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prg

Ausbau Dachgeschoß / Umzug und Anschluß der TV- und MM-Dose

Hallo Zusammen,


wir haben die letzten sechs Monate damit verbracht unser Dach aufzustocken und auszubauen.


Im Zuge dessen soll auch der TV und die Fritzbox (Kabelmodem) nach oben in die neuen Räumlichkeiten umziehen.


Aktueller Stand:

Im OG befindet sich eine MM-Dose an der unser TV und die Fritzbox 6490 hängen.


Unser Elektriker hat nun oben im neu geschaffenen Wohnraum zwei Dosen gesetzt.

Eine im Wohnbereich und eine im neuen Büro.

Coaxkabel hat er von jeder der neuen Dosen bis in den Keller an den Hausverteiler von Unitymedia gezogen.


Jetzt möchte ich gerne die beiden Kabel an den Verteiler von Unitymedia anschließen lassen.

So dass ich an die eine Dose den TV anschließen kann und an die andere Dose die Fritzbox anschließen kann.


Wie gehe ich hier am Besten vor?

Der Elektriker kann ja vermutlich nicht die entsprechenden Widerstände für die Dosen ermitteln und das Ganze zum Laufen bringen (Zumindest hatte ich da beim Gespräch mit dessen Mitarbeiter diesen Eindruck.)


Meine Idee wäre jetzt:

-Entweder bei Unitymedia anrufen und hier einen Auftrag absetzen

Frage hierzu: Fällt sowas noch unter "kostenfreier Service", oder was kostete sowas?


-Oder bei Unitymedia anrufen und mir die Nummer des Subunternehmers geben lassen um diesen direkt zu beauftragen, da dies im Falle von "nicht kostenfreier Service" vermutlich günstiger ist?


Hat vielleicht von euch jemand noch eine dritte Idee, oder einen Plan welcher Weg der beste ist?


Schonmal Danke im Voraus.


Gruß

Patrick



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Richtige Antwort
2019-05-09T09:58:04Z
  • Donnerstag, 09.05.2019 um 11:58 Uhr

Das sind Multimedia-Stichdosen. Damit ist die Sache klar. Man nehme einen 3-fach Abzweiger mit 12-14 dB Abzweigdämpung. Unbedingt einen mit Klasse A-Zertivizierung und einen Frequenzbereich von 5 bis um die 1000 MHz, je nach Hersteller. Dann den 2-fach Verteiler entfernen und gegen den 3-fach Abzweiger tauschen. Die jetzige Leitung, die zu den Dosen mit den Kabelmodems führt, unbedingt auf den Ausgang anschliessen und die anderen drei auf die Abzeige. So passt und funktioniert alles und am Verstärker muss man nichts machen. Mögliche Abzweiger sind z.B. von Axing der "BAB 3-12P", von Polytron der "FA 3-12" oder von Techetix der "ET-3-12+/N".


MfG

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17 weitere Kommentare
2019-05-06T15:29:54Z
  • Montag, 06.05.2019 um 17:29 Uhr
1. Es ist bislang nicht bekannt, wie die Anlage aufgebaut ist.
2. Unter Umständen ist es richtig, die Leitungen bis in den Keller zu verlegen, kann aber auch vollkommen unsinnig sein.
3. Wenn der Elektriker die Leitungen verlegt und die Dosen gesetzt hat, sollte er auch wissen, wie man diese anschliesst. Das sollte jeder Elektriker wissen!
4. Natürlich kann man das über UM herstellen lassen, aber diese Arbeiten sind nicht kostenfrei, sondern schlagenpauschal mit 99 € pro Dose zu Buche. Dabei spielt es keine Rolle, ob schon etwas verlegt ist, oder nicht.
5. Ein Servicepartner wird von UM erst festgelegt, wenn ein Installationsauftrag erstellt wird.
6. Ich würde den Elektriker auslachen und das selbst machen. Ein paar Informationen zum BVT den vorhandenen Leitungen und Dosen und schon weis man, wie man was machen muss.

