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Uhlrich

Internet und Sat über eine Leitung

ich wohne in einem Mehrfamilienhaus. 

Antennenanlage: Das Haus besitzt eine SAT- Antenne, deren LNBs über einen Multischalter (Verteiler) zu einer Koaxleitung im Keller zusammen geführt sind. Diese Leitung führt zur 3.Etage an eine SAT-Dose. Von dieser kann man digitales Fernsehen empfangen.

Frage: Welche Möglichkeit gibt es ich das vorhandene SAT- Kabel auch für schnelles Internet (z.B. Unitymedia PREMIUM 120) zu nutzen? (Einspeiseweiche, Multimediabuchse...?)


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10 Kommentare
2018-08-16T20:57:04Z
  • Donnerstag, 16.08.2018 um 22:57 Uhr
Soweit ich weiß gibt es keine Möglichkeit außer ein separates Kabel vom Keller bis zur Wohnung zu legen. Das macht Unitymedia übrigens kostenfrei wenn du dort einen Anschluss buchst.


PS: Es reicht aus, einen Beitrag zu erstellen

2018-08-16T23:18:41Z
  • Freitag, 17.08.2018 um 01:18 Uhr
Wenn es sich nicht um eine Einkabellösung handelt und das Sat-Signal erst ab 950 MHz anliegt, so kann man das BK-Signal über eine Einschleuseweiche und eine Sat-Multimediadose schalten. Solche Installationen führe ich auch hin und wieder durch. Das geht natürlich auch nur, wenn man die Möglichkeit hat, eine Leitung vom BVT zur Leitung zu legen, welche vom Sat-Multischalter zur Wohnung führt. Ich ziehe eine eigene BK-Leitung zwar auch vor, oft ist aber eine nachträgliche Verlegung nicht mehr möglich oder wird vom Hauseigentümer nicht gestattet.

MfG
2018-08-17T02:01:39Z
  • Freitag, 17.08.2018 um 04:01 Uhr
Hemapri:
Wenn es sich nicht um eine Einkabellösung handelt und das Sat-Signal erst ab 950 MHz anliegt, so kann man das BK-Signal über eine Einschleuseweiche und eine Sat-Multimediadose schalten. Solche Installationen führe ich auch hin und wieder durch. Das geht natürlich auch nur, wenn man die Möglichkeit hat, eine Leitung vom BVT zur Leitung zu legen, welche vom Sat-Multischalter zur Wohnung führt. Ich ziehe eine eigene BK-Leitung zwar auch vor, oft ist aber eine nachträgliche Verlegung nicht mehr möglich oder wird vom Hauseigentümer nicht gestattet.

MfG

Danke Hemapri für deinen kompetenten Lösungsvorschlag. Finde ich echt gut!

Wenn du magst adde mich mal bei Facebook


Man lernt hier im Forum immer wieder dazu, bzw gegenseitig.


Was mich interessiert, du schreibst, das das Sat Signal dafür erst ab 950 MHz anliegen darf, nach meinem Wissensstand liegt die Frequenz nach der Umsetzung immer über bzw ab 950MHz - 2150 MHz, richtig? Zumindest hab ich es so gelernt.


Es sei denn man hat einen Analogen Multischalter , was aber vermutlich selten der Fall sein wird ?

2018-08-17T17:50:11Z
  • Freitag, 17.08.2018 um 19:50 Uhr
Danke Hemapri

Das ist genau die lösung, die ich erhofft hatte.
Damit ich nichts falsch mache: würdest du mir noch ein Fabrikat für die Einschleuseweiche und die erforderliche sat-
Dose nennen?

Danke
2018-08-17T20:48:40Z
  • Freitag, 17.08.2018 um 22:48 Uhr
Uhlrich:
Danke Hemapri

Das ist genau die lösung, die ich erhofft hatte.
Damit ich nichts falsch mache: würdest du mir noch ein Fabrikat für die Einschleuseweiche und die erforderliche sat-
Dose nennen?

Danke

Darf man fragen wie du das in einem Mehrfamilienhaus realisieren möchtest?

An die vorhandene Anlage darf man normalerweise nicht selbst ran , auch nicht an die BK  Anlage, falls diese überhaupt vorhanden ist? Zudem muss das noch eingepegelt werden.


