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Pepi

Wieso muss ich Technikereinsatz selbst bezahlen, wenn ich Störung gemeldet habe?

Also bei mir gibt es immer wieder Störungen und es wurde ein Techniker von Hecking geschickt.
Dieser hat einen Speedtest gemacht und sonst eigentlich nur herumgestanden und sich meine Fragen angehört. Ich habe 2 Kabelanschlüsse in meiner Wohnung und oben (neuerdings) sehr schlechten Empfang...
Der Techniker riet mir, ein neues Kabel zu verlegen (soll € 150,00) kosten!!!???
Er meinte auch, es muss von mir bezahlt werden, obwohl ich UM-Kunde bin.
Jetzt bekam ich eine Rechnung über € 65,01 für seinen "Einsatz".
Was soll das, bezahle auch jeden Monat ca. € 50,00 dafür das ständig irgend etwas ist.
Hat da jemand Erfahrungen gemacht - bisher gehörten solche Einsätze zum "guten" Kundenservice.
Gruß
Pepi
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Richtige Antwort
2017-03-02T13:30:02Z
  • Donnerstag, 02.03.2017 um 14:30 Uhr

Hallo Pepi,


wenn ein Kunde eine Störung meldet, überprüft eine Fachabteilung alle von außen messbaren Signale und geht Hinweisen nach, die auf eine Störung im Unitymedia-Netz oder an der Unitymedia-Hardware hinweisen.


Wenn es jedoch überhaupt keine Hinweise gibt, wird die Störungsmeldung  geschlossen.


In solchen Fällen hat unser Kundenservice nachträglich die Möglichkeit,  direkt einen kostenpflichtigen Techniker zu beauftragen (ohne vorherige Überprüfung der technischen Kollegen im Hintergrund).


Dieser Techniker fährt dann quasi blind nur auf Verdacht zum Kunden.


Vor Ort hat der Kollege viel mehr Möglichkeiten festzustellen, woran es liegt. Nur wenn sich bewahrheitet, dass der Kunde die Störung selbst verursacht hat, können die Kosten tatsächlich in Rechnung gestellt werden.


In allen anderen Fällen wird den Kunden auch bei diesen Technikereinsätzen nichts in Rechnung gestellt.


Die Unitymedia Kundenberater müssen diesen grundsätzlichen Kostenhinweis ausdrücklich erwähnen, damit es im Nachhinein kein böses Erwachen gibt.


Das heißt jedoch nicht, dass der Kunde auf jeden Fall und immer den Techniker bezahlen muss.


Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen


Beste Grüße


Sven

7 weitere Kommentare
2017-03-02T12:27:07Z
  • Donnerstag, 02.03.2017 um 13:27 Uhr

Hallo Pepi,

ich nehme an, dass es sich um ein Eigenheim handelt, wenn zwei Anschlüße vorhanden sind, richtig?

Der Hauseigentümer ist für die gesammte Verkabelung innerhalb des Hauses verantwortlich. Wenn der Techniker ein altes, schlechtes oder defektes Kabel für die Störung ausfindig gemacht hat, dann muss der Hauseigentümer die Kosten für ein neues tragen. So ist es geregelt.

Andreas

2017-03-02T12:35:39Z
  • Donnerstag, 02.03.2017 um 13:35 Uhr
Danke für die schnelle Antwort...
Es handelt sich um eine Eigentumswohnung, also müsste die Gemeinschaft dies im Falle einer Erneuerung bezahlen...
Es geht auch weniger um das Kabel, sondern um den Einsatz generell wg. immer wieder auftretender Störungen.
Wenn man solche Einsätze jetzt immer selbst bezahlen muss...

Das Kabel wurde ja erst einmal nicht erneuert - deswegen wundere ich mich, einen Speedtest führe ich auch selber durch...

Gruß
2017-03-02T12:42:22Z
  • Donnerstag, 02.03.2017 um 13:42 Uhr

Hallo Pepi,

nein, ein Technikereinsatz muss nicht generell selbst gezahlt werden. Es gibt da nur eine Ausnahme: Wenn der Fehler (nachweißlich) nicht bei Unitymedia liegt und so scheint es der Fall zu sein.

Mehr lässt sich aber so aus der Ferne aber nicht dazu sagen, da wir nicht dabei waren. Wir hier können auch keine Klärung bringen, da hier Kunden für Kunden da sind.

Andreas

Richtige Antwort
2017-03-02T13:30:02Z
  • Donnerstag, 02.03.2017 um 14:30 Uhr

Hallo Pepi,


wenn ein Kunde eine Störung meldet, überprüft eine Fachabteilung alle von außen messbaren Signale und geht Hinweisen nach, die auf eine Störung im Unitymedia-Netz oder an der Unitymedia-Hardware hinweisen.


Wenn es jedoch überhaupt keine Hinweise gibt, wird die Störungsmeldung  geschlossen.


