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dhell

Fremde Fritzbox 6591 aktivieren

Hallo, da bei Buchung meines Vodafone-Pakets die Komfortoption nicht buchbar und neue, freie Router aktuell schwer zu bekommen sind, habe ich eine gebrauchte Fritzbox 6591 Cable DD Vodafone Edition gekauft. Der Verkäufer hat laut eigener Aussage die Fritzbox "abgemeldet und laut telefonischen Vodafone-Kundenservice kann diese auch von mir nach Registrierung bwz. Aktivierung (Seriennummer und Mac-Nummer) benutzt werden, obwohl sie die Artikelnummer 2000 2858 hat. Nun funktioniert das Internet aber mit der Fritzbox nicht (mit der Vodafone-Station funktionierte es) und ein Techniker will am Montag, den 20.04 vorbeikommen.


Kann mir jemand sagen, ob es wirklich möglich ist gebrandete Fritzboxen von anderen zu verwenden? Laut einigen Forenbeiträgen soll dies nämlich nicht möglich sein und ein Privatverkauf des Mietgerätes zudem illegal (ich weiß nicht, ob der Verkäufer zuvor an Vodafone eine Pauschale für die Nicht-Rücksendung bezahlt hat). 


Ich möchte auch vermeiden, dass ich den Techniker bezahlen muss, wenn er mir z. B. am Montag dann mitteilt, dass der Fehler bei mir liegt, weil ich keine geeignete Fritzbox verwende. 


Ach ja, ich wohne in Wiesloch (Baden-Württemberg), also ehemals Unitymedia. 

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Richtige Antwort
2020-04-18T15:06:26Z
  • Samstag, 18.04.2020 um 17:06 Uhr
Leider hat Dutchman damit recht. Eine gebrandete Box dürfte nie verkauft werden. Sie ist Eigentum von VF/UM und muss zurückgeschickt werden. Wenn der Techniker kommt, wird er dir wohl den Besuch in Rechnung stellen. Aber vielleicht hat er eine VF/UM 6591 dabei, die er anschließen und dann provisionieren lassen kann, wenn du sehr viel Glück hast. Aber um die Bezahlung des Besuchs wirst du nicht herumkommen.
24 weitere Kommentare
2020-05-24T12:11:11Z
  • Sonntag, 24.05.2020 um 14:11 Uhr
@chris86

Leider liegst Du mit Deinen Vermutungen (fast) komplett falsch.


1.) Die Pauschale, die als Schadensersatz an VF gezahlt werden muss, wenn der Router nicht zurück gegeben wird, ist nicht gleichzusetzen mit einem Kauf des Routers. Das sind zwei ganz unterschiedliche Rachtsgeschäfte. Trotz der Schadensersatzzahlung an VF geht der Router nicht in den Besitz des Kunden über. Der Router verbleibt weiterhin Eigentum von VF. Das steht im Kleingedrucktem der Geschäfts-/Vertragsvereinbarungen, die jeder lesen sollte. Eigene Interpretationen sind nett, aber leider falsch.


2.) VF einigt sich nicht mit dem Kunden auf irgendwelche Zahlungen zum Schadensersatz. Der Schadesnersatz wird fällig, ungeachtet des Besitzanspruches von VF an dem Router. Dieser bleibt weiterhin Eigentum von VF und muss auch weiterhin zurück gegeben werden, trotz dass Schadensersatz gezahlt wurde. Selbstverständlich kann VF dies weiter verfolgen und Regresse stellen. Das steht dem Eigentümer des Routers zu. Ob VF dies dann auch macht, ist eine andere Sache.


3.) Unter Vorsatz versteht man grundsätzlich das Wissen und Wollen der Tatbestandsverwirklichung. Dabei reicht in der Regel ein Eventualvorsatz aus. Die Definition lautet wie folgt: Der Täter muss die Tatverwirklichung ernstlich für möglich halten und diese billigend in Kauf nehmen.

Da jeder Kunde eigenverantwortlich auch die Geschäfts-/Vertragsbedingungen, die einem Vertrag zu Grunde liegen, lesen muss, unterstellt der Gesetzgeber, dass der Kunde über den Sachverhalt des Eigentums von VF an dem Routers informiert ist. Dabei gilt, dass Unwissenheit nicht vor Schaden schützt. VF stellt die Geschäfts-/Vertragsbedingungen klar zur Verfügung und verweist im Vertrag auch darauf. Die Zahlung einer Pauschale ist ein Schadensersatz, der jedoch nicht dazu führt, dass der Router den Besitzer wechselt. Auch das schreibt VF klar und deutlich. Falls also der Kunde davon ausgeht, dass er das Gerät gekauft hat, irrt er sich.


Das bedeutet: Der Weiterverkauf ist nicht gestattet, da das Providergerät auch nach Zahlung eines Schadensersatzes Eigentum von VF bleibt. Beim Verkauf wird eine Straftat begangen, dies in zweierlei Hinsicht: Verkauf fremden Eigentums und Täuschung des Neukäufers. Sowohl der Weiterverkauf als auch die Täuschung des Neukunden sind vorsätzlich und damit prinzipiell strafbar.


Richtig in Deinem Beitrag ist: Die Providerbox wird in keinem Fall freigeschaltet.


2020-05-24T15:00:34Z
  • Sonntag, 24.05.2020 um 17:00 Uhr
Dutchman:
Natürlich gibt es die zu kaufen, online z. Bsp. im Saturn, Lieferbar in 3 Tagen!
Oder du kaufst die 6660, z. Bsp. Bei Amazon, sofort lieferbar!

Leider nicht online alles ausverkauft. Es gibt keinen Onlineshop mehr der sie verkauft. Wohl alle erst gegen Juli wie das ausschaut.
2020-05-24T16:25:14Z
  • Sonntag, 24.05.2020 um 18:25 Uhr
Also vor wenigen Tagen war die 6591 online im Saturn lieferbar gelistet. Also entweder war das ein Fehler oder die sind schon wieder weg. Die 6660 hingehen ist lieferbar. Z. Bsp. bei Amazon für 229,-
2020-05-24T18:12:20Z
  • Sonntag, 24.05.2020 um 20:12 Uhr
Dutchman:
Also vor wenigen Tagen war die 6591 online im Saturn lieferbar gelistet. Also entweder war das ein Fehler oder die sind schon wieder weg. Die 6660 hingehen ist lieferbar. Z. Bsp. bei Amazon für 229,-

Dutchman, die sind immer gleich weg. Das sind nur Kleinlieferungen, die da ankommen. Bei gefragten Artikeln ist es derzeit schwierig, sie sofort zu bekommen. Meistens steht bei den Online Händlern noch verfügbar, dabei sind die Artikel dann schon weg.
2020-05-24T19:35:19Z
  • Sonntag, 24.05.2020 um 21:35 Uhr
Stand Jetzt: 21:34 ist die 6660 bei Amazon noch verfügbar

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