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JanBam

Digitaler Kabelanschluß OHNE TV Dienste?

Hallo,

ich bin vor kurzem auf das Paket 2Play Fly 400 Internet + Telefon umgestiegen.

Heute hat mich eine UM Mitarbeiterin angerufen und meinte mein digitaler
Kabelanschluß muss noch aktiviert werden oder sowas in der Art und sie
braucht dafür meine Zustimmung, ansonsten wird mein Anschluß gesperrt.

Ich dachte die haben einfach vergessen die Aktivierungsgebühr einzuziehen und habe dann zugestimmt weil ich Unterwegs war und nicht wirklich darüber nachgedacht habe. Ich hab nur was von 20,99 Euro + einer Aktivierungsgebühr von 39,99 gehört.


Daheim angekommen hab ich nochmal kurz überlegt, dass das eigentlich doch keinen Sinn macht. Ich habe garkein TV und will es auch nicht.
Wozu sollte ich einen digitalen Kabelanschluß aktivieren ?

Liege ich recht mit der Annahme, dass ich den digitalen Kabelanschluß NICHT brauche und ablehnen kann und trotzdem weiterhin Internet und Telefon habe? Und wie widerrufe ich den Auftrag am besten?
Danke.
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  • Ja
Richtige Antwort
2019-01-18T13:43:38Z
  • Freitag, 18.01.2019 um 14:43 Uhr
Da wurde auf billige Art und Weise ein Digitaler TV-Kabelanschluss verkauft. Natuerlich ist bei 2 Play ein solcher Vertrag nicht erforderlich. Also den Vertrag innerhalb von 14 Tagen rechtssicher widerrufen.

Widerruf per Einschreiben gegen Rueckschein oder per Fax. (Nachweis ueber rechtzeitigen Widerruf erforderlich)
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19 weitere Kommentare
2019-01-18T13:40:56Z
  • Freitag, 18.01.2019 um 14:40 Uhr
Sofort widerrufen.
Das sind keine UM-Mitarbeiter sondern Freischaffende, die irgendwie an Provisionen kommen wollen.
Für einen 2-Play-Vertrag brauchst du keinen Kabelanschluß, sofern du kein TV/Radio über diese Dose nutzt. Wenn du z.B. über SAT/DBT2/IP TV nutzt, musst du dafür nichts extra an UM bezahlen.
Richtige Antwort
2019-01-18T13:43:38Z
  • Freitag, 18.01.2019 um 14:43 Uhr
Da wurde auf billige Art und Weise ein Digitaler TV-Kabelanschluss verkauft. Natuerlich ist bei 2 Play ein solcher Vertrag nicht erforderlich. Also den Vertrag innerhalb von 14 Tagen rechtssicher widerrufen.

Widerruf per Einschreiben gegen Rueckschein oder per Fax. (Nachweis ueber rechtzeitigen Widerruf erforderlich)
2019-01-18T14:06:46Z
  • Freitag, 18.01.2019 um 15:06 Uhr
Dass die so einfach Zugriff auf meine Unitymedia Kundendaten kriegen von Adresse bis hin zu Kundennummer und Geburtsdatum ist aber auch nicht gerade sehr seriös von Unitymedia.

Ich schreibe sofort den Wiederruf und rufe am Montag noch bei der Kundenhotline an um sicher zu gehen.


Vielen Dank für die schnellen Antworten.
2019-03-12T17:09:08Z
  • Dienstag, 12.03.2019 um 18:09 Uhr
Hallo,


selbes hier. Wir haben im Februar einen Anruf von einem ausgewiesenen UM-Mitarbeiter erhalten. Dieser hat uns vorgeworfen, dass wir unerlaubt einen Kabelanschluss nutzen. Wir haben erklärt, dass der Anschluss verplombt ist und wir einen SAT-Anschluss haben und diesen nutzen. Der Mitarbeiter wurde ausfallend und hat uns der Lüge bezichtigt - wir baten darum einen Mitarbeiter herzuschicken damit er sich ein Bild machen kann, jedoch wurde er noch ausfallender und er kann anhand von Tools bestätigen, dass wir unerlaubt einen Kabelanschluss nutzen. Das Telefonat wurde unsererseits ohne mehr darauf einzugehen beendet.


Einige Zeit später erhielten wir einen Brief in dem stand, dass wir einen "digitalen Kabelanschluss" bestellt haben. Ich bin schier aus allen Wolken gefallen. 1 Tag später ging der Widerruf raus, Einsendeschreiben mit Rückantwort. Am 19.2. wurde unser Schreiben angenommen. Leider keine Reaktion von Unitymedia. Und nun die Ernüchterung. Trotz Widerruf wurde in der Rechnung die Position "Digitaler Kabelanschluss" aufgenommen.


