Diese Website verwendet Cookies, um Dein Surferlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmst Du der Verwendung von Cookies zu.   Erfahre mehr.
Zustimmen
Diese Community verwendet Tracking-Tools Matomo zur Verbesserung des Angebots. Mit Zustimmung hilfst Du uns unsere Seite zu verbessern und akzeptieren unsere Datenschutzerklärung. Vielen Dank!   Erfahren mehr.
Nicht Zustimmen Zustimmen
der.tim

Connect Box: Fernzugriff auf Connect Box und NAS

Liebe Community,
ich bin seit dieser Woche Unitymedia Kunde und habe eine Connect Box erhalten. Soweit so gut....
Könnte mir bitte jemand eine Schritt für Schritt Anleitung für den Fernzugriff zukommen lassen.
Ich habe bisher ein normales IPV4 Netzwerk betrieben und konnte über einen DDNS Dienst auf mein Heimnetzwerk mit entsprechenden Portweiterleitungen zugreifen. Das ist mir wichtig, da ich ein NAS betreibe mit einer eigenen Cloud, auf welche ich von meinem Tablet, Mobiltelefon und Notebook zugreife.
Ich habe keine Ahnung von IPV6 Netzwerken und wie man einen Zugriff von aussen dauerhaft aufrecht erhält. Daher die direkte Frage nach einer Schritt für Schritt Anleitung für Neulinge...

Ich benötige Infos wie folgt:
1. Wie bekomme ich die tatsächliche IPV6 Adresse meines Routers (ConnectBox) ausgelesen.
- Bitte um klare Anleitung was wo was wann wie zu tun ist.
2. Wie muss eine dann festgestellte IPV6-Adresse im Browser oder einer APP eingegeben werden, wenn ich von unterwegs darauf zugreifen möchte?
3. Wie komme ich an die Adresse meines NAS hinter dem Router (Portweiterleitung gibt es ja augenscheinlich nicht mehr...) Auch hier ist die Frage was wie wo wann zu tun ist um einen Zugriff möglich zu machen.
4. Wie veranlasse ich die Connect Box dem DDNS Service die IPV6 adresse bei einem IP wechsel mitzuteilen.

Viele Grüße

Tim
Speichern Abbrechen
Konnte dir geholfen werden?
  • Ja
Dieser Beitrag wurde geschlossen.
Es ist nicht möglich, Kommentare zu schreiben. Du kannst aber jederzeit eine Frage stellen.
Frage stellen
9 Kommentare
2017-06-24T17:03:35Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Samstag, 24.06.2017 um 19:03 Uhr
Dein Ansinnen mit einer Step-by-Step-Anleitung ist so leider nicht machbar.
Hier mal ein paar Basics:
Um überhaupt auf dein Heimnetz zugreifen zu können, brauchst du am Client eine IPv6-Verbindung.
Die ConnectBox kann sowieso kein DDNS, ob es was bringen würde, wenn es eins hätte, weiss ich nicht.
Viele NAS bringen deshalb die erforderlichen Funktionen gleich mit. Da solltest du dich an den NAS-Hersteller wenden.

Eine organistorisch einfach Lösung funktioniert über eine Fritzbox.
In der Fritzbox können die notwendigen Freigaben einfach erstellt und über MyFritz von außen zugegrifen werden. Da muss man gar nicht allzuviel machen.

So einfe Fritzbox kann man für ca. 190 Euro kaufen oder hier mieten: http://www.routermiete.de/

Du brauchst aber auch hier unbeding IPv6 am Client.

Eine Allternative ist der Einsatz eines Tunnelbrokers wie http://www.feste-ip.net/
Auf dieser Seite sind auch jede Menge Infos verfügbar.
2017-06-24T17:27:12Z
  • Samstag, 24.06.2017 um 19:27 Uhr
Vielen Dank für die Antwort. Das NAS hat eine IPV6 Adresse und Connect Box ebenfalls. Die Frage die sich mir stellt ist halt ganz einfach: 1. Wie griefe ich auf die Connect Bos zu? 2. Wie greife ich auf das NAS zu? Zum anderen Frage ich mich ob ich der einzige bin, der vorher ein laufendes IPV4 Netwerk hatte und sich nun sehr allein gelassen fühlt, nachdem einfach mal IPV6 als Standard gesetzt wird. Da muß es doch Leute geben die ebenfalls als Heimanwender auf Ihr NAS, Netzwerkkameras oder andere Netwerkkeräte von außerhalb zugreifen möchten/müssen. Warum kann diese Frage nicht beantwortet werden? Wenn es einfach nur am Router liegt dann verstehe ich nicht warum der überhaupt noch angeboten wird. Vielleicht doch jemand eine Idee wie ich auf die BOX von aussen Zugriff bekomme. Der Punkt "Fernzugriff" kann doch nicht nur ein Lückenfüller im Menü sein.
2017-06-24T17:45:24Z
  • Samstag, 24.06.2017 um 19:45 Uhr
Hallo der.tim,

nutze mal die Suchfunktion hier in der Community direkt auf der Startseite. Zum Thema Ferzugriff bei DS-Light gibt's schon einige Fragen samt hilfreicher Antworten.