MfG
2019-05-07T02:06:24Z
  • Dienstag, 07.05.2019 um 04:06 Uhr
Hemapri:
1. Es ist bislang nicht bekannt, wie die Anlage aufgebaut ist.
2. Unter Umständen ist es richtig, die Leitungen bis in den Keller zu verlegen, kann aber auch vollkommen unsinnig sein.
3. Wenn der Elektriker die Leitungen verlegt und die Dosen gesetzt hat, sollte er auch wissen, wie man diese anschliesst. Das sollte jeder Elektriker wissen!
4. Natürlich kann man das über UM herstellen lassen, aber diese Arbeiten sind nicht kostenfrei, sondern schlagenpauschal mit 99 € pro Dose zu Buche. Dabei spielt es keine Rolle, ob schon etwas verlegt ist, oder nicht.
5. Ein Servicepartner wird von UM erst festgelegt, wenn ein Installationsauftrag erstellt wird.
6. Ich würde den Elektriker auslachen und das selbst machen. Ein paar Informationen zum BVT den vorhandenen Leitungen und Dosen und schon weis man, wie man was machen muss.

MfG


Ich gebe dir VOLLKOMMEN recht. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ein Elektriker einfach an die BVT rangehen darf, denn dieser ist ja nun mal Eigentum von UM.


An für sich muss doch wegen den Widerständen nichts groß beachtet werden wenn die Leitungen jeder Dose direkt bis zum Keller geführt sind.

2019-05-07T05:46:17Z
  • Dienstag, 07.05.2019 um 07:46 Uhr
Scoopi_:

Ich gebe dir VOLLKOMMEN recht. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ein Elektriker einfach an die BVT rangehen darf, denn dieser ist ja nun mal Eigentum von UM.


An für sich muss doch wegen den Widerständen nichts groß beachtet werden wenn die Leitungen jeder Dose direkt bis zum Keller geführt sind.


Jede fachkundige Person darf da ran, es sei denn, es handelt sich um verschlossene Anlagenteile.

Was für Widerstände? Wenn die Leitungen direkt bis zum BVT geführt werden, kann es durchaus möglich sein, dass dieser komplett neu aufgebaut werden muss, weil der alte Ausbaustand anders konzipiert war. Das könnte z.B bei einer bislang bestehenden Baumstruktur der Fall sein.


MfG

2019-05-07T08:05:38Z
  • Dienstag, 07.05.2019 um 10:05 Uhr

Moin,


danke für die ganzen Antworten.


Zu der Ausgangssituation:


Hab mal von dem Verteiler im Keller ein Foto gemacht. Aber das kann man hier scheinbar nicht hochladen.

Darum versuche ich das fotografierte kurz zu mal zu beschreiben.

Die Leitung von der Wand geht in ein "Wisi Mini Line VX 82 2P"

Von da in einen "Zwei-Wege-Splitter mit 3,5db Dämpfung"

Aus dem Zwei Wege Splitter gehen zwei Kabel raus. Die Kabel enden jeweils an einem Panel mit F-Stecker-Verbindern und sind dort direkt weiterverbunden.

Ein Kabel geht von hier weiter in die Wohnung im EG (Wohnung vom Schwiegervater).Das andere Kabel geht zu uns ins OG:

-Kabel-EG endet an zwei Dosen.

Dose Nr.1 ist im Arbeitszimmeran an dieser hängt ein TV 

Dose Nr.2 ist im Wohnzimmer an dieser hängt ein TV und ein Connect-Modem.

-Kabel-OG endet an einer Dose.

Dose Nr.3 ist im Schlafzimmer. Daran ist ein TV und eine Fritzbox 6490 angeschlossen.


Unser Elektriker hat nun im neu ausgebauten Dachgeschoss zwei Multimedia-Dosen (Arbeitszimmer und Wohnzimmer) installiert und von jeder ein Class-A-Coaxkabel bis in den Keller zum Unitymedia Anschlußfeld gezogen.


Jetzt geht es quasi darum, dass die zwei Dosen (Nr. 4 und Nr.5) irgendwie an das Unitymedia-Panel angeschlossen werden müssen um diese zu nutzen.

Geplant ist:

-An die neue Dose Nr.4 im DG (Arbeitszimmer) soll die Fritzbox 6490 angeschlossen werden.

-An die neue Dose Nr.5 im DG (Wohnzimmer) soll ein TV angeschlossen werden.

-An die alte Dose Nr.3 im OG (Schlafzimmer) soll ein TV angeschlossen werden.


Und genau hier stellt sich die Frage:

Wen beauftrage ich mit dem Anschluß der beiden Leitungen an dem Unitymedia-Panel im Keller?

