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jded94

Packet-Loss bei Gaming

Hallo,

seit letzter Woche habe ich auf 2play 400 geupgradet, den neuen Router bekommen und auch schon die neue Geschwindigkeit genießen können. Gaming ist mit dem neuen Anschluss jedoch praktisch gar nicht möglich, da in unregelmäßigen Abständen für mehrere Sekunden Verbindungsabbrüche stattfinden. Eigenartigerweise treten diese nicht auf, wenn man normal im Internet surft.

Zur kurzen Aufklärung:
Alle Geräte sind natürlich mit Gigabit-Verbindung (Ethernet) mit dem Router verbunden und weisen keine Paket-Verluste und interne Latenzzeiten von unter 1ms auf. Router sowie PCs wurden mehrfach neugestartet, neuinstalliert etc.

Ich habe während des Gamings und Surfens Ping-Tests laufen zu lassen, um die Paket-Losses für Sie ordentlich quantifizieren zu können. Natürlich habe ich die Ping-Tests dabei nicht auf dem für das Gaming genutzten PC, sondern einen extra dafür genutzten Raspberry Pi laufen lassen. Zudem habe ich beide Geräte sowohl DIREKT an der FritzBox als auch an einem Switch angeschlossen. Alle Korrelationen sind also außen vor. Im Prinzip kann man also festhalten: Sobald ein Gerät im Heimnetz hochfrequente Tasks (wie z.b. Gaming) ausführt, treten direkt an der Internetverbindung und damit natürlich an allen Geräten im Heimnetz Packet-Losses auf. Hingegen Streaming, Browsing etc. funktionieren völlig normal.

Anbei finden Sie die Dokumente gaming1.txt, gaming2.txt, browsing1.txt und browsing2.txt. Sie können sehen, dass in beiden Fällen des Browsings ein Packetloss von 0% und ein recht stabiler Ping stattfindet. Sobald man aber mit einem Gerät z.B. CS:GO spielt, treten Packetlosses von 2-6% auf. Es handelt sich dabei nicht um regeläßig kleine Packetlosses, sondern um mehrere Sekunden andauernde komplett Ausfälle. So sehen Sie z.b. in gaming1.txt:

64 bytes from 8.8.8.8: icmp_seq=325 ttl=46 time=28.2 ms
64 bytes from 8.8.8.8: icmp_seq=342 ttl=46 time=27.6 ms

Das heißt, die Pings Nr. 326 bis 341 sind komplett verloren gegangen. Genau zu diesem Zeitpunkt ist auch im Spiel selber die Verbindung unterbrochen gewesen. Ich habe zwei Dokumente angefertigt, beide Male mit dem Raspberry Pi direkt am Switch und direkt an der FritzBox.

Ich habe auch mit meinem Android-Handy Pings durchführen lassen, in diesem Fall sind dort für diese Zeiträume Pings im Bereich >10.000ms aufgetreten. Danach selbst über das WLAN Pings im Bereich von 29-40ms.

Ich habe am gesamten Setup, Treibern, Hardware rein gar nichts verändert (bis auf den Wechsel des gelieferten Routers). Die gesamte letzte Woche war ich auf einem Kongress und habe nur einmal den Router umgesteckt, einen Speedtest mit >400Mbit/s gemacht, mehr nicht. Allgemein habe ich nichts an der Netzwerkstruktur seit über 3 Jahren gemacht und ich hatte bis auf komplette Verbindungsabbrüche, die an der hausinternen Verkablung des Kabelanschlusses lagen, nie Probleme solcher Art, nur Verbindungsabbrüche über mehrere Minuten-Stunden (damals hat der Techniker, der vor 3 Jahren den Anschluss eingerichtet hat, das Signal viel zu stark verstärkt, sodass die FritzBox damit nicht klar kam. Als ein Techniker die Verstärkung am Hausanschluss vor wenigen Wochen veränderte, war wieder alles völlig in Ordnung).
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3 Kommentare
2017-04-10T17:16:31Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Montag, 10.04.2017 um 19:16 Uhr
Hattest du evtl. vorher IPv4 und jetzt IPv6/DS-Lite?
kannst du mal die Kabelwerte der Fritzbox posten? (siehe Muster)
  • kabelinternet.PNG
    kabelinternet.PNG
2017-04-11T08:18:00Z
  • Dienstag, 11.04.2017 um 10:18 Uhr
Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Die FritzBox zeigt eine IPv4-Adresse an. Ich hatte mir vor dem Upgrade garantieren lassen, dass der Anschluss weiterhin IPv4 bleibt.

Im Anhang sind meine Kabelwerte zu finden:
  • Unbenannt.png
    Unbenannt.png
2017-04-11T08:54:25Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Dienstag, 11.04.2017 um 10:54 Uhr
Die Kabelwerte sind gut.
Mit IPv4 kann es auch das AFTR-Gateway nicht sein.
Das sind die 2 typischen Verdächtigen.

Am 3. Verdächtigen (Routing) beist man sich bei UM die Zähne aus.
Du kannst eigentlich nur hoffen, dass es ein temporäres Problem auf der Gegenseite ist.