2018-08-18T06:38:47Z
  • Samstag, 18.08.2018 um 08:38 Uhr
Das Haus steht bereits. In die betreffende Wohnung wurden 2 Kabel für SAT verlegt. Dann wollte der Mieter Internet. Aber nicht von der Telekom (weil angeblich zu langsam über die TAE- Dose). Der Bauträger kam auf die glorreiche Idee eine SAT_Leitung für UNITYMEDIA zu verwenden. Seither ist in einem Zimmer SAT und in dem andren Zimmer INTERNET. Nun hätte der Mieter gern auch im 2.Zimmer wieder SAT und Internet. Ein Vertrag mit UNITYMEDIA existiert. Die Arbeiten würden zusammen mit dem Bauträger realisiert. Nur muss dem gesagt werden, was er tun soll.


Ich hoffe, ich konnte deine Bedenken ausräumen. 

2018-08-18T11:48:15Z
  • Samstag, 18.08.2018 um 13:48 Uhr
Uhlrich:
Das Haus steht bereits. In die betreffende Wohnung wurden 2 Kabel für SAT verlegt. Dann wollte der Mieter Internet. Aber nicht von der Telekom (weil angeblich zu langsam über die TAE- Dose). Der Bauträger kam auf die glorreiche Idee eine SAT_Leitung für UNITYMEDIA zu verwenden. Seither ist in einem Zimmer SAT und in dem andren Zimmer INTERNET. Nun hätte der Mieter gern auch im 2.Zimmer wieder SAT und Internet. Ein Vertrag mit UNITYMEDIA existiert. Die Arbeiten würden zusammen mit dem Bauträger realisiert. Nur muss dem gesagt werden, was er tun soll.


Ich hoffe, ich konnte deine Bedenken ausräumen. 


Ich verstehe , jetzt ist die Sache klar für mich
2018-08-18T22:50:38Z
  • Sonntag, 19.08.2018 um 00:50 Uhr
Das macht normalerweise  der Servicepartner im Auftrag von Unitymedia. Ganz so einfach ist es nicht, denn man muss dabei auf die Pegel achten. Die müssen sowohl vom Sat, als auch vom BK-Anschluss auf die Sat-MMDo abgestimmt sein. Seitens UM ist aktuell und offiziell nur die "btv MMD 7-Sat" von braun telecom zugelassen und als Einschleuseweiche die "DPX1-862/950", ebenfalls von braun teleecom.

MfG
2018-08-18T23:12:30Z
  • Sonntag, 19.08.2018 um 01:12 Uhr
Scoopimusic:
Was mich interessiert, du schreibst, das das Sat Signal dafür erst ab 950 MHz anliegen darf, nach meinem Wissensstand liegt die Frequenz nach der Umsetzung immer über bzw ab 950MHz - 2150 MHz, richtig? Zumindest hab ich es so gelernt.


Es sei denn man hat einen Analogen Multischalter , was aber vermutlich selten der Fall sein wird ?


Es gibt Lösungen für SAT-Verteilungen, bei denen die Signale für einzelne codierte Receiver auf andere Frequenzbereiche aufmoduliert werden. Die LNB setzen das Sat-Signal auf ein Spektrum ab 950 MHz um. Das wird bei den Einschleuseweichen ausgenutzt, da der für das BK-Signal genutzte Bereich zwischen 5 und 862 MHz frei ist.

MfG
2018-08-19T14:50:39Z
  • Sonntag, 19.08.2018 um 16:50 Uhr
Hemapri:
Scoopimusic:
Was mich interessiert, du schreibst, das das Sat Signal dafür erst ab 950 MHz anliegen darf, nach meinem Wissensstand liegt die Frequenz nach der Umsetzung immer über bzw ab 950MHz - 2150 MHz, richtig? Zumindest hab ich es so gelernt.


Es sei denn man hat einen Analogen Multischalter , was aber vermutlich selten der Fall sein wird ?


Es gibt Lösungen für SAT-Verteilungen, bei denen die Signale für einzelne codierte Receiver auf andere Frequenzbereiche aufmoduliert werden. Die LNB setzen das Sat-Signal auf ein Spektrum ab 950 MHz um. Das wird bei den Einschleuseweichen ausgenutzt, da der für das BK-Signal genutzte Bereich zwischen 5 und 862 MHz frei ist.

MfG

Danke , das war verständlich