-Elektriker?

-Fernsehtechniker?

-Unitymedia direkt?

-Subunternehmer von Unitymedia?


Naheliegend ist natürlich den Auftrag direkt an Unitymedia abzusetzen.

Bei der Vorarbeit durch den Elektriker frage ich mich allerdings, ob diese die preiswerteste Variante ist und ob es nicht eine schlankere bessere Lösung gibt.


Sorry für den langen Schwafeltext und danke für eure Mithilfe.


Gruß

Patrick



2019-05-07T08:24:21Z
  • Dienstag, 07.05.2019 um 10:24 Uhr
Hinweis: Zum hochladen einfach auf die Büroklammer neben "Posten" klicken.
2019-05-07T09:12:44Z
  • Dienstag, 07.05.2019 um 11:12 Uhr
Ich würde die zwei Kabel der neuen Dosen einfach ans Panel anschliesen und dann oben schauen, ob TV und das Modem (Fritzbox) eine Verbindung bekommen. Sollte das nicht funktionieren, kann man immer noch UM beauftragen, um den Verstärker neu einzumessen.
2019-05-07T09:55:45Z
  • Dienstag, 07.05.2019 um 11:55 Uhr

Ach, die Büroklammer )))

die hatte ich komplett übersehen.


Danke für den Hinweis.

Hier also das Bild von dem Ding im Keller.


Zum Anschluß-Selbstversuch:

Dazu benötige ich dann aber einen neuen Splitter.

von 1 auf 4 mit 3,5db Dämpfung.

Und dann kann ich munter die zwei Kabel aus dem DG mit anschließen und testen ob alles geht!?

Bin mir da halt nicht sicher, ob der aktuelle Wisi das packt.

Nicht dass das Teil durch die zwei mehr Leitungen überfordert ist und verreckt.

Die bisherigen Leitungen haben, zumindest für mein Auge direkt nach dem F-Stecker-Panel einen Widerstand?! (Das mit dem orangenen und das mit dem gelben Ring) drauf.



Ich denke der Elektriker kann das Ganze schon so anschließen wie ich ihm das sage.

Aber bisher waren die Kumpels von Unitymedia bei sämtlichen Dingen immer mit so einem kleinen Kasten mit Bildschirm unterwegs, haben dort irgendwelche Werte abgelesen und anschließend im mitgebrachten Widerstandssortiment gekramt und Teile getauscht.

Glaub sowas macht/kann der Elektriker aufgrund von fehlendem Equipment nicht.

Deshalb ja die Frage an dieser Stelle, an wen ich mich hier wenden soll um das Ganze zum Laufen zu bekommen.


Ist auch logisch, dass derjenige für die Arbeit entohnt werden soll.


Nur falls das zum Unitymedia-Service gehört und mit dem monatlichen Beitrag bereits abgegolten ist, wäre ja eine Beauftragung über Unitymedia am Schlauesten.

Aber falls hier tatsächlich das Ganze kostenpflichtig ist, und in 5Minuten erledigt sein sollte, wären die Unitymedia-Pauschalpreise ja nicht die Optimallösung.

Darum die Frage, ob es nicht geschickter wäre den lokalen Unitymedia-Sub oder wen auch immer direkt zu beauftragen.

Falls das Ganze aber in einer Umtauschorgie (neuer Vertärker, etc.) ausartet ist aber ja vielleicht doch der Weg über Unitymedia direkt preislich am interessantesten.


Da ich allerdings von der Materie relativ wenig Ahnung habe, der Hilferuf hier an die Wissenden im Forum.


Wen soll ich mit dem Anschluß beauftragen.