Bei IPv6 hat jedes Gerät seine eigene öffentliche Adresse, so kann man direkt auf das jeweilige Gerät zugreifen. Das Problem danran ist "nur" folgendes: Der Zugriff muss über den selben Standard erfolgen. Also auf einen IPv6-Anschluß kann man nur von einem anderen IPv6-Anschkuß aus zugreifen. Geräte im Mobilfunkbereich wird IPv6 nur sehr wenig unterstützt.

Andreas
2017-06-24T17:52:43Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Samstag, 24.06.2017 um 19:52 Uhr
Dann mach doch mal Butter bei de Fische:
Welche NAS hast du?
Ist ein externer IPv6-Anschluß verfügbar?

Leider (oder Gott sei dank) habe ich keine Connectbox.
Anhand der Daten der NAS oder der Connectbox kannst du über den externen IPv6-Anschluß probieren, ob der Anschluß grundsätzlich so funktioniert.
Wenn die externe IP der NAS z.B. 2a02:8071:418c:6000:5555:76ea:9a95:6666 (gefaked) ist
Musst du eine Freigabe auf der Connectbox für dieses Gerät einrichten.
Danach gehst du auf dein externes Netz, und rufst z.B. auf: http://[deine IPv6] (mit den Klammern und der HTML-Zugriff sollte funktionieren.

Übrigens ist es auch bei IPv4 nicht sooo einfach, wie du es darstellen willst.
Du musstest für die Einrichtung in das Handbuch der NAS schauen.
Das gilt für IPv6 genau so.
2017-06-24T18:28:50Z
  • Samstag, 24.06.2017 um 20:28 Uhr
Synology bringt beispielsweise einen eigenen ddns-Dienst mit.
In der Connectbox musst Du Dich nur um die Firewall/Freigaben kümmern.
2017-06-25T07:23:31Z
  • Sonntag, 25.06.2017 um 09:23 Uhr
Vielen Dank für die hilfreichen Antworten, damit kann ich etwas anfangen. Ich habe ein Thecus N48000n (Das ist baugleich mit irgeneiner Synergy Kiste) welches bereits über IPv6 verfügt. Ich werde heute mal ein wenig rum probieren und berichten. Ich bin halt IPv6 - Neuling und muß mich jetzt zwangsweise von Null aufwärts mit dem Thema beschäftigen. Und: Ja, IPv4 Zugriffe im internen und externen Netzwerk muss man auch erstmal lernen, da gebe ich Dir recht. Wegen der Mobilgeräte habe ich folgenden Dedankengang: Ich richte für meine Connect Box und meinen Thecus bei einem DDNS-Dienst (z.B. no-ip.com) je eine eigene IPv6 Weiterleitung ein, weil das Portfowarding in der Box ab jetzt nicht mehr geht. Korrekt? Sehr wahrscheinlich komme ich jetzt mit der Suchfunktion auch weiter, aber wo ich schonmal dabei bin: Unitymedia ändert die IP ja äußerst selten. Nichts desto trotz wäre mein Zugrif dann futsch und ich müßte den externen DDNS - Dienst neu anlernen mit der aktualisierten neuen IPv6 Adresse, korrekt? In meiner alten IPv4 Welt habe ich den DDNS - Dienst in meiner FritzBox eingetragen und die hat die an mich vergebene IP-Adresse des Providers regelmäßig automatisch an den DDNS -Dienst gesendet. Wie habt Ihr das bei der Connect Box gelöst?
Bei meinem Thecus kann ich ja laut thomasschäfer den DDNS Dienst starten welcher genau das macht was früher meine Fritzbox gemacht hat, und mit der entsprechenden Connect Box Firewall/Freigabe Einstellung den dauerhaften Zugriff über Mobilgeräte sichern, oder ist das jetzt ein Gedankenfehler?

