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challenger07

Kein Widerrufsrecht bei Businessverträgen, obwohl telefonisch abgeschlossen?

Nachdem ich in den letzten 6 Monaten zig Anrufe mit Kölner Vorwahl auf meinem Handy hatte, die ich entweder nicht gehört oder ignoriert habe habe ich dann den großen Fehler gemacht den Anruf entgegen zu nehmen.

Am anderen Ende ein Mitarbeiter von unitymedia der etwas ganz was tolles für mich hätte.

Da ich doch ein Gewerbe betreibe wäre der Businesstarif doch so viel besser als mein bisheriger Privatkundentarif. Schnelleres Internet, bevorzugte Behandlung, gaaaaaanz toll. 

Und das Beste: Kostet mich nicht mehr!!!! 

Auch meinen Einwand, dies wäre mein Privatanschluss und ich Privatkunde hat er schnell entkräftet. „ Alles egal, ich bekomme den Businesstarif und alles ist gut“

Zum gleichen Preis? Zum gleichen Preis!!!

Ich zugestimmt und gut. 

Jetzt kam der Vertrag. Was der freundliche Mitarbeiter „ vergessen“ hat zu erwähnen ist,

der Monatspreis erhöht sich nach 2 Jahren fast auf das Doppelte!!!!! 

Gut, verarscht worden. Ärgerlich, wie kann man nur so dämlich sein und überhaupt am Telefon zu irgendwas ja sagen.

Egal, hab ja Widerrufsrecht. Dachte ich! 

Also Vertrag widerrufen und siehe da, Widerruf abgelehnt da ich als „ Gewerbetreibender“ 

kein Widerrufsrecht hätte.

Liebe unitymedia, das Gesprächsprotokoll liegt euch vor. Meine Aussage als Privatkunde zu handeln ist dort ganz deutlich vorgebracht.

Unterstützt euer Unternehmen solch zwielichte Machenschaften? 

Mein erneuter Einwand liegt euch vor. Ich bin gespannt und werde berichten. 


Edit: Überschrift angepasst zum besseren Verständnis;

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7 Kommentare
2018-12-11T17:04:27Z
  • Dienstag, 11.12.2018 um 18:04 Uhr
In den naechsten 2 Jahren ist der Preis doch gleich - rechtzeitig vor Ablauf gekündigt bleibt in den nächsten 24 Monaten ein Mehrwert.

Das ändert natürlich nichts an der unsäglichen Vertriebsmethode. Da ein Gewerbe angemeldet ist und auf dem Anschluss sicher Business-Gespräche geführt werden, ist ein Widerruf rechtlich problematisch.
2018-12-11T18:15:37Z
  • Dienstag, 11.12.2018 um 19:15 Uhr
Natürlich wäre einfach kündigen eine Option.
Für mich allerdings die Letzte!
Ich würde hier offensichtlich mit Halbwahrheiten gefüttert und solch ein Geschäftsgebaren toleriere ich nicht so einfach.
Und nein, es werden definitiv keinerlei gewerbliche Aktivitäten von diesem Anschluss getätigt.
Ich habe nicht einmal ein Telefon angeschlossen, nur inet.
2018-12-11T18:18:12Z
  • Dienstag, 11.12.2018 um 19:18 Uhr
Außerdem habe ich betont als Privatperson zu handeln und wenn man einer Privatperson einen Gewerbestatus zuspielt bleibt er als solcher trotzdem eine Privatperson.
Sonst würden unseriösen Unternehmen Tür und Tor geöffnet den Widerruf zu umgehen.
2018-12-11T18:28:50Z
  • Dienstag, 11.12.2018 um 19:28 Uhr
Wurde den in der Auftragsbestätigung die normale Widerrufsbelehrung aufgenommen ?
https://www.e-recht24.de/news/widerrufsbelehrung/7436-widerruf-auch-fuer-unternehmer.html

Neben Widerruf kann natuerlich ein Vertrag auch angefochten werden.

Vielleicht liegt ja überhaupt kein Vertrag vor, wenn es nicht in allen Vertragspunkten zu einer uebereinstimmende Willenserklaerung gekommen ist.
2018-12-12T09:13:54Z
  • Mittwoch, 12.12.2018 um 10:13 Uhr
Ob der normale Widerruf für Unternehmer aufgenommen wurde kann ich aktuell nicht prüfen da ich auf Dienstreise bin.
Mich ärgert nur der ganze Aufwand. Ich als Kunde fühle mich falsch beraten und für unitymedia sollte es ein Leichtes sein dies zu überprüfen.
Geführtes Gespräch abhören und gut. Dann wäre alles klar.
Aber nein, bis jetzt ziehen die das durch.
Inet funktioniert schon nicht mehr da der neue Router nicht angeschlossen ist.
Und mit jedem Tag steigt meine Enttäuschung.
2018-12-12T09:28:47Z
  • Mittwoch, 12.12.2018 um 10:28 Uhr
Als Kunden hier im Forum können wir an der unruehmlichen Situation nichts ändern. Du musst Entscheiden wie du in der Angelegenheit weiter verfahren willst. Falls das geführte Telefonat voellig eindeutig wie von dir beschrieben ist, haette ich in der Angelegenheit bereits einen Anwalt eingeschaltet. Spätestens vor Gericht bei der Beweiserhebung muss es dann ja einen Mitschnitt des Gespräches geben.
2018-12-12T10:28:23Z
  • Mittwoch, 12.12.2018 um 11:28 Uhr
Natürlich wäre eine gerichtliche Klärung eine Option. Allerdings eine mit erheblichem Aufwand.
Und für was? Für nothing.
Nein, wie Du schon geschrieben hast, die nächsten 2 Jahre entstehen mir keine finanziellen Nachteile.
Deswegen werde ich bei negativer Entscheidung seitens unitymedia einfach komplett kündigen und das Thema ist dann für mich durch.
Ich möchte hier einfach nur jeden davor warnen sich auf eine Vertragsänderung via Telefon einzulassen.