Danke nochmals für eure Unterstützung


Gruß

Patrick






2019-05-07T21:59:03Z
  • Dienstag, 07.05.2019 um 23:59 Uhr

Der Elektriker hat zwei Dosen gesetzt? Was für welche? Woher weis der Elektriker, was da für Dosen verwendet werden müssen, wenn er überhaupt keine Planung und Ambitionen getroffen hat, diese anzuschließen. Ich möchte fast wetten, dass Stichdosen verwendet wurden, was in dem Fall hier vollkommen sinnfrei wäre. Warum haben die überhaupt zwei Leitungen nach unten verlegt. Eine hätte es auch getan, wie bei den anderen zwei Etagen auch und das hätte den Anschluss wesentlich unkomplizierter gemacht. Was aktuell sicher ist, die Dosen, an denen die Connect Box und die Fritz Box hängt, befinden sich an einer Leitung. Die andere ist mit einem Rückkanal-Sperrfilter versehen. Da würde kein Kabelmodem funktionieren. Dose 2 und 3 befinden sich demnach an einer Leitung und die Dose 1 als Einzeldose nach dem Sperrfilter. Jetzt müsste man mal überprüfen, was für Dosen aktuell verbaut sind und wie die verschaltet sind, also erste Dose 15 dB mit weiterfühernder Leitung  zur zweiten (12 dB) usw. Wichtig ist auch, was der Elektriker für Dosen verbaut hat. Am einfachsten wäre es gewesen, wenn es ins DG nur eine Leitung mit zwei Durchgangsdosen gäbe. Dann hätte man nur den 2-fach gegen einen 3-fach Verteiler tauschen müssen. Sio wird es aber kompliziert, da ein einfaches Aufschalten nicht möglich ist. Man hat im Grunde genommen jetzt zwei Möglichkeiten, einen 4-fach Verteiler (Nachteil: 7,5 dB Dämpfung auf jeden Ausgang und nicht anwendbar bei Stichdosen) oder einen 3-fach Abzweiger. Ein solcher funktioniert nur bei einer Stammleitung, also mehrere Dosen hintereinander und drei Stichleitungen mit absolut nur einer Dose am Leitungsende. Also am besten das Chaos noch einmal überprüfen. Zum kostenfreien Service von UM gehört nur der erstmalige Anschluss bei Vertragsbeginn. Änderungen auf Kundenwunsch sind immer kostenpflichtig. Hört sich für den Laien etwas kompliziert an, ist es aber eigentlich nicht. Man muss nur die bestehende Leitungsführung kennen. Den Rest kann man grob ausrechnen. Der Verstärker ist kein Problem.


MfG

2019-05-08T05:09:05Z
  • Mittwoch, 08.05.2019 um 07:09 Uhr
Infoupdate:

ich war eben unten im EG bei den Schwiegereltern.
Bei denen ist nur eine Dose vorhanden.
Die im Wohnzimmer mit dem Connect-Modem.
von dort wird das TV-Signal mit Splitter zum Wohnzimmer-TV und mit einem langen Kabel am anderen Ausgang des Splitters zum Arbeitszimmer TV geleitet.
Somit gibt es aktuell zwei genutzte Dosen im Haus.
Eine im EG mit dem Connect-Modem und eine im OG mit der Fritzbox dran.
Die Leitung mit dem Rückkanal-Sperrfilter scheint komplett ungenutzt und unangeschlossen in der Wand zu verschwinden.
Da gibt es weder weitere Dosen, noch sonstwas.

Bei den zwei neuen Dosen habe ich den Elektriker beauftragt, dass beide eine Leitung bis in den Keller bekommen. Dachte das wäre so am Besten.

Danke für deine tolle Analyse

Glaub um den Auftrag direkt bei Unitymedia komme ich nicht drumrum.
Dann hat das Ganze auch Hand und Fuß. Sonst nerve ich hier noch ne Woche mit dummen Fragen rum )

Gruß
Patrick
2019-05-08T07:53:39Z
  • Mittwoch, 08.05.2019 um 09:53 Uhr

Hallo Nochmal,


hab eben nochmal alles durchgekopft.

Die Leitung mit dem Rückkanal-Sperrfilter muß in der Abstellkammer im EG enden. Da stand früher mal ein TV. 


Das TV-Signal im EG wird mit so nem einfachen Baumarkt-T-Stück an zwei TVs verteilt.

Einer im selben Raum und einer am Ende eines langen Kabels im Nebenzimmer.


So sieht das Ganze dann aktuell und geplant aus.


Da die Situation anscheinend doch etwas komplexer ist als anfangs gedacht werde ich wie bereits im Post darüber den Weg über Unitymedia gehen.


Dann geht auch garantiert alles wie angedacht.


Oder hat noch jemand eine bessere Idee?


Danke nochmals für eure Mithilfe. Bin auf dem Gebiet leider nicht so fit.


Gruß

Patrick