Ich denke ich werde das direkt an meinen Rechtsanwalt geben und nach einer Möglichkeit suchen meinen Vertrag (obwohl wir langjährige zufriedene Kunden waren) schnellstmöglich aufzulösen. Das ist von Seitens UM eine Unverschämtheit! 

2019-03-12T19:32:42Z
  • Dienstag, 12.03.2019 um 20:32 Uhr
@WilhelmE
Da hilft nur noch ein Strafanzeige sowie Einschaltung von Verbraucherzentrale, Zentrale gegen unlauteren Wettbewerb und die örtliche Presse.
2019-03-12T21:57:43Z
  • Dienstag, 12.03.2019 um 22:57 Uhr
WilhelmE:

Ich denke ich werde das direkt an meinen Rechtsanwalt geben und nach einer Möglichkeit suchen meinen Vertrag (obwohl wir langjährige zufriedene Kunden waren) schnellstmöglich aufzulösen. Das ist von Seitens UM eine Unverschämtheit! 


Du hast es immer noch nicht verstanden. Diese kriminellen Elemente reichen bei Unitymedia einen angeblich vom Kunden so gewünschten Auftrag ein und bestätigen das auch gegenüber Unitymedia so. Dafür bekommen sie von Unitymedia eine Erfolgsprovision. Seitens UM ist der Vorgang also vollkommen in Ordnung. Auch, wenn die den Vorgang im System überprüfen, geschah das alles mit Wissen und mit Willen des Kunden. Dafür haben diese Vertriebsgauner extra gesorgt. Die betrügen Unitymedia mit dieser Masche somit auch. Das sind auch keine Mitarbeiter von UM, obwohl sie sich oft dafür ausgeben, oder zumindest angeblich im Auftrag von UM arbeiten, was auch nicht stimmt. Denen ist nur wichtig, wie sie Geld ergaunern können.

MfG
2019-03-13T12:47:00Z
  • Mittwoch, 13.03.2019 um 13:47 Uhr
Hemapri:
WilhelmE:

Ich denke ich werde das direkt an meinen Rechtsanwalt geben und nach einer Möglichkeit suchen meinen Vertrag (obwohl wir langjährige zufriedene Kunden waren) schnellstmöglich aufzulösen. Das ist von Seitens UM eine Unverschämtheit! 


Du hast es immer noch nicht verstanden. Diese kriminellen Elemente reichen bei Unitymedia einen angeblich vom Kunden so gewünschten Auftrag ein und bestätigen das auch gegenüber Unitymedia so. Dafür bekommen sie von Unitymedia eine Erfolgsprovision. Seitens UM ist der Vorgang also vollkommen in Ordnung. Auch, wenn die den Vorgang im System überprüfen, geschah das alles mit Wissen und mit Willen des Kunden. Dafür haben diese Vertriebsgauner extra gesorgt. Die betrügen Unitymedia mit dieser Masche somit auch. Das sind auch keine Mitarbeiter von UM, obwohl sie sich oft dafür ausgeben, oder zumindest angeblich im Auftrag von UM arbeiten, was auch nicht stimmt. Denen ist nur wichtig, wie sie Geld ergaunern können.

MfG

Hallo,


Aber warum reagiert dann ein UM auf keinen Widerruf? Dieser ist innerhalb von 14 Tagen eingegangen - der Vertrag wird ja somit mit UM eingegangen und sollte auch gegenüber UM widerrufen werden können. Dies ist passiert, aber UM zieht trotzdem direkt Geld ab. Für mich ist das Unterstützung von Betrügern, da man Geld machen möchte - denn Unwissend können die nicht sein bei der Anzahl von Einträgen im Forum die diese Masche beschreiben. Außer ich habe was falsch verstanden in diesem Kontext.


PS: Nach meinem Wissen verstößt UM gegen die DSGVO Richtlinie, da Daten von Kunden irgendwie an diese Kriminellen gelangt sind und diese Zugang zu UM-Services haben. Damit muss sich wohl oder übel UM auseinander setzen. 



