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YPBV

VOIP Anleitung - Raum Leonberg

meine Schwiegereltern sind gerade in ein Gebiet gezogen, in dem es nur Unitymedia als Anbieter gibt. Die ganze Neubauwohnung ist mit Ethernet versehen worden. (Patchfeld, das in alle Räume verzweigt)
Sie haben sich auch schon ein IP Telefon besorgt, weil man ja mit der Zeit gehen muss.

Nun habe ich's geschafft das Telefon, das auch DECT analog kann, über die "normalen" Telefon-NFN Stecker in Betrieb zu nehmen - aber auf meine Frage bei der Hotline (20 Minuten Wartezeit....) kam dann die Antwort dass das offiziell nicht von Unitymedia unterstützt würde - und dass man das schon lösen könne, "aber das müssen Sie googlen"

Irgendwie müssen wir das doch gelöst bekommen - und wenn schon die Hotline sagt dass das machbar ist, dann muss es ja schon jemand gemacht haben ?

Das Telefon ist für alle anderen Anbieter mit einer fertigen Installationsroutine gekommen - nur eben für Unitymedia nicht - was zu der Aussage passt, dass das nicht aktiv unterstützt wird.
Kann mir jemand erklären, wieso nicht ?
Und kann mir jemand erklären, wie ich meinen Schwiegereltern ermögliche, ihr Telefon so aufzubauen wie sie es geplant hatten, ohne in der gerade fertigen Wohnung Telefonkabel ziehen zu müssen ?

(Es gibt einen sehr kleinen "Technikschrank" der genauso gross ist wie der Sicherungskasten, und der ist mit der ConnectBox schon voll - da bekomme ich keine Telefonbasis mehr unter.... )

Vielen, vielen Dank für jede Hilfe !
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15 Kommentare
2016-11-14T12:05:58Z
  • Montag, 14.11.2016 um 13:05 Uhr
So ist es vom Gesetzgeber gewollt. Du musst ein eigenes Endgerät nutzen, um die Zugangsdaten zu bekommen. Nutzt du das nicht, was willst du dann mit den Zugangsdaten?
Die Telefonie über die UM-eigenen Geräte läuft (bis auf die Fritzboxen) nämlich nicht über SIP sondern über VoC (Voice over Cable), dafür gibt es keine Zugangsdaten.
2016-11-14T12:48:28Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Montag, 14.11.2016 um 13:48 Uhr
Das ist vom Gesetzgeber so NICHT gewollt. Nur interpretiert es UM so.
In BaWü bekommt man nicht mal die Daten für die UM-Fritzbox, im restlichen UM-Land nur mit erheblichem Aufwand. Eigentlich müssten diese Daten zumindest für Neuverträge mit UM-Fritzbox UNAUFGEFORDERT schriftlich geliefert werden.
Auch mit den VOC-Geräten könnte man was machen: Einfach eine Umstellung im Kundencenter, oder (UM-like) telefonisch auf Voip veranlassen. Dann geht das Telefon an der ConnectBox nicht mehr, aber ich kann die Daten an einem VOIP-Telefon nutzen.
So wollte es der Gesetzgeber haben.
2016-11-14T14:56:25Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Montag, 14.11.2016 um 15:56 Uhr
Fakt ist, die Connect Box ist nicht für DECT oder IP-Telefonie ausgelegt, da sie nur zwei analoge Telefonanschlüsse hat. Ich selbst hab die Connect Box nur wenige Tage angeschlossen gehabt und mir ist gleich als erstes negativ aufgefallen, dass es im Menü überhaupt keine Seite für die Telefonie gibt. Da der Bridge-Modus auch nicht vorgesehen ist, gibt nur zwei vernünftige Lösungen:

Entweder wird "Telefon-Komfort" mit geliehener Fritzbox dazugebucht. Dann lässt sich das IP-Telefon anschließen, aber fremde SIP-Anbieter funktionieren nur über Wahlregel für Mobil- und Auslandsgespräche (zumindest in NRW).

Oder man kauft sich eine eigene Fritzbox 6490 und lässt die von UM freischalten (kann aber mehrere Tage dauern). Dann hat man alle Freiheiten: UM muss die Telefondaten rausrücken und fremde SIP-Anbieter sind auch möglich. Netter Nebeneffekt: Kabel-TV lässt sich dann auch über LAN / WLAN in alle Räume verteilen und z. B. mit Kodi prima empfangen:
https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-6490-cable/wissensdatenbank/publication/show/1608_TV-Programm-mit-Kodi-wiedergeben/
2016-11-14T16:46:32Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Montag, 14.11.2016 um 17:46 Uhr
Natürlich ist das mit VOC der Istzustand.
Alternativen ohne eigene Fritzbox wären aber realisierbar, wenn sich UM etwas bewegen würde.

Übrigens kann ich mir schwer vorstellen, dass man in NRW eine z.B. SIPGATE-Nr. einrichten, aber nicht diese Nr. einem Telefon zuordnen kann, damit dort eingehende Gespräche ankommen. Wenn das die primäre Rufnummer ist, werden auch die ausgehenden Anrüfe über diese Nr. kostenpflichtig bei Sipgate abgerechnet.
SIPs für Auslands- und Mobiltelefonate werden IMMER über Wahlregeln verwendet. Das ist keine Besonderheit einer UM-Fritzbox.
2016-11-14T22:56:21Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Montag, 14.11.2016 um 23:56 Uhr
hajodele:
Übrigens kann ich mir schwer vorstellen, dass man in NRW eine z.B. SIPGATE-Nr. einrichten, aber nicht diese Nr. einem Telefon zuordnen kann, damit dort eingehende Gespräche ankommen. Wenn das die primäre Rufnummer ist, werden auch die ausgehenden Anrüfe über diese Nr. kostenpflichtig bei Sipgate abgerechnet.
SIPs für Auslands- und Mobiltelefonate werden IMMER über Wahlregeln verwendet. Das ist keine Besonderheit einer UM-Fritzbox.

Bei mir war es aber so. Ich hatte allerdings zunächst nur eine Fake Nummer nach Anmeldung bei "voip2gsm" eingerichtet, dann geht ankommender Anruf sowieso nicht. Trotzdem ausgehend war definitiv nur per Wahlregel möglich. Ortsgespräche per SIP absolut unmöglich - wurde geblockt (offensichtlich Verstoß gegen das 1. Gebot der UM-Telefonie: "Du sollst keine fremden Götter haben neben mir!")

Jetzt habe ich eine eigene FB UND echte Rufnummern bei diesem kleinen Anbieter und alles geht (auch FAX). Voc hier, Voc da, das kann mich mal!