In solchen Fällen hat unser Kundenservice nachträglich die Möglichkeit,  direkt einen kostenpflichtigen Techniker zu beauftragen (ohne vorherige Überprüfung der technischen Kollegen im Hintergrund).


Dieser Techniker fährt dann quasi blind nur auf Verdacht zum Kunden.


Vor Ort hat der Kollege viel mehr Möglichkeiten festzustellen, woran es liegt. Nur wenn sich bewahrheitet, dass der Kunde die Störung selbst verursacht hat, können die Kosten tatsächlich in Rechnung gestellt werden.


In allen anderen Fällen wird den Kunden auch bei diesen Technikereinsätzen nichts in Rechnung gestellt.


Die Unitymedia Kundenberater müssen diesen grundsätzlichen Kostenhinweis ausdrücklich erwähnen, damit es im Nachhinein kein böses Erwachen gibt.


Das heißt jedoch nicht, dass der Kunde auf jeden Fall und immer den Techniker bezahlen muss.


Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen


Beste Grüße


Sven

2017-03-02T14:18:55Z
  • Donnerstag, 02.03.2017 um 15:18 Uhr
Es ist erstmal die Frage: Um welchen Empfang ging es denn? TV? Oder um WLAN? Ein Techniker wegen WLAN ist in den meisten Fällen kostenpflichtig.
2017-03-02T19:05:07Z
  • Donnerstag, 02.03.2017 um 20:05 Uhr
Andreas:

Hallo Pepi,

ich nehme an, dass es sich um ein Eigenheim handelt, wenn zwei Anschlüße vorhanden sind, richtig?

Der Hauseigentümer ist für die gesammte Verkabelung innerhalb des Hauses verantwortlich. Wenn der Techniker ein altes, schlechtes oder defektes Kabel für die Störung ausfindig gemacht hat, dann muss der Hauseigentümer die Kosten für ein neues tragen. So ist es geregelt.

Andreas


Wo ist das geregelt?
Der Normalfall:
Ich bestelle für mein Häuschen Kabelanschluß.
Techniker kommt, installiert alle notwendigen Gerätschaften einschließlich ggf. Kabel.

Und wenn der Techniker Mist gebaut hat (z.B. unzulässige Kabel) darf ich dafür bezahlen?

Im FTEG ist frühestens die MDM der Endpunkt, nicht der HUB oder der Verteiler.

Die Ausnahme bilden (meist große) Wohnobjekte, in denen NE4-Betreiber die Wartung übernehmen. Das merkt man aber i.d.R. schon am Kuddelmuddel in der Bestellphase.
2017-03-02T20:16:57Z
  • Donnerstag, 02.03.2017 um 21:16 Uhr

Hallo hajodele,

das ist mein Wissensstand, dass die Anlage innerhalb des Hauses Eigentum des Hauseigentümers ist. Für die Verkabelung kann der Eigentümer ja auch einen anderen Techniker beauftragen, der nicht von Unitymedia ist.
Sollte sich daran etwas geändert haben, dann ist dies leider an mir vorbei gezogen.

Andreas

2017-03-03T01:25:40Z
  • Freitag, 03.03.2017 um 02:25 Uhr
Was mich wundert, dass man nicht explizit gesagt hat, es liegt am Kabel. Bis zum Verteiler ok, bis zur Dose nicht.Hätte die Hotline schon prüfen müssen und sieht,welche Frequenzen nicht mehr durchgehen. Dazwischen gibt es schlechte Werte.

2014 kam bei mir ein Techniker, versuchte noch etwas abzustimmen, mit Dose usw. aber sagte schon im Vorfeld, Kabel ist defekt.Zuständigkeitsbereich Vermieter.Da brauchte ich kein Einsatz zu bezahlen, weil jetzt wußte ich , dass hier das Kabel defekt ist(Gewissheit).Vermieter hat es getauscht, noch mal Techniker angerufen,die haben noch mal einen geschickt und Dosen neu abgestimmt. Da war damals so 3 Monate kostenlos, bis es klappt. Generell sind hier auch 5 Mieter mit einem Unity-Vertrag.Da kommt öfters einer vorbei, und stimmt die Dosen immer wieder neu ab.Da hat keiner was bezahlt.

Sehr ungewöhnlich,wird hier eine private Fritzbox verwendet? Dann Monolog "herumgestanden und sich meine Fragen angehört" sehr abwertend vom Kunden geäußert,also auch kein Dialog auf beiden Seiten->Zwecks Klärung, Infos, Möglichkeiten,Kooperation,Forderungen


OK wir haben 2017 und Unity hat wohl die AGB geändert und vieleicht haben die eben eine hohe NDF (No-Defekt-Found).Lässt sich nur erklären, dass die Kosten für die Einsätze exorbitant in die Höhe geschnellt sind,weil es ausgenutzt worden ist,so unter dem Motto: "Kunde ist König, Techniker hat zu springen".Über den Rest der gesellschaftlichen Einstellungen will ich mich nicht mehr äußern, sind zu viele Reizthemen ,trifft dann immer bekanntlich die Falschen.

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