2019-03-14T12:50:52Z
  • Donnerstag, 14.03.2019 um 13:50 Uhr
Hemapri:

Du hast es immer noch nicht verstanden. Diese kriminellen Elemente reichen bei Unitymedia einen angeblich vom Kunden so gewünschten Auftrag ein und bestätigen das auch gegenüber Unitymedia so. Dafür bekommen sie von Unitymedia eine Erfolgsprovision. Seitens UM ist der Vorgang also vollkommen in Ordnung. Auch, wenn die den Vorgang im System überprüfen, geschah das alles mit Wissen und mit Willen des Kunden. Dafür haben diese Vertriebsgauner extra gesorgt. Die betrügen Unitymedia mit dieser Masche somit auch. Das sind auch keine Mitarbeiter von UM, obwohl sie sich oft dafür ausgeben, oder zumindest angeblich im Auftrag von UM arbeiten, was auch nicht stimmt. Denen ist nur wichtig, wie sie Geld ergaunern können.

MfG

DA liegst Du etwas daneben.... ich habe kürzlich mit einem Anwalt darüber gesprochen. UM unternimmt nur nicht das Notwendige, weil sie dadurch Vertragsabschlüsse generieren. Denn im Grunde ist die Überprüfung sehr einfach. Würde UM sich dadurch auch betrogen fühlen, würden sie a) einen Widerruf sofort akzeptieren und b) mit diesen klüchtigen Vertrieblern nicht zusammenarbeiten.
2019-03-14T20:20:39Z
  • Donnerstag, 14.03.2019 um 21:20 Uhr
Jocks:

DA liegst Du etwas daneben.... ich habe kürzlich mit einem Anwalt darüber gesprochen. UM unternimmt nur nicht das Notwendige, weil sie dadurch Vertragsabschlüsse generieren. Denn im Grunde ist die Überprüfung sehr einfach. Würde UM sich dadurch auch betrogen fühlen, würden sie a) einen Widerruf sofort akzeptieren und b) mit diesen klüchtigen Vertrieblern nicht zusammenarbeiten.


Nin, ganz so ist es nicht. Was Unitymedia macht, sie bauen immer noch auf dieses offene Vertriebssystem, um in der Tat Verträge zu generieren. Dabei geht es aber um Verträge, welche der Kunde auch will und nicht um Betrug. Das Problem an der Sache ist, dass Unitymedia gar nicht erkennen kann, dass hier ein Auftrag mit betrügerischer Absicht eingestellt wurde. Das wird von diesen kriminellen Elementen extra so gemacht, dass es für UM so aussieht, dass alles in Ordnung ist. Ein Widerruf gilt für genau solch einen Auftrag, den der Kunde willentlich beauftragte, sich aber innerhalb der Widerrufsfrist gegen diesen Auftrag entscheidet. Einen Auftrag, den der Kunde nicht eingestellt hat, braucht man nicht zu widerrufen, denn der ist rechtlich ungültig. Unitymedia ist hier in der Beweispflicht und damit  der Vertriebler auch gegenüber UM. UM hat von solchen Aufträgen gar nichts, da letzlich kein Vertrag zustande kommt und nur Kosten entstehen. Das gilt von der Bearbeitung bis zu eventuell bereits gezahlten Provisionen, welche zurückgefordert werden und Rechnungsgutschriften. Viel mehr wird aber in der Tat kaum gemacht, denn gegenüber der Masse der ordentlichen Aufträge, sind die kriminellen nur wenige Einzelfälle, aber leider zu viele und es werden mehr. Unitymedia ist gefordert, hier effektiver durchzugreifen. Zumindest sind alle mir bekannten Fälle storniert worden. Trotzdem würde ich betroffenen dazu raten, Strafanzeige zu stellen.


MfG

2019-03-15T09:01:45Z
  • Freitag, 15.03.2019 um 10:01 Uhr
Puh.... das ist aber eine merkwürdige Auslegung. Du weißt schon, das UM mein Vertragspartner ist und nicht irgendein offener Vertriebsmitarbeiter. Als Kunde kann ich demnach erstmal gar nicht erkennen wie der Vertrag eventuell entstanden ist. Deshalb hat man ja im Fernabsatzgeschäft ein Widerrufsrecht. Und natürlich muss der angebliche Kunde den Widerruf stellen, wenn er feststellt das hier ein Auftrag generiert wurde, auch wenn er ihn nicht beauftragt hat und der Vertrag dadurch nicht rechtskräftig ist. Denn nur dann kann UM feststellen das hier was schief läuft und der Kunde kann vor Gericht den Beweis vorlegen, den Vertrag nicht beabsichtigt zu haben. Und hier ist mein Vorwurf an UM... sie lassen solche Vorkommnisse im Sand verlaufen und den Kunden im Regen stehen. Denn ansonsten würde man nicht von vielen solcher Fälle lesen und sie würden den Widerruf unverzüglich annehmen. Aber einfach weiter den Betrag einzuziehen, das ist ebenso kriminell wie der Vertriebler der den Auftrag generiert hat.