 18.04.2019 um 15:38 Uhr

1. Ein Verstärker muss nicht am Übergabepunkt sitzen.

2. Vom Verstärker gehen zwei Leitungen ab? Was ist das für ein Typ? Hersteller und Bezeichnung?

3.Einfach geschirmte Leitungen sind ein "no go"! Hier hätte ein Techniker im Auftrag von Unitymedia gar nichts in Betrieb nehmen dürfen. Das ist einfach nur Pfusch und erklärt dann auch die miserablen Dämpfungswerte. Das Problem mit den alten Leitungen ist nicht, dass es über die nicht funktionieren würde, aber sie halten auf keinen Fall die ggesetzlich vorgeschriebenen Höchswerte für Elektroemmission ein und strahlen auf der ganzen Länge ein hochfrequentes elektrisches Feld ab. Ich würde die auf gar keinen Fall weiter betreiben und mit neuen Leitungen gibt es dann auch keine Probleme mit dem Netzaufbau.

4. Die letzte Dose ist eine Stichdose, weil die Pegel bereits so kritisch sind, dass eine reguläre Durchgangsdose mit 75 Ohm Abschlusswiderstand, so wie es technisch eigentlich erforderlich ist, nicht mehr funktionieren würde. Das ist eine improvisierte Notlösung. Deshalb auch schon der hohe Verstärker, damit künstlich eine hohe Schräglage erzeugt wird, weil die alten Leitungen die oberen Frequenzen unverhältnismäßig dämpfen.


MfG

2019-04-25T16:15:21Z
  • Donnerstag, 25.04.2019 um 18:15 Uhr
Danke für die Antwort.
Also ich werde dann auch die Kabelstrecken, die nicht unbedingt während des Umbaus getauscht werden sollten, gegen Kabel tauschen die den Anforderungen von UM entsprechen.
Das Dachgeschoss war schonmal vor Jahren etwas stiefmütterlich ausgebaut, weshalb damals in die letzte Kabelstrecke, zwischen 2. und letzter Dose, ein einfacher Verteiler und eine weitere Steckverbindung eingebaut wurden.
Damals wurde da wohl das analoge Kabelfernsehen abgezwackt. Diese Stricketei wird jetzt natürlich neu verlegt, würde aber die hohe Verstärkerleistung und den kritischen Pegel an der letzten Dose erklären, oder?
Grüße, Daniel
2019-04-25T21:09:17Z
  • Donnerstag, 25.04.2019 um 23:09 Uhr
Die hohe Dämpfung, vor allen im oberen Frequenzbereich resultiert aus den alten Leitungen. welche für Frequenzen von über 330 MHz eigentlich nicht geeignet sind. Die alten terrestrischen Frequenzen lagen nicht höher. Die aktuellen Komponenten müssen für ein Spektrum bis 1006 MHz ausgelegt sein, Ich würde bei der gegenwärtigen Leitungsführung das Netz auch anders aufbauen. Nach dem Verstärker einen 1-fach Abzweiger mit 12 dB Dämpfung. An den Abzweig den eizelnen Anschluss mit einer Stichdose. Die erste Dose an der Stammleitung mit 20 dB Anschlussdämpfung, danach 17-12-12 und alle Dosen als Multimediadosen ausführen.

MfG