2017-06-25T08:34:51Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Sonntag, 25.06.2017 um 10:34 Uhr
Du hast in deinen Überlegungen einen ganz großen Fehler:
Ohne externe Tunneldienste wie http://www.feste-ip.net/
kannst du nur von IPv6 nach IPv6 zugreifen.
Ein klassischer DDNS-Dienst wie No-Ip, etc. macht keine Umleitung von IPv4 auf IPv6.
Das ist das, was z.B. feste-ip kostenpflichtig leistet.

Wenn ich nun von außen direkt auf die IPv6 zugreifen möchte, muss ich da IPv6 haben. Im Mobilbereich liefert das anscheinend immer noch nur die Telekom. Viele kostenlose Broker wie z.B. Sixxs haben vor 1 Jahr den Dienst eingestellt.

Zum Thema DDNS und Connectbox schreibe ich später noch was.
2017-06-25T09:53:15Z
  • Gelöschter Nutzer
  • Sonntag, 25.06.2017 um 11:53 Uhr
Ich habe hier mal was ausführlicheres Zusammengestellt:

Meine Beispielumgebung aus IPv6-Sicht: (Die IPs sind verfremdet):
Bei IPv6 bekommt das Gateway eine IPv6-Adresse, sowie eine IPv6-Präfix.
Bei mir (Fritzbox) z.B.
Pv6-Adresse: 2a02:8071:4100::384c🇧b:c
IPv6-Präfix: 2a02:8071:418c:6000::/56

Meine NAS hätte in diesem Beispiel z.B.
die öffentliche IPv6 2a02:8071:418c:6000🇧b🇨d
Die NAS ist in der Box für Port80 (HTML) freigeben.

Ich könnte nun von außen (IPv6) auf meine Box zugreifen, wenn ich die Zugriffsrechte für Fernwartung erstellt habe:
b:c]">https://[2a02:8071:4100::384c🇧b:c]
Auf die NAS kann ich auch von außen zugreifen:
b🇨d">http://{2a02:8071:418c:6000🇧b🇨d]

Nun richte ich einen IPv6-DDNS Dienst auf der Fritzbox ein (was bei der Connectbox nicht geht)
MeinDNSFritz.noip.com zeigt auf die 2a02:8071:4100::384c🇧b:c und wird automatisch aktualisiert.
Du kommst mit diesem Eintrag genau auf diese Fritzbox, aber nie auf die NAS.

In der NAS richte ich auch einen IPv6-DDNS Dienst ein:
MeineNAS.noip.com zielt auf 2a02:8071:418c:6000🇧b🇨d und wird automatisch aktualisiert.
Mit dieser Adresse kommst du immer auf die NAS aber nie auf die Box.

Wenn man sich eine (eigene) Fritzbox kauft oder mietet ( http://www.routermiete.de/ ) kann man die Sache viel einfacher gestallten, wenn man nur selbst zugreifen will.
Man nutzt MyFritz und macht entsprechend MyFritz-Freigaben.
Über diesen Weg kannst du dann auf alle entsprechend freigegebenen Geräte von außen zugreifen.
Als Weg für andere Personen empfehle ich das nicht.
Vielleicht gibt es da auch noch Tricks. Diese kenne ich aber nicht.

BITTE BEACHTEN: Alles was da oben steht, erfordert eine IPv6 am Client.

p.s Tut mir leid wegen der komisch aussehenden Adressen (rotes B). Das macht irgendwie dieses komische Forum und ich mache jetzt keinen stundenlangen Tests

2017-06-25T10:04:07Z
  • Sonntag, 25.06.2017 um 12:04 Uhr
Falls mein Statement zu DDNS bei synology falsch rübergekommen ist: Eine Übersetzung von IPv4/IPv6 macht es nicht. Es ermittelt nur seine IPv6-Adresse und meldet die an den Dienst von synology. (die haben wohl mehrere Domains und man kann auch "schöne" Namen eintragen, nicht so wie bei myfritz) Der Name allein macht es natürlich nicht, falls die Connectbox die Weiterleitung der Pakete verhindert. Mit einem Remotezugriff auf die Connectbox hat das nichts zu tun, den muss man anders organisieren.
Aus der Erfahrung heraus, die ich bei einem Synology-NAS bei einem Vodafone-DS-lite-Kunden gemacht habe, hat der DDNS-Dienst von Synololgy einen kleinen Schönheitsfehler - er übermittelt auch die vermeintlich öffentliche IPv4-Adresse mit an den DDNS-Server, d.h. Programme, die nicht IPv6 bevorzugen kommen möglicherweise bei Zugriff ins stottern. Programme, die kein IPv6 vor Ort haben, versuchen mit den CGNAT-Gateway von der falschen Seite